Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586580
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MHK-MHP. 
1901-1905. 
lingua, probumque lumen de. In halber Höhe des Blattes: STALBVRCH 
rec ts oben: M. Hiemflc, und links 1556. H. s z. 7 n. Br. 7 z. o Lf 
1901. Martin Heemskerk wechselte mit der Bezeichnung so oft, 
H_ dass er bereits an mehreren Stellen vorkommt. Das gegebene 
Mv- Zeichen findet man mit jenem des Cornel van Sichem auf 
Holzschnitten in einer holländischen Bibel, deren Titel unter M11 
N0. 1862 bereits angegeben ist! 
1992. Harman Muller, auch Herman Müller genannt, Kupfer- 
W M stecher, variirte mit seinem Zeichen, und daher kommt 
1 er zu wiederholten Malen vor. Das Monogramm besteht 
FeoyMÄ E. aus den Buchstaben HML V, oder man kann auch die 
Abbreviatur MVL vermnthen. Die gegebenen Monogramme findet man 
auf Kupferstichen nach Martin Heemskerk, Theodor Barentsen, Martin 
de Vos u. A. 
1903. Martin Heinrich Omeis, Medailleur und Kupferstecher, 
m0 geb. zu Nürnberg 1650, gest. zu Dresden 1703, hatte 
als Eisenschneider Ruf, und auch die Medaillen, 
WO deren M. H. 0., 0. M. und 0.f. gezeichnet sind, m- 
1 dienen Beachtung. Er stach auch Bildnisse in Kupfer, 
worunter jene aus seiner Jugendzeit von geringem Werthe sind. Andere 
Portraite sind nach älteren Gemälden oder Zeichnungen gestochen, 
woraus sich die für Omeis zu frühen Angaben "des Todesjahres der 
dargestellten Personen erklären. Auf folgenden Blättern kommen obige 
Zeichen vor. 
1) Dr. Georg Marius vel Mayer, später Leibarzt und Professor in 
Heidelberg, geb. zu Würzburg 1533, gcst. 1606. Anscheinlich Copie 
nach T. Stimrnefs Holzschnitt, kl. 4. 
2) Christian Dietherr sen., geb. 1528, gest. 1594, kl. 8. 
3) Paul Dietherr der Aeltere (jurvta nummum argenteum effj- 
giatus), 8. 
4) Chr. Glockengiesser, Abgeordneter der Stadt Nürnberg.  
Denatus 1539. Anscheinlich nach einem alten Gemälde, 4. 
IQÜ4. Mattio Pagano, Buchdrucker in Venedig um 1550-1558, 
publicirte verschiedene Volkslieder, welche ügürliche Vig- 
netten und in Holz geschnittene Titeleinfassungen haben. Die 
Verzierungen der letzteren kommen theils schwarz auf weissem, 
theils weiss auf schwarzem Grunde vor. Oben sind zwei in einander ge- 
legte Hände mit der Unterschrift: FIDE. Die Holzschnitte mit den gege- 
benen Zeichen sind von geringem Werthe, und wohl von Pagands Hand. 
Eines der Gedichte hat den Titel: Giordineto anwroso, Dooe sz? contieue 
Vna Bellissima Littera Amorosa   MLVII. Ein zweites Lied 
ist betitelt: Egloga pastorale di Lilia. Am Schlusse: In Venen]; 
per Mattio Pagan, in Frezzaria all' insegna della Fede. M.DLVII. 
Die Pagamschen Liederdrucke datiren von 1552-1558. 
Pagano's Hauptwerk ist der in 8 Holzschnitten bestehende Zug 
des Dogen mit den Gesandten und ihrem Gefolge durch die Stadt 
Venedig. Die Fenster sind mit Zuschauern, besonders Frauen besetzt. 
Auf einem Blatte in gr. qu. fol steht: In Venetia per Illalthio pagano 
in Frezzaria al segno de la Fede. Dieses sehr seltene Werk erinnert 
in der Zeichnung an Tintoretto oder Paolo Veronese. 
 1905. Maximilian Hofmann, Historien- und Bildnissmaler, wahr- 
scheinlich von Nürnberg, arbeitete für den Kaiser 
 Ä Rudolph II., und erhielt 1602 den Titel eines 
7 24' kaiserlichen Hofmalers. Der Künstler ist wenig
        

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