Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586515
1868-1872. 
589 
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 Unbekannter Maler, welcher um 1585 in München thätig 
 war. In der Gallerie zu Schleissheim ist das Bildniss 
 eines Mannes mit der Inschrift: Anno 1505 l hat Wolff- 
gang Miller ein Steinmetz seines Alters 48 Jahr die 
Kirch und das Collegium erbaut, dann das Monogramm. Ilieses 
Bildniss befand sich in der Sakristei der Jesuiten-Kirche in München, 
und die Inschrift erklärt ihn als Erbauer dieser Kirche mit dem Col- 
legium. Wir haben darüber im Künstler-Lexicon gehandelt, und ge- 
funden, dnss W. Müller wohl der Werkmeister der Jesuiten war, aber 
nicht schöpferischer Architekt. Die Inschrift des Gemäldes ist auch 
im Datum unrichtig, indem 1585 die Kirche noch nicht vollendet war. 
Man wollte das Gemälde dem Hans Mielich zuschreiben, allein dieser 
Meister war 1585 nicht mehr am Leben, und die Malerei spricht nicht 
im Entferntesten für ihn. Das Bildniss des W. Miller ist von un- 
angenehmer röthlicher Färbung ohne verständige Abstufung. Auch 
Bildnisse von Jesuiten sind in der Gallerie zu Schleissheim ganz in 
derselben Weise behandelt, aber ohne Zeichen. Das Monogramm des 
Hans Mielich haben wir III. N0. 1246 gegeben. Das obige Zeichen 
deutet wahrscheinlich den Namen des Hans Müller an, welcher noch 
zu Ende des 16. Jahrhunderts in München lebte, und Bildnisse malte. 
I87Ü. Martin Heemskerk, aus der Familie der van Veen, ist 
 oben unter MH N0. 1862 eingeführt, und wir ver- 
 weisen zunächst auf jenen Artikel, da auch auf 
dieses Monogramm hingewiesen ist, nämlich auf das erste, welches 
auf Kupferstichen von Philipp Galle nach Heemskerk vorkommt. Sie 
bilden eine Folge von 8 Blättern mit der Geschichte des Job, kl. qu. fol. 
Das zweite Zeichen findet man auf Blättern von M Merian in: Histo- 
rische Chronica  Frankfurt 1630 ff, fol. Es sind diess Copien 
nach älteren Stichen. 
Unter dem dritten, M scheinenden Zeichen haben wir ausführlicher 
über diesen Meister gehandelt. 
1871. Mathys Haringhs oder Haaringhs, Portraitmaler, war um 
 1636-1645 in Leeuwarden thätig, wie aus den Daten der 
l l nach ihm vorhandenen Kupferstiche hervorgeht. Jan Jaapix 
stach 1637 nach ihm das Bildniss des berühmten Fries'scben Volks- 
dichters Gysbert Jaapix, und W. Delfft 1644 jenes des protestantischen 
Lehrers Rippertus Sixtus von Leeuwardcn. Auf Portraitcn dieses Haringhs 
kommt das Monogramm vor. Sie sind schön und sorgfältig behandelt. 
1372. Unbekannter Formschneider, welcher um 1550 in Basel 
PH gelebt zu haben scheint. Er ist mit dem unten folgenden 
 Monogrammisten N0.l896 Eine Person, welchen man ohne Grund 
Cmmx. Melchisedech van Hooren taufen wollte. Der Holzschnitt mit 
dem Monogramme stellt Meerwunder vor, nach der Zeichnung von Hans 
Rudolph Manuel Deutsch. Das Blatt mit dem obigen Zeichen "gibt eine 
Ansicht von Frankfurt a. M, und macht einen Bestandtheil der Cosmo- 
graphey von Sebastian Münster, Basel, Adam Petri 1550, aus. H. 9Z. 
Br. 14 Z. 8 L.
        

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