Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1587465
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2162- 
2163. 
nisse des Bildhauers Herknles Ferrata. Einseitig, M. S. 1681. Sehg- 
gross und selten ist der Bronzemedaillon mit dem Namen: VICTORIA 
MAG. DVC. ETR. Diese Victorin ist die Wittwe des Grossherzogg 
Ferdinand II. von Florenz. Auf dem Avers mit dem Bildnisse steht; 
M. SOLD. F. Die Rückseite zeigt eine schöne Gruppe mit einer Figur, 
welche eine Perle in der Schale hält. M. S. 1605. Der Medaillen auf 
den Arzt. Johann Inglis mit Minerva und der Dea Salus ist ebenfalls 
M. S. gezeichnet. Auf anderen Medaillons kommen die Buchstaben 
Ill. S. F. vor, wie unten zu ersehen. 
Martin Schmeltzing, Stempelschneider in Leyden 1696-1712. 
Marco Soranzo, Münzaufseher in Venedig 1765-1766. 
2162. Matthäus Schultes, Formschneider in Ulm, war um 1670 
JV-LS Ms thätig. Zahlreiche, aber geringe Holzschnitte vgn 
   "  seiner Hand findet man in: Bibl-ia, das ist die 
gantze Heilige Schrifft  durch D. M. Luther. Ulm, Lommer 1671, 
fol. Die biblischen Darstellungen mit verzierten Randleisten sind in 
den Text eingedruckt. 
2163. Unbekannter Formschneiderö wellcgierhum ä5ä5-1580 in 
     . Nürnberg thätig war. on e c ior c warzenber 
Ms 'JÄ1Z[ s kann keine Rede seyn, da dieser nicht in Nürnberg 
Aw I S lebte. Die Titelblätter zu M. LutheNs Hauspostille 
und Kirchenpostille. Nürnberg 1545, 1552, 1560 werden ihm aber zu. 
geschrieben. Christ spricht von einem Martin Schön. welcher um 1550 
in Nürnberg gelebt haben soll, wir finden aber keine Nachricht über ihn. 
Zu den Hanpthlättern des Meisters gehören die Holzschnitte in; 
Der Slat Nurnberg oerneute Reformation 1564. Nürnberg, Geissler 
1564 fol. 
1) Das Titelblatt mit den ersten Initialen stellt einen Triumph- 
bogen dar, auf welchem zwei geiiügelte weibliche Figuren die Kaiser- 
krone über den Reichsadlnr im Schilde halten. Links in der Seiten- 
leiste steht der Kaiser mit Buch und Lanze, rechts ein Mann im Mantel 
mit einer Tafel. Unter dem Kaiser steht: lmp. Custos Legum, unter 
dem Manne mit der Tafel: Lear Donum Dei. In der Mitte unten 
sind die beiden Wappenschilde der Stadt Nürnberg, und rechts  
H. 10 Z. 5 L. Br. 6 Z. 8 L. 
2) Das zweite, sehr selten vorkommende Blatt in dem genannten 
Werke stellt die freie Stadt Nürnberg als Matrone mit der Jnstitia 
und Liberalitas vor. Sie gebietet diesen Schweigen, indem der Friede 
mit auf die Knie gestützten Händen schläft. Die Liberalitas leert den 
Geldbeutel in einen Metzen aus. um das Verdienst zn belohnen. Uebgr 
den Figuren steht: BES. PVB. I VSTITA. PAX. LIBERALITAS. Ueber 
der Stadt im Grunde schwebt Gott Vater. Unten in der Mitte steht 
MS. H. 10 Z. Br. 6 Z. 1 L. 
3) Die Blätter in: Biblia, das ist, die fantze heilzlqe Schrif]! 
deudsch. D. Marth. Lulh. Witlenber , Hans uffl 1572, 1584, fol, 
Die MS gezeichneten Blätter tragen tgeils die Jahrzahl 1572, und sie 
können daher nicht von M. Schwarzenberg herrühren- H- 4 Z. 3 L. 
Br. 5 Z. 8 L. Vgl. N0. 483, wo über den Illustrator Johann Teufel 
gehandelt ist. 
4) Die Titeleinfassung zu Spangenbergs Ausslegung der Epistel 
und Euangelien. Nurnberg 1586, fol. Die Titeleinfassung zum dritten 
Theile stellt unten im verzierten Cartouche die Verklärung Christi vor, 
mit der Unterschrift: Hie es: [ilius meus etc. Rechts sitzt ein alter 
nackter Mann mit der Hirtenpfeife, links Apollo. In der Leiste links
        

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