Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586821
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1966-1968. 
115) Männliches Profilbildniss mit dem Stecke in der Linken 
Rechts oben ein Zeichen, welches wir unter III. N0. 2498 gaben. H. 4 Z_ 
1L. Br.2Z.9L. 
116) Männliches Proiilbildniss im Pelzgewande mit Käppchen. Oval 
mit einem Zeichen, wie N0. 115, und der Jahrzahl 1528 statt 1582, 
H.3Z.9L. Br.3Z.5L. 
117) Brustbild eines Mannes mit Käppchen und Schnauzbart. Oval, 
mit dem obigen Zeichen. H. 3 Z. 9 L. Br. 3 Z. 5 L. 
118) Männliches Protilbildniss mit aufgestülpter Mütze. Oval, mit 
dem obigen Zeichen und der Jahrzahl 1582. H. 3 Z. 8 L. Br. 37 Z. 4 L, 
119) Männliches Bildniss in Profil mit nackt geschornem Kopfe_ 
Auf seinem Rücken hängt eine Mütze mit 4 Zipfeln. Mit einem Zeichen 
wie N0. 115. H. 3 Z. 6 L. Br. 2 Z. 7 L.  
120) Drei von vorn gesehene Türken im blossen Kopfe mit Schöpfen, 
Links oben 1583. rechts das Monogramm des Lorich. H. 8 Z. Br. 5 Z. 8 L_ 
121) Eine Türkin mit der Harfe. Oben in der Mitte 1583 und 
das Monogramm. H. 9 Z. 5 L. Br. 7 Z. 
122) Ein harpyenartiges Thier mit dem Kopfe einer Frau mit Turban. 
Oben links 1582 und das Monogramm. H. 8 Z. 6 L. Br. 6 Z. 
1906. Melchior Lorch, der oben erwähnte Maler und Kupfer. 
[545 Stecher, soll durch dieses Zeichen seinen Namen angedeutet 
M haben. Man findet es auf einer in Kupfer gestochenen Copie 
des Blattes von H. Aldegrever, welches Ammon und Thamar 
L vorstellt. Das Monogramm ist rechts unten an der Bank. H. 
4Z.4L. Br.2Z.10L. 
Es steht dahin, 0b M. Lorch dieses Blatt gestochen habe. 
1907. Unbekannter Maler, dessen Lebenszeit die beigefügten 
P 1 Jahrzahlen bestimmen. _Der Meister gehört der fränki. 
1526  schen Schule an, wir wissen aber nur von Zeichnungen 
mit dem Monogramme. Sie werden in der Sammlung 
ISS O der Universität Erlangen aufbewahrt, und waren 
ehedem im Besitze des jüngeren Sandrart in Nürnberg. Die Zeich- 
nung mit ML 1526 stellt einen sterbenden Mann im Bette vor. Ihm 
zur Seite liest ein Mann im Buche, und oben schwebt ein Engel mit 
dem Kranze. Links stehen drei Frauen. Unten liest man: LIBE 
GLOBE HOFNVG. Die Zeichnung ist mit der Feder angelegt und 
ausgetuscht, H. 8 Z. 10 L. Br. 6 Z. 4 L. 
Auf zwei anderen Zeichnungen kommt das Monogramm mit der 
Jahrzahl 1550 vor. Die eine stellt Leth mit den Töchtern vor, auf 
geröthetem Papier mit der Feder umrissen und mit Weiss gehöht. 
H. 7Z. 8 L. Br. 11 Z. 3 L. In derselben Manier ist auch die zweite 
Zeichnung behandelt, welche den Tod des Abel vorstellt. H. 7 Z. 4 L. 
Br. 10 Z. 11 L. 
Diese Zeichnungen können nicht von Melchior Lorch herrühren, 
indem dieser Künstler 1527 geboren wurde. 
1968. Unbekannter Maler, welcher in Regensburg gelebt zu haben 
scheint. Im Lokale des historischen Vereins 
daselbst ist ein Oelgemälde, welches die wun- 
(1 O Z derbare Heilung des Abtes Romuald von St. 
Emmeran in Regensburg vorstellt. Er war blind 
geworden, und in diesem Zustande betete er einmal vor dem Cruciüxe 
in der St. Georgen-Capelle bei St. Emmeran. Vom Schlafe überwältigt, 
sah er, wie sich Christus vom Kreuze ablöste, und ihm eine brennende 
Kerze unter die Augen hielt. Er erwachte darüber, und fühlte sein 
Gesicht wieder. Unter dem Gemälde steht: S. ROMUaldUS Ü. S. B.
        

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