Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586565
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MHA-MQHF. 
1892-1896. 
Meisters stellt den auf dem Boden liegenden Satyr vor, wie ihn Amo- 
retten züchtigen. Links unten: A. C. inoentor, rechts: Mich. Heyl- 
bruck sculpsit Ganda, qu. 4. 
1892. Unbekannter Zeichner, und wohl auch Maler, scheint in 
V Italien gelebt zu haben. Er copirte Zeichnungen nach ita- 
"5804 lienischen Meistern. Eine solche nach Parmegianino, mit 
D41 P Q der Feder auf braunrothes Papier umrissen, dann mit Weiss 
n 1 und Gold gehöht, ist im k. Museum zu Berlin. 
1893. Unbekannter Formschneider, welcher im 16. Jahrhundert 
M H A V lebte, aber durch diese Initialen seinen _Namen nicht an- 
    gedeutet hat. Der Buchdrucker Martin Landsberg in 
Leipzig benützte eine Titeleinfassung, in welcher Eulen von anderen 
Vögeln geneckt vorkommen. Die Buchstaben stehen auf einem Bande, 
und bedeuten: Mich Hassen Alle Vögel. Diesen Holzschnitt beschreibt 
Strobel in den neuen Beiträgen zur Literatur II. S. 110, und Wacker- 
nagel in seiner Bibliographie des deutschen Kirchenliedes N0. 138 
und 148. 
1394. Michael Hartwagner, Maler und Kupferstecher von Deg- 
gendorf in Bayern, gehört zu den talentvollen Arbeitern, 
[11- A)  welche nach Brod gehen, ohne genaue Studien machen zu 
können. In Kirchen findet man Altarbilder von ihm, und in den Rüst- 
kammern Portraite. Dann hinterliess er auch radirte und mit dem 
Stichel vollendete Blätter nach C. Loth, Amigoni, A Zanchi, Ch. Wink 
und nach eigener Composition. Die obigen Buchstaben findet man auf 
einem Blatte, welches Kinder vorstellt, die mit einer Kanone spielen, 
kl. fol. Der Stich scheint nicht von ihm zu seyn. Der Künstler starb 
zu München 1775. 
1895. Martin Heemskerk, mit seinem Familiennamen van Veen, 
 m W kommt bereits zu wiederholten Malen 
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MEEPj-Vßfplamßjw  man auf einer ausgetuschten Feder- 
zeichnung in der Sammlung der Universität Erlangen. Sie stellt einen 
schlafenden Jäger mit dem Hunde vor, wie sich Wild um ihn sammelt. 
H. 3 Z. ä L. Br. 7 Z. 6 L. Es kommen auch noch andere Zeich- 
nungen mit diesem Monogramme vor. Das zweite _Zeichen, aber nur 
mit einem E, steht auf Kupferstichen mit der Geschichte des Loth in 
einer Folge von 8 Blättern, kl. qu. fol. Die nach ihm von D. van 
Cuerenhaert, Ph. Galle u. A. für den Verlag des Jeronymus Cock ge- 
stochenen Blätter sind sehr zahlreich, und bilden gewöhnlich Folgen 
mit Darstellungen aus dem alten Testamente u. s. w. J. E. Haid hat 
mehrere copirt, und ebenfalls die Abbreviatur beigefügt. Wir müssten 
eine lange Musterkarte geben, um diese Abkürzung des Namens vor 
das Auge zu führen. Ausser den obigen Zeichen steht auf Kupfer- 
stichen auch MHEEM. IN., MHeems jn., MHeemsk jnüez, M. Hemfk 
inx. MHems In. 
p Äuch auf Holzschnitten kommt die Abbreviatur vor, und zwar in 
dem Werke von Christoph von Sichem sus dem Verlage von P. J. Paets, 
welches wir II. No. 803 beschrieben haben. 
1896. Unbekannnter Formschneider, welcher um 1558 in Basel 
gelebt haben dürfte. Er ist mit dem Meister M11 No.1876 
"MF- Eine Person, heisst aber nicht Melchisedech van Hooren, 
CI- wie Marolles glaubte. Zani nennt diesen Meister Prospekt-
        

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