Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586906
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1989. 
Landschaft mit grossen Felglstücken, und der Engel wälzt den Stein 
vom Grabe. H. 6 Z. 11 L. Br. 4 Z. 6 L.  
3) Der Leichnam der hl. Cäcilia. Er liegt ausgestreckt nach der 
Breite des Blattes mit der Glorie um das Haupt. Im Grunde ist eine 
Capelle mit Altar, über welchem eine Tafel mit folgender Inschrift ist; 
Corpus Sanclae Caeciliae virg. et Marlyr. Romae trocitatvm Iwma- 
tvmque Anna CCXXXII sub Alexandra Imperatore. AlaPaschali I. 
Pont. Max. Imaentum, translatum Beconditum Anno IQCCCXXI. 
Pont. V. iterum a Clemente VIII. Punt. Maar. integrum incorrup- 
turnque, hoc est hoc siitu vestitztm. Imaentum et Repasitum Anno 
CIQ IQ. C1. Pont. VIII. In der Mitte unten ist die Jahrzahl 1602. 
Im Rande steht: Sancta Caecilia, ora pro nobis, und rechts ist das 
dritte Zeichen. H. 3 Z. H L. Br. 2 Z. 8 L. 
4) Der hl. Wilhelm in Rüstung mit der Fahne und dem Schilde, 
auf welchem der Adler sichtbar ist. lm Grunde links sind Gebäude 
auf Felsen, und rechts in der Ferne breitet sich eine Stadt aus. Unten 
am Steine ist das zweite Monogramm mit Sc. et excudit in fryburgi 
heluet. Im Rande steht: Miles An Monachus? dicor Guilielmus 
ulrumq. vom mihi Bernardt" nomen dedit. H. 9 Z. 11 L. Br. 7 Z. 
3 L. Rand 8 L. Sehr seltenes Blatt. 
6) Das Bildniss des Cardinal Ferdinand de" Medici, Büste in a], An- 
sicht nach links. Links ist das Wappen mit dem Cardinalshnt, und 
rechts in halber Höhe sieht man das erste Zeichen. Im Rande steht; 
Ferdinandus S. Marine in Dominica S. B. E. Diaconus cardinalis 
de Medicis. H. 5 Z. 2 L. Br. 4 Z. 6 L. 
1989. Martin Martiny, Goldschmied und Kupferstecher von Lu- 
ein cern, war um 1595-1605 thätig, und hinter- 
m "D IXXXX liess eine ziemliche Anzahl von radirten und 
 gestochenen Blättern, welche von jenen des 
Melchior Meier zu unterscheiden sind. Letzterer arbeitete fein und sorg- 
fältig, und steht auch in der Zeichnung höher als Martiny. Die Fi- 
guren Martiny's sind zu kurz und gewöhnlich schlecht gezeichnet. 
Doch machen einige Blätter eine Ausnahme, wie N0. 1. 
1) Die Geburt Christi, ein ungewöhnlich vollendetes Blatt. Vorn 
bei dem kleinen Engel ein dem dritten gleichendes Monogramm ohne 
Boraxbüchse. Nach der Jahrzahl 1597 steht das Wort Lucern. Diess 
ist der Aufenthaltsort des M. Martiny, Passavant III. p. 475, N0. i 
schreibt aber das Blatt dem Melchior Meier zu, dem vorhergehenden 
Meister, in dessen Artikel wir dasselbe ausführlicher beschrieben haben. 
Wir schreiben es dem M. Martiny zu. H. 3 Z. 6 L. Br. 2 Z. 9 L. 
2) Bruder Klaus von Unterwalden._ Er kniet in einer felsigen 
Landschaft nach dem Heiland gewandt, welcher in Wolken erscheint, 
und aus dessen Wunden Blut auf ihn spritzt. Unten steht: Imago 
vera F. Nicolai Anachoratae Helvetici apud Sachslen pro Unter- 
wuldenk lOben rechts ist eine deutsche Inschrift: Bruder Claus etc. 
1596, o  
Dieses seltene Blatt ist radirt und mit dem Stichel übergangen. 
3) Speculum Poenitentiae. Das ist, das Leben Marine Magda- 
lenae, den auch Marthae und Lazari. Anjetzo Durch den Hoch- 
wurdigen Fürsten und H. Herrn Augustin, Abbte unser lieben frawen 
zu Einsideln als den Author widerum übersehen und gemehrt mit 
schönen Figuren in Druck geben, 8. 
Dieses Werk enthält 18 Blätter aus dem Jahre 1602. Auf dem Titel- 
blatte ist das Monogramm mit der Löthbüchse und der Jahrzahl 1602. 
Das zweite Blatt: Alma parens Christi, hat den Namen Martinas
        

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