Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586893
MLS-MM. 
1985- 
627 
 1985- Unbekannter Radirer, welßer um 1748 in Deutschland 
M L S 1749 thätig war. Ein radirtes Blatt mit diesen Buch- 
' ' ' ' staben stellt die Büste eines Mannes init dein Turban 
vor. Er ist in einen Pelzrock gekleidet und nach rechts gewandt. In 
Rembrandüs Manier. H. 2 Z. 5 L. Br. 1 Z. 9 L. 
1986. Max von Lentz, Landschaftsmaler, war um 1851-1854 
in München thatig. Im Lokale des Knnstvereins sahen 
M 352. wir kleine Landschaften mit Staifage in Oel, auf wel- 
chen das Zeichen mit wechselnder Jahrzahl vorkommt- Auch auf Zeich- 
nungen fügte es der Künstler bei. 
1937. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1660 thätig war. 
ZVL V f  Das Zeichen findet man auf einem Blatte mit dem Reiter- 
   bilde eines Königs, nach der Unterschrift: Donatus O 
Brien quondarrc Hihernorum R812"- H. 4 Z. 6 L. Br. 7 Z. Dieses 
Bildniss gehört in Thomas Carvets Lyra siee Anauphaloeosis hiber- 
nica. Sumplibus M. et J. F. Endterorum. Sulzbacz" 1666, 4. 
1988. Melchior Meier oder Meiers, Kupferstecher, wurde durch 
  (Jg? Bartsch XVI. p. 246 in die Kunstgeschichte einge- 
fuhrt, indem er auf einem Blatte mit der Strafe des 
 ,5 82   Marsyas durch Apollo in Gegenwart des Midas folg- 
hg) f Zudghandächriglichlefemz!rkzng fand: Ajznz) hieß? 
  ecem  .1: z era z ona zone e c zoras 
11993 1 ÄVWX Meiers ltujus tabulae Actoris. Johannes a Palm. 
Palm erhielt also das Blatt mit Marsyas von dem Stecher, wir können 
aber nur vorläufig auf dasselbe aufmerksam machen, weil der Name des 
Künstlers durch die Buchstaben M M angedeutet ist. Die Blätter mit 
den gegebenen Zeichen haben in der Stichweise Aehnlichkeit mit dem 
Blatte des Apollo und Marsyas, sie sind nämlich in der Manier des 
Martin Rota gestochen, und somit kann man unter obigen Monogrammen 
,mit Recht den M, Meier oder Meiers vermutheii. Nach den Adressen 
auf den Kupferstichenzu urtheilen, lebte der Kunstler zu Freyhurg 
in der Schweiz. Auch 1111132111811 muss er sich aufgehalten haben, denn 
das Blatt mit Apollo und Marsyas ist dem Herzog Francesco de' Me- 
giciddediäirta Ilill {lahre 1582 stach Meier das Bildniss des Cardinals 
er inan o e' e ici. 
1) Die Geburt Christi. Die hl. Jungfrau kniet links vor dem auf 
dem Flügel ihres Mantels liegenden Kinde, und rechts ist Joseph als 
alter Mann mit gekreuzten Händen und ein Fngel. Im Grniide bemerkt 
man bei den beiden Thieren ein andern Engel. Links betrachten zwei 
Hirten den Vorfall, und ein dritter kommt zur Thüre herein. Im 
Hintergrunde verkündet der Engel dreien Hirten die Geburt des Hei- 
äandes. Bei deml kleinen Elngelhim Vorgrlunde ist das Zeichen, welches 
em dritten ähn ich ist, a er o ne Kleeb att darüber mit dem Beisatze: 
1597 Lucern. Dieses sehr fein gestochene Blatt hchreibt Passavant 
III. p. 475 No. 1 dem M. Meier zu, es wird aber von Martin Martini 
herrühren, welcher sich eines ähnlichen Zeichens bedienteß H. 3 Z. 
6L. Br.2Z.9L. 
2) Die Auferstehung Christi. Der Heiland schwebt oben auf den 
Wolken von Cherubim umgeben. Unten sind die Soldaten vertheilt, 
deren drei auf dem Boden schlafen. In der Mitte deckt sich ein an- 
derer vor der Erscheinung mit dem Schilde. Auf der Lanze eines in 
Verkürzung liegenden Soldaten bemerkt man das vierte Zeichen, und 
die Jahrzahl 1577 auf dem Säbel eines Soldaten. 4äg] Grunde ist
        

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