Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1587607
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MVI-MVZ. 
2224- 
43230. 
2224. Marcello Venusti, der Schützling des Michel Angelo, und 
Besitzer einer reichen Sammlung von Zeichnungen, scheint 
V  durch dieses hlonogramm angedeutet zu seyn. Man findet 
   es auf einem Kupfcrstiche mit der grossen Büste des Apostels 
Paulus in folgendem Werke: II sacro sanlo senato di Giesu Christa 
  per opera di Donzenico Falcini. Dieses W erk erschien zu Anfang 
des 17. Jahrhunderts, als M. Venusti längst todt war. Es kann also 
nur eine frühere Zeichnung benützt seyn. 
Ein ähnliches hflonogramm findet man auf einem Kupferstiche, 
welcher einen Jungen mit der Mütze vorstellt. Die Zeichnung wird 
nicht von M. Vcnusti seyn. 
2225. Unbekannter Maler, welcher in aei- ersten Hälfte (leg 
m,  17. Jahrhunderts thätig war. In der ständischen 
M VW F Gallerie zu Prag ist ein Gemälde, welches eine 
Bauernfamilie in der Stube vorstellt. Dieses Bild ist in van Harp's 
ltlanier geistreich behandelt, und der hlaler gehört (laher wahrschein- 
lich der niederländischen Schule an. 
2226. Unbekannter Knpferstecher, welcher um 1750 in C5111 
ÄAL- lebte. Man findet ein Blatt mit der vor dem Crucifixe beten- 
o: den Magdalena. Unten steht: S. Illaria Magdalena, Cruz 
tua sit nobis Jesu medicma salutis, kl. 8. Die Platte wurde noch 
zu Anfang dieses Jahrhunderts zu Toiltenzetteln verwendet. 
2227. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfte 
M P J- des 17. Jahrhunderts thätig war. Man findet ein 
V  c  Blatt nach Erasmus Quellinus, welches den hLPPtrus 
mit Buch und Schlüssel vorstellt. Rechts unten steht: M. v. P. Sculpsit, 
und im Rande: J. Meyssens ewa, fol. 
2228. Miohel Angela venni, nteiei- von Siena, soll nach Mariettg 
M  das Blatt radirt haben, auf welchem diegegehenen Buch- 
   staben vorkommen. Es stellt die halbe Figur der Herodias 
mit dem Haupte des Täinfers Johannes in der Schüssel vor. Rechts 
oben: M.  in der Mitte 1610, und links C. F. V. I. H. 9 Z. 5 L_ 
Br. 6 Z. 7 L. Die letzten Buchstaben bedeuten Cav. Francesco Vanni 
Invenit. Michel Augelo Vanni war Francescok: Sohn, und er kann 
in seiner frühen Zeit das Blatt radirt haben. lm Jahre 1610 war er 
kaum 20 Jahre alt, indem er noch 1656 lebte. In diesem datire Setzte 
er mit seinem Bruder Raphael in St. Giorgio zu Siena ein Denkmal 
2229. Mathias van Somer, auch Somr, Somern und Sommern, 
MVASK Zeichner und Knpferstecher, trat gegen 1649 in Rotterdam 
 auf, und verlebte dann seine Zeit in Cöln, Nürnberg und 
lvlgmw"? Regensburg, wo er noch 1667 arbeitete. Er stach eine 
ziemliche Anzahl von Blättern, meist Bildnisse. Kleine Landschaften 
sind M. V. S. gezeichnet. Auf Blättern mit Bildnissen in: Türkische 
und Ungarische Chronicon  Nürnberg 1668, f0l., kommt der 
Name mit dem Monogramme vor. Auf den Blättern mit Bildnissen in: 
Icones omnium electorum prineipum  ad Comiliasziraesenlia lega- 
torum ac deputatorzcm ad vivum express-tue a M. van ommern. Batis- 
bonae 1667, kl. fol., besteht das Monogramm aus VS. 
2230. Michael Zimmermann, Maler und Formschneider, welcher 
F11 um 1556 in Wien thätig war. Er stammt aus einer adeligen 
Familie, und daher kann das V im Monoerammß von, oder 
vielleicht noch eher Vierma gelesen werden. Man hat von 
ihm eine grosse in sechs Blättern bestehende Karte von-
        

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