Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586485
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1862. 
Ecken stehenden Buchstaben sind wieder Hermann Tom Ring Mona- 
steriensis 1555 zu lesen. Der Hanptmeister der neueren westphäli- 
scheu Schule ist Lutger tom Ring, IV. N0. 1232. 
1862. Martin Heemskerk, mit seinem Familiennamen van Veen, 
geb. zu Heemskerk 149_8, gest. 1574. ist durch 
einenUnzahl von_ Kupferstichen nach seinen 
; Gämalldßälllllld Zeichnänäen bekannthman guölet 
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M,  änaltlle von lihmk i; seiner fäürlliereanläeit folgfg 
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Art sind den späteren kalt manierirten Gemälden im italienischen Styl: 
weit Eorzuziehen. Gemälde mit dem Monägramme kennen wir_nicht, 
äianh ndet es aber gtnf Kupfeigsticlgen un Hl-llolzschinHttemlsowxe auf 
eic nungen. er nrvermeis er .van u s im aag iesass 648 
Kupferstiche nach Heemskerk, Le Comte brachte die Zahl auf 580. 
Hieronymus Cock veranstaltete in der Mitte des 16. Jahrhunderts eine 
Ausgabe von 100 Blättern mit biblischen Vorstellungen. Später kam 
ein monumentales Titelblatt mit dem Bildnisse des Künstlers von P1; 
Galle zur Sammlung: Invenliones Heemskerkianae m: ulro ue Tesm- 
menlo. Es wurden aber auch Zeichnungen mit mythologischen, 3116- 
goriscben und historischen Darstellungen gestochen. Unter letzteren 
sind: Dioi Caroli V. Imp. Opl. Max. Vietoriae. 12 Blätter von I)' k 
van Cuerenhert. Antverpiae, H. Coclc 1560, qu. fol. Eine späul-l-e 
Ausgabe erschien unter dem Titel: Les Vicloires de Charles V., 
graväes pur Jllaarlen Heemskerk, e! recueilliez par le Sr. Frossar; 
1691, fol. Die Blätter sind nicht von Heemskerk selbst, sondern 
jedenfalls von Cuerenhert oder Coorenhaert. 
Auf mehreren Blättern kommt statt des Namens das Mnnogramm 
vor. Wir finden es auf solchen der bekannten Folge des Lebens Jesu 
in 16 reichen Compositionen vom Einzug zu Jerusalem bis zu den 
ggäiägterrguin Emausd tgl. dMan schreibt diesehBlättert dem Htäemskgrk 
 , es sin a er ie wenigs en von l m geaz son ern  
Coorenhaert und anderen gleichzeitigen liieistern. Aufsolcben Blei: 
tern ist dem Monogramm die Sylbe  beigefügt. Diess ist auch mit; 
Darstellungen aus dem alten Testament der Fall. Auf ein paar- Blät. 
tern der Folge des Hiob von Coorenhaert steht M. Inu. Das Mong- 
gramm des letzteren s. II. N0. 1428. Auf Blättern der Geschichte 
des Job besteht aber das Monogramm auch deutlich aus MH. 
Die beiden ersten Zeichen findet man auf Holzschnitten mit der 
Geschichte des Tobias, in einer Folge von fünf Blättern. Jenes mit 
dem ersten Zeichen stellt den Engel vor, wie er vor der Familie des 
Tobias verschwindet. H 8 Z. 10 L. Br. 7 Z. Das Zeichen auf den 
übrigen Blättern ist bald grösser, bald kleiner. Die genannten Holz. 
scbuitte, welche ihrer geistreichen Behandlung wegen dem Hßemskoyk 
selbst zugeschrieben werden. stellen "die Erblindung des alten Tobias, 
den junven Tobias, wie er den Fisch aus dem Wasser zieht. den Ab- 
schied dbes Tobias. _die Heilung des Tobias, und die Vrrschwindung 
3:2     
,  
Das dritte Zeichen, und dann dasselbe auch in Verbindung mit K 
findet man auf l-lolzschnitten von Coruel van Sichem in: Biblia saera, da! 
is de geheele heylige Schriflure  M. 1646, 1657, fnl. Das Zeichen 
des Coruel van Sichem ist ll. N0. S03 gegeben, und da ist auch die 
Bibel näher beschrieben. Das ausführlichste Verzeichniss der Blätter
        

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