Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1581258
IOI-IOM. 
177-182. 
177. Giovanni Filippo Criscuolo, Historienmaler von Gaeta, war 
10.  reite   21;; 
lo de napoh ptttoTe. Echäle des Rafiäehd wegheäi er 
A  äu g copirte. n en tu j zu 
Ml Cccccl XXXXV' Neapel ist ein Gemälde der Ge- 
burt Christi mit der gegebenen Inschrift auf einem Zettel. Ein zweites 
Bild derselben Sammlung stellt die Madonna mit dem Rosenkranze in 
Verehrung von Heiligen dar. Dieser Meister starb um 1584. Im 
Cataloge des Museums von Dr. Aloe wird er mit Giovan Angelo Cris- 
cnolo verwechselt. 
178. Giovanni Iianfranco, Maler uniä Radiiger voln Parma, geb. 
1581, gest. zu 0m 47, interliess eine 
Jo'_ Lann:  J grosse Anzahl von Werken, deren auch 
JO- Lanfr- arm'  durch den Kupferstich bekannt sind. Auf 
Eques J0. Lanfr. Jn. Blättern von Theodor Cruger mit Darstell- 
ungen aus dem Leben des hl. Bruno kommt der abgekürzte Name vor, 
4. Friedrich Greuter u. A: stachen allegorisclie Vorstellungen nach 
ihm, theils mitder Abbreviatur: Eques Jo. Lanfr. Jn. 
179. Jean Jollat, Formschneider, welcher in der ersten Hälfte 
des 16. Jahrhunderts in Paris thittig war, behauptet unter 
 dem Buchstabenl. III. No. 1743 eine ausführliche Stelle, und 
1 wir verweisen auf dieselbe. In dem Werke von C.Estienne: 
La dissection des parties du corps humain. Paris 1546 fol., kommt 
der Name und die Abbreviatur IoL Fa, und Ioll. vor. Man kann 
sich daher im Facsimile die letzte Sylbe wegdenken. Uebrigens ist 
die Abbreviatur III. No. 1742 gegeben, um den Artikel über diesen 
Meister zu erschöpfen. 
189. Jakob Lederlein, Formschneider, war um 1580-1600 in 
l  I _ S Tübingen thätig. Er bediente sich auf Holzsclipitten 
0' 4'  der Initialen I. L., und daher haben wir schon III. 
No. 2'720 über ihn gehandelt. Der Holzschnitt mit den Buchstaben 
I0: L.- S. und dem Messer darunter stellt den Kaiser Heinrich mit 
seiner Gemahlin Kunignnde vor, wie sie das Modell zur Kirche halten. 
Ja. Ziberle Pict. 1596  I0. L: S. 
181. Unbekannter Maler, welcher 'um 1574 in Cöln tliätig war, 
und mit Geldorp Gortzius in Berührung 
kam. Er ma te Bildnisse in der -Weise 
Q 1 dieses Meisters, erreichte aber denselben 
51 N s nicht. Brulliot II. N0. (1721 fand das ge- 
es gebene Zeichen auf Bil nissen, aus wel- 
 chen er auf Geldorp schloss. Merlo, Kunst 
, und Künstler in Göln S. 550, kennt das 
ß I) 7 4 Bildniss einer ältlichen Frau mit dem- 
selben Zeichen, und ersah aus dem oben beigefügten Wappen, dass 
die Frau dem Patriziergeschlechte Kannegiesser .in Göln angehörte. 
Den Namen des Malers konnte auch Merlo nicht herausfinden. Wir 
lesen Jo. IVL, es könnte aber auch NVL angedeutet seyn. 
182. Giovanni Maggi, auch Mag-gius und Marius, liIalei' und 
 M_ F_ Radirer, ist unter den InitialemLM. F. bereits ein- 
Jo M F geführt, und es handelt sich hier ebenfalls um das 
'   dort genannte Werk des Künstlers. Er gab_ 1616 eine 
IO- MA- F- Sammlung von radirten Blättern mit Ansichten von 
I0. MA. IN. Fontainen, und Landschaften mit Ruinen heraus. Auf
        

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