Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586945
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1999-2002. 
aurih den Druck und den Vertrieb derselben besorgte. Der Historien- 
maler Alexander Lesser fand in der Leitmeritzer Bibliothek ein Exem- 
plar vor. 
1999. Matthias Maler, wird nur als Buchdrucker genannt, indem 
er 1516 zu Erfurt einen Eiidechrist herausgab. Dieses 
Werk ist mit Holzschnitten geziert, welche Heller 
m M dem M. Maler zuschreibt. Dieser Meister ging sicher 
aus der Kaste der Briefdrucker hervor, und_wir möchten die gegebg- 
nen Initialen auf ihn deuten. Man findet sie auf einem Holzschnitte 
auf der Rückseite des Titels zum Spiegel der waren Rhetoric vfs 
M. Tulü C. und andern getütsclzl  Gedruckt im Breisgau 1493_ 
Dieses Blatt stellt einen auf dem Throne sitzenden König vor. Vor 
ihm steht eine weibliche Figur mit der Sonne in denliiiken Hand, und 
rechts vom Throne stützt ein Mann das S_chwert mit der Spitze auf 
den Boden. Im Grunde bemerkt man zwei andere männliche Figuren, 
Rechts an der Stufe des Thrones sind die Initialen beigefügt. H. 7Z. 
SL. Br.5Z.4L. 
ZÜÜÜ. Matthäus Merian, Maler und Kupferstecher, geb. zu Basel 
M M M M 1393, gest. eu Schwalbach l65l,_behauptet im 
 "  Kunstler-Lexicon einen reichen Arukel, da. er zu 
den fruchtharsten Meistern seiner Zeit gehört. Merian malte in seiner 
früheren Zeit auf Glas. Im Kloster Rathhnusen waren einige Glas. 
schilde mit M. M. 1616. Dann fügte der Künstler auch auf radirten 
und gestochenen Blättern die Initialen bei. Sie bestehen in Laud- 
schaften, Ansichten und Jagden verschiedenen Formats. 
Heller spricht auch von einem um 1590 lebenden Illnminisgen 
M. M, wahrscheinlich der unten folgende Michael Müller. 
2901. Unbekannter Formsohneider, welcher um 1570-1590 in 
M M Paris thätig war. In Druckwerken findet man schöne Vignetten von 
ihm. Eine solche in A. Thevet's Cosmograplzie universelle stellt 
einen geflügelten Engelskopf vor, von welchem friesartig Arabegken 
ausgehen. Unten zu den Seiten des Ornamente stehen die Buchstaben 
MM. Eine andere Vignette ist in C. Espencci Liber de Euchari- 
stia. Paris 1573. Sie stellt eine Satyrlave vor, von welcher nach' 
beiden Seiten hin Laubwerk sich verbreitet. Die Initialen stehen oben 
in der Mitte. 
2002- Medailleure und Münzmeister, welche MM zeichneten. 
   Ihre Namen nennt Schlickeysen, bis auf den ersten 
M M' M'M' dieser Meister. 
Michele Mazza, Medailleur, war in der zweiten Hälfte des 16. Jahr- 
hunderts in Florenz thätig. Von ihxn ist die schöne Medaille mit dem 
Bildnisse des Grossherzogs Francesco de Medici mit der Legende: 
FRAN. MED. Magn. Duz- Etruriue. Am abgeschnittenen Arme  M  M. 
Der allegorische Revers ist von DP, d. i. Dom. Poggini. 
Michael Möller, Münzmeister in Schleswig 1644-1664, in Lüne- 
burg 1654, und in Stade 1658, 1660, 1673-1674. 
Mathias Mittermaier von Waifenberg, Münzmeister in Wien 
1680-1699, aber schon früher thätig. Die Initialen kommen mit den 
Zainhacken auf Schwedisch-Bremischen und Bremisch-Verdischen vier 
Markstücken von 1660-1667 vor. 
Michael Michailoif, Münzmeister in St. Petersburg 1783-1784. 
Auf russischen Münzen von 1755-1795 beziehen sich die Buch- 
staben auf den Münzhof in Moskau.
        

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