Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1581203
IOHANNES- 
164- 
Entdeckung in Wien dem Adam von Bartsch mit, und dieser glaubte 
anfangs selbst, es lrönnte die Phantasie des Abbe Zani einige Berech- 
tigung haben. Allein _N1emand kennt einen alten Kupferstecher Johann 
van Adam, und somit ging Bartsch 1m Artikel über Albrecht Dürer 
nicht darauf ein, was Zani sogar übel nahm. Heller, Albrecht Dürer 
   yerüel auf Johann van Goosen, einen angeblichen nieder- 
landischeil Iuipferstechcr, welcher nie _gelebt hat. Brulliot III. N0. 711 
Prlllgt diesem Johann van Goosen mit Jo. Goossens 111 Verbindung, 
uber welchen wir oben unter Io-Go N0. 145 gehandelt haben, glaubt 
aber_ nicht, dass die Copie von Goossens herrühre. .Der genannte 
Üäiälftiiiiiää fiiiieiiäsflliiäa ddles: iahiäääfnäaäfweiinllääeiisilläsii; 
seyn müsse. Der fragliche Jo. Goossens heisst wirklich Johann, nicht 
JOSEPJI, und somit ist Joseph Goossens ebenso zu streichen, als Johann 
van (xoosen. Beide sind aus der Luft gegriffen, und im allgemeinen 
_Sturme_ auch in das Künstler-Lexicon verschlagen. Merlo schreibt mir 
E: äztlläärübler Johann IilaptistdGcäosseilnsdrgiesgoggtastngphcä; allein zuä 
1er zu erse en as 1c n nn n oosen un 
den Joseph Goossens vorgefunden habe. Der Copist ist Johann Laden- 
spelder van Essen, und Zani hat in einer Hinsicht recht, wenn er 
sagt, dass sein imaginärer Johann van Adam auch noch andere Blätter 
copirt habe. Haus van Essen zeichnete auf solchen Blättern IH. V. E, 
und wenn Zani die gleiche Manier erkannte, so hätte er sehen können, 
dass unter IH. V. E. kein Johann van Adam verborgen sei. 
154, IOHANNES VTINENSIS FECIT, s Oben  
IOHANNES DE VTINO.   
165. Johann Aspeig, Zeäcählger älnd Jitgalerrhviiln äürich, war in der 
yohßf Jojhjf ers en te _es  a r un erts thätig, man 
70Min I5  111'133" 3311618325 bäiiifäilärhiäfää'iiäpei'"tätig 
unter H. A mit einem Monogramme erscheint. Sein Andenkeii knüpft 
sich fast nur an Heinrich Murer's Helvetia Sanota, seu Paradisus 
Sanctorum Helvetiae Florum. Lucern 1648, fol. Er fertigte die 
meisten Zeichnungen für dieses Werk, und wechselte häufig mit der 
Signatur, so dass der Künstler zu wiederholten Malen vorkommt. Die 
Bilder sind_grösstentheils von Rudolph Meyer radirt und gestochen, 
und. auch dieser Künstler fügte ein aus BM bestehendes Monogramm, 
dle 1111151319 RQJio. M, und die Abbreviatur Bad. Mey. bei. 
165. Giovanni Battista. Secelii, Sligaller von CCaravaggä) in war 
h B L 3'  d war c ü er von 'respi un übte 
Jo ' _ap  w? e Caravaß uni 1610. In S. Pietrd in Gessate 
zu Mallwld 1st elnß Anbetung der Könige mit der gegebenen Inschrift. 
Auf anderen Gemälden steht: Gio. Bat. Sicc. 
167. Jan van Eyck, sein Bruder Hubert und die Schwester 
   Mergaretha. neh- 
KOHIES DE EVCIR ME FlElCllTß lßljA -  ' 
 men in allen Wer- 
ken über Kunst und Künstler eine hohe Stelle ein, es sind aber die 
Akten noch nicht vollstandig geschlossen. Noch ist der Streit, ob 
Eyck an der Maes (Maeseyck) oder Brügge die Geburtsstadt des 
Künstlers sei, und auch Maastricht und Utricht machen auf diese 
Ehre Anspruch, obgleich sich der Meister van Eyck und nicht van't 
Tricht schreibt. Es ist weder ein hinreichender Grund für Utricht, 
noch für Maastricht vorhanden, und Brügge kann mit Sicherheit nur
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.