Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586662
604 
MIH 
MIR. 
1938- 
4942. 
1938. Unbekannter Kupferstecher, welcher irgendwo in Deutsch- 
M_I_H_ landdebte. Ein Blättchen niit diesen Initialen stellt den 
MDCXV hl. Hieronymus vor, wie er sltzend in einem grossen Buche 
  liest, und mit der Hand nach dem Crucilixe am Baume 
deutet. Rechts bemerkt man den Löwen, und in dem links auf dem 
Boden liegenden Buche steht die Jahrzahl MDCXV. Die Buchstaben 
M. 1. H. sind kleiner als oben gegeben. H. 1 Z. 9 L. Br. 1 Z. 3 L, 
1939. Michele Iiucchesi, Kupferstecher, fügte auf seinen Blät- 
MI. LK tern gewöhnlich die Buchstaben MNL bei, ein Ifupferstich 
 aber, welcher die Ansicht eines prachtigen Gebaudes gibt, 
ist MI. LV. bezeichnet, 4. 
194i). Unbekannter Formschneider, welcher um 1596-1603 thatig 
war. Das erste Zeichen findet man auf dem Bildnisse 
 des Pastors Thomas Schaller mit dem Buche in beiden 
h Händen, 8. Dieses Blatt ist von 1596. Die Initialen 
mit der Jahrzahl 1603 stehen auf einem Blatte mit der 
 halben Figur eines bärtigen Mannes, welcher ebenfalls 
J 6-0 ein Buch in beiden Händen hält. Links oben ist dessen 
5' Wappen, 4. Es werden sich auch noch andere Blätter 
Qioä Ünden. 
1941. Michael Pregel, Kupferstecher, wird von Brulliot I. No. 2331 
zu den holländischen Meistern gezählt, indem in den band- 
  schriftlichen Notizen des bekannten Kunstsanimlers James 
l-lazard angegeben ist, dass der lilonogrammist, welchen derselbe 
Michael Pregel nennt, nach Heinrich Goltzius gearbeitet hat. Hazard 
fand auch Zeichnungen mit dem Monogramme, es frägt sich aber, ob 
sie von unserm Kupferstecher herrühren. In FrenzePs Catalog der 
Sammlung des Baron v. Rumohr ist eine Zeichnung beschrieben, welche 
einen Altar mit Flügeln vorstellt, in lebendiger Federskizze. Das Mittel. 
bild stellt die Anbetung der Könige, einer der Flügel die Geburt Christi, 
der andere die Beschneidung vor. Auf dieser Zeichnung steht die 
Jahrzahl 1600, und auf der Rückseite ein Namen, welchen Frenzel 
Matthias Prefel liest, aber mit beigefügtem Fragezeichen. Hier könnte 
nun leicht ein llflathias Pregel vermuthet werden, dieser ist aber wohl 
nicht der Kupferstecher, obgleich die Zeit zutrifft. Michael Pregel ist 
ein Deutscher, und lebte vielleicht in Nürnberg oder Augsburg, da ihm 
eine Zeichnung von G. Wecbtcr zum Stiche vorlag, nämlich das Bild- 
niss des Nobilis  Jacobus Baur ab Eyseneck, Bamb. et Wirtzb. 
peditum legiomfs archislralcgus  Augustin, 1621. Unten steht; 
G. Weohler in. M. Preyel scuL, 4. G. Wechter lebte in Nürnberg, 
Pregel scheint aber dieses seltene Bildniss in Augsburg gestochen zu 
haben. Für Nürnberg spricht aber ein seltenes Blatt, welches einen 
Geizigen bei seinen Schätzen vorstellt, wie ihn der Tod überrascht. 
Unten sind vier lateinische Verse, und die Bezeichnung: M. Pregel sc. 
1616 (1610?) Caymom earcudit, k]. qu. fol. Caymox lebte damals in 
Nürnberg. Mit dem Monogramme sind wir nicht im Reinen. 
1942. Johann Reinhold Mühl, Goldsclirlnied inlNürnberg, radirte 
   einige Bildnisse, we c e zu (en mittelmassigen 
wyß" JKÜ  Produkten gehören. Die gegebenen Buchstaben, 
mit der Sylbe von voraus, findet man auf dem Bildnisse des Rechen- 
meisters Johann Georg Hoffmann in einem verzierten Rahmen. Links 
iuf Rahmen ist ein Adler mit Tintenfass und Federbüchse, rechts eine 
Gans mit der Schreibfeder im Schnabel. Nach dem Namen des Arith-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.