Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1581183
IOHA-IOHAN. 
151-158. 
151. Johann Asper, Zeichner und Maler von Zürich, der Enkel 
 _I „ des alten Hans Asper, welcher unter dem Monogramm H A 
jollß m 370. 5d?) ltäne Stellfel behauptet, lieferte die meisten Zeich- 
nungen zu _einr1c urer's eleetia sancta seu Paradisus Sanato- 
rum Helcetzae Florum. Lucernae 1648,7fol. Auf den Blättern. 
welche Rudolph Meyer radirte und stach, zeichnete Johann Asper 
in verschiedener Weise, und daher mussten wir schon unter 10. 
AS. IN. I0. ASP und 10. Afp. No. 119. auf die Heloetia sancla 
eingehen, und damit sind die Abbreviaturen noch nicht erschöpft. 
Ebenso oft wechselte Rudolph Meyer mit der Bezeichnung, so dass 
auf jedem Blatt zwei verschiedene Signaturen vorkommen. 
152. Giovanni Battista Fontana, Maler und Kupferstecher, kommt 
Jvha- Fatima fvn- deli- lälilifälhitediilliliä?nllililifliläßllä 
mit dieser Abbreviatur aufmerksam. Es ist diess das Bildniss des 
Erzherzog Ferdinand von Oesterreich, Grafen von Habsburg und Tirol 
in allegorischer Einfassung, und von Mars und Minerva gehalten. 
Dieses Blatt hat Dominicas Custos gestochen, gr. fol. 
153. Johannes l-Iamerani, der bekannte Medailleur, welcher unter 
I0  I. H. und I. H. F. bereits eingeführt ist, bediente sich 
'  zuweilen der Abbreviatur des Namens und zeichnete 
ausserdem auch OP. I. H. 
154. Johann Bnssemacher oder Bussemecher etc., Kupferstecher 
Johan Busi  Kunsthandgfniiäi Cölnt umt ääßügltillä, hän- 
 er iess vie e a er m1 s e s a welc en er 
10mm BUS-Wm- l Orthographie des Namens. Er wechselte aber 
auch mit der Abbreviaturf Wie gegeben findet man sie auf Blättern 
einer Folge mit dem Christus und den zwölf Aposteln nach Martin de 
Vos. fol. Er schreibt da auch: Iohan Buss. ci. et tyä. coloniensis, 
d. h. Civis et typographus. Coloniensis. Bussemacher atte also auch 
eine Druckerei. 
155- Johannes Penicaud, Emailmaäer vor: Litzlnoges, ist unter dem 
 - Monogramm HP o er vie me r P No. 111. 1330 
 ' p, eingeführt, und wir verweisen daher auf jenen Artikel, 
wo über diesen berühmten Meister ausführlich gehandelt ist. 
155- Johann Stradanus, aus dem adeligen Geschlechte der van 
 der Straten ist durch eine grosse Anzahl von 
Johan" stra muem Kupferstichen nach seinen Zeichnungen bekannt. 
Auf solchen Blättern kommt die Abbreviatur vor. 
157- Johann Wierx stach das Bildniss des Goldschmiedes Quintin 
am W- 1584-  
im halben Leibe 118-011 rechts gewandt und sitzt vor dem oüfenen Buche. 
Links oben unter der Wappenschilde, steht: Quinlin van der Gracht 
Goltschmzdt tot Antwerpen, und rechts im ovalen Cartouche: QVIN- 
TINVS A FOSSA. Bethun. an. 50. Im Rande sind vier französische 
Verse, und links der Name. H. 4. Z. 9 L. Br. 3 Z. 3 L. 
158. Johannes Berälardi ärolnI (Elaslliel Bollxognesle, gldelsteinschnei- 
er un e ai eur atte a s ünstler grossen 
IOHANE B'  Ruf. Er arbeitete in Kristall und feine Steine, 
wobei er Zeichnungen von Michel Augelo, Piero del Vaga u. A. benützte. 
Seine Medaillen sind selten. Kaiser Karl V. bezahlte ihm für eine
        

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