Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586725
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1958-1961. 
gleicher Höhe ein Schild mit dem kaiserlichen Adler, und um die 
beiden Säulen zu den Seiten schlingt sich eine Rolle mit dem Motto 
des Kaisers Carl: PLVS OVTER. Oberhalb der Titelschrift ist die 
Geburt Christi zwischen Petrus und Paulus, und unter derselben die 
Hinweisung aus dem alten Testament auf das neue durch den alten, 
und neuen Adam, und die Schlange auf dem Kreuze. 
1958. Marx Knechtelmann soll nach WeyermanMKunstblatt 1830 
M K MK N0. 65 u. S. 260) Gemälde M K gezeichnet haben. Nach 
9  der Angabe dieses Schriftstellers hatte Knechtelmann 
1440 in Nördlingen das Bürgerrecht erhalten, Weyermann sagt aber 
nicht, wo ein Gemälde ist, welches diesem Meister zugeschrieben wer- 
den kann. Wenn sich indessen wirklich ein Gemälde mit MK findet, 
so fragt es sich, ob es von Knechtelmann herrühre. Gibt sich darin 
die Schule des Lukas Cranach kund, so kann man an Martin oder 
Mathias Krodel denken, über welche Ch. Schuchardt (L. Cranach der 
Aeltere I. S. 245) handelt. Auch der folgende Meister, Michael Kirmer, 
konnte M. K. gezeichnet haben. Findet man Zeichnungen mit diesen 
Initialen, so werden sie entweder für letzteren Meister, oder für Mathiag 
Kager sprechen. Letzterer bediente sich der Buchstaben MK, wir 
kennen aber die Form derselben nicht. In WeigePs Aehrenlese auf 
dem Felde der Kunst, Fortsetzung 1845 S. 11, ist eine mit M. K. 1632 
versehene Tuschzeichnnng von M. Kager angegeben. Pestkranke Todte 
werden von Männern durch ein Thor in ein festes Gebäude gebracht, 
und rechts in einen unterirdischen Raum geführt. Links stehen zwei 
Orientalen, ein Knabe mit der Fackel und eine Gruppe von Weibern, 
1959. Michael Kirchmeyer, oder richtiger Michael Kirmer, ist 
_M_ K. oben unter dem Mcnogramm MIf N0. 1942i eingeführt, und 
wir verweisen auf Jenen Artikel. Das radirte Blatt mit die- 
sen Initialen stellt die Lukretia in einem verzierten Cartouche vor, 
und es ist N0. 6 beschrieben. 
1960. Unbekannter Zeichner, welcher in der ersten Hälfte des 
M K de, 17. Jahrhunderts in England gelebt hat. Man findet ein 
   grosses Bildniss mit der Schrift: Seren. acpotent. Princeps 
Olicarus Cromwell, Reip. Angl. etc. Protector. Cromwell ist zu Pferd 
dargestellt, und neben ihm der Helmträger. Unten steht: M. K. del. 
C. V. M. B. sc. Londini, s. gr. fol. Diess ist eigentlich das Bildniss 
des Königs Carl I. und seines Stallmeisters Hamilton. Der Kopf des 
Königs wurde ausgeschliden, und dafür jener GromwelPs eingestochen, 
1961. Medailleure und Münzmeister, wlelcghe M. K. zeichneten, 
nennt Schlicke sen und wir a en nur zwei Artikel 
M'K'1 MK' beizufügen. y , 
Martin Kune, Münzmeister in Eisleben 1560-1573. 
Max Kienlen, Münzmeister in Ulm 1635-1639. 
Melchert Kruse, War-dein in Riga 1663 1T. 
Unbekannter Medailleur. Von ihm ist die grosse Medaille mit 
dem Bildnisse Peters I. von Russland, und einer Seeschlacht auf dem 
Revers 1720. 
Martin Kraift, Stempelschneider, arbeitete 1769 in Wien, dann 
in Mailand, später in München, und starb da 1781.  
Michael Kleiner, Münzmeister in Kolpin 1808-1811. 
F MFranz Matzenkopf, Stempelsehneider in Salzburg, s. F. M. und 
 K.
        

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