Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1587717
MW-MWI. 
Nr. 2266- 
709 
die Grösse des letzteren genau ist, dann fällt das erste Zeichen weg. 
Die N0. 3 deutet wohl an, dass diess der dritte Versuch im Ra- 
diren sei. 
2) Die Wiederholung des obigen Gegenstandes. Nach Brulliot mit 
M. W. bezeichnet. H. 2 Z. 1 L. Br. 2 Z. 11 L. 
3) Das bactrianische Kameel, stehend nach links gerichtet. Im 
Rande liest man: Chameau de Baclriane de la Menagerie nationale 
au jardin des planles. Links unten in Einer Zeile: M Wfculp. 
Bert. 1804. H. 4 Z. 2 L. Br. 5 Z. 3 L. 
4) Ein Kameel. M. W. sculp. Berlin 1806, qu. 4. 
ä) Femme de Tzakoule en Moree. Taurel del. M. W. sculp. 1804. 
In Umrissen, 4. 
6) Mamelouks präparant le Nargile dessine au Caire. Taurel del. 
düzpres nature 1792. M. W. sculp. 1804. In Umrissen, 4. 
2266. Mathias Wulfraat, Historien- und Genremaler, geb. zu 
a W g Arnheim 1648, gest. zu Amsterdam 1727, hinterliess viele 
'70 kleine Bilder historischen und allegorischen Inhalts, dann 
Conversatiousstücke und Bildnisse. Auf einigen Gemälden kommen die 
Cursiven mit Ortsangabe und Jahrzahl vor. Hr. Pfarrer A. Mundt in 
Käsemark bei Danzig besitzt eine Allegorie auf die Gräuel Ludwig XIV. 
in den Niederlanden, bezeichnet: M WFrancfort 16.90. Wulfraat lebte 
längere Zeit in Frankfurt. 
2267. M. Wenzel, Maler in Dresden, war in der ersten Hälfte 
ß ,W des 19. Jahrhunderts thätig. Er malte Blumen- und 
 1337i Fruchtstücke, deren M. W. gezeichnet sind. 
2268. Maximilian Joseph Wagenbauer, Landschafts- und Thier- 
maler, ist oben N0. 2244 eingeführt, und wir haben 
_Wß f auch bereits auf das gegebene Zeichen aufmerksam 
 gemacht. Man findet es auf Landschaften mit den 
j Jahrzahlen 1815-1822. Welche Perioden zu unter- 
 scheiden seien, ist oben gesagt. 
2259. Unbekannter Maler, welcher in der ersten Hälfte des 
jvva. 17. Jahrhunderts in Lauingen lebte. Hr. Baron v. Pfeifen- 
 hoffen in Donaueschingen besitzt eine landschaftliche Zeich- 
nung in einem Rund. Rechts und links sind Bäume, und in der Mitte 
auf dem Felsen ein Schloss. Unten in der Mitte bemerkt man das 
Monogramm, und oben steht: Lauingen den 1 February 1634, 
Heller spricht von einem Landschaftsmaler M W f, gibt aber keinen 
weiteren Anhaltspunkt. 
2270. Joachim Wichmann, Zeichner und Kupferstecher, war in 
der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Hamburg 
Xäi Äii thätig. Er arbeitete für Buchhändler. In HappePs 
fit f?" Belationes curiosae. Hamburg 1648, sind Blätter 
mit dem Monogramme. Sie stellen die zwölf Sibyllen vor. Das zweite 
Zeichen findet man auf einem Blatte, welches den Thurm von Babel 
vorstellt, fol. Brulliot fand es dem Wilhelm Meil zugeschrieben. 
2271. Johann Wilhelm Meil, Zeichner, Maler und Kupferstecher, 
geb. zu Altenburg 1733, gest. zu Berlin 1805, gehört zu den 
M geistreichsten Künstlern seiner Zeit, musste aber sein schönes 
i'm-r Talent nach dem Erwerb richten. Erst 1791 wurde er Rektor 
der Akademie in Berlin, und 1798 nach Rode's Tod Direktor. Meil 
hinterliess eine Unzahl von Bücherkupfern und Vignetten, auch figür- 
liche und ornamentale Darstellungen, dann Holzschnitte nach seinen
        

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