Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586973
2012- 
2017. 
635 
gezogen hatte. Das gegebene Zeichen iindet man auf einer Federzeich- 
nung, welche vor etlichen Jahren der Oherappellrath Eisenhardt in 
München besnss. Sie ahmt die Stichmanier täuschend nach, doch in 
der Art, dass die Platte vorradirt seyn müsste. Die Zeichnung stellt 
die Anbetung der Hirten dar. Maria steht vor dem Kinde in der 
Krippe, rechts sitzt Joseph, und links sind die Hirten in Verehrung. 
Auch drei Engel sind beigefügt. Auf einem Täfelchen neben der Krippe 
ist das Monogramm, und unten nach links eingeschrieben: Cum gratia 
et priui. per Arm. 6', gr. qu. fol. Diese Zeichnung sollte wohl radirt 
oder gestochen werden. 
2012. Matthäus Merian, Maler und Kupferstecher, kommt bereits 
zu wiederholten Malen vor, da er mit dem hIonogramme variirte. 
W Das gegebene Zeichen Endet man auf Blättern mit Landschaften, 
Jagden, Stadteansichtcn u. s. w.  
2913. Maximilian Meuron de Corcelles, Landschaftsmaler, geb. 
In; zu Neufchatcl um 1786, fügte auf Gemälden öfter 
W i? 18 so die Cursiven MM bei, und daher gingen wir oben 
T) unter di_esem Buchstaben näher auf ihn ein. Auf 
dem Gemälde mit- der Ansicht von Brunnen mit der Tellskapelle am 
Vierwaldstättcr-See soll das obige Monogramm vorkommen. Das Ge- 
mälde erregte auf der Ausstellung in Berlin 1832 grosses Aufsehen. 
Es befand sich im Besitze des Regierungsrathes du Bois. Man üudet 
wohl auch noch ein anderes Gemälde mit dem Monogramme. 
ZÜH. Mathias Moravn, Maler und Radirer aus Polen, machte 
MMP seine Studien in Italien, und scheint sich da. den Michel 
f Angeln da Carravaggio zum Vorbild genommen zu haben. 
Seine Radirungen sind sehr selten. Eine derselben, die Marter des 
heil. Bartoloinäus in einer Composition von sieben Figuren, erklärt das 
Monogramm. Es ist bezeichnet: Matthias Moraoa Polaco Piclor in. 
et fec. 1652, fol. Ein Blatt mit den gegebenen Buchstaben stellt den 
an der Säule gegeisselten Heiland vor, 8. Das Gegenstück stellt den 
Leichnam des Heilandes vor. Rechts daneben steht ein Leuchter und 
zu den Füssen bemerkt man einen kleinen Engel. Links unten MMP f., 
qu. 8. Diese Blätter sind etwas breit behandelt. 
2015. Sir Mark Masterman Sykes besass eine ausgezeichnete 
m Kunstsammlung, deren Inhalt durch einen seltenen Catalog 
"w" bekannt ist: A Catalogue of the highly oaluable Collect-ion 
of Prints, the properly of the late Sir M. M. Sykes, Bart. of Sled- 
mere Hause und Setlrington in Ihe County of York. Sold by Auc- 
tion London 1824, gr. 4. Auf den Blättern aus der Sammlung dieses 
Mannes sind die obigen Buchstaben beigefügt. 
2016. Martin Maximilian von Wackherle, Wardeixx iqmgppelä 
1685-1690, Münzmeister in Breslau 1694-1 , un 
  ävieder irlx) Üppßlgll ä698buncä 169g, fäilgtcte äuftäepyäger; 
ie geve enen uc sta en ei. ru 10 Qu e_s1e au 
M' M' W' Mathigs Mittennayer von Waifenberg, Schhckelsen auf 
Wackherle. 
2017. Michel Natalis, Kupferstecher, geb. zu Lüttich 1609, hin- 
"  terliess eine ziemliche Anzahl von Blättern 
WM ß, Mß in der Weise des Oornelßloemaert, welche 
l '  aber etwas steif behandelt sind. Wir haben 
schon N0. 1916 über ihn gehandelt, da. der Künstler mit dem Mono-
        

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