Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586453
MG 
18534-1855. 
583 
1353. Unbekannter Maler, welcher in der zweiten Hälfte des 
16. Jahrhunderts thäitig war. Im Museum zu Antwerpen 
ist ein aus der Kapelle der Grobsrlimierle in der Frauen- 
kirche der genannten Stadt stammendes Gemälde mit 
 diesem Zeichen. Es stellt den hl. Eligius im bischöf- 
lichen Ornate auf dem Predigtstuhle vor. Im Vorder- 
grund? sind Zuhörer jrden Geschlechtes und Alters grup- 
pirt. Portraits der Mitglieder der Schmiedeznnft und ihrer 
 Familien im Costüme des 16. Jahrhunderts. Im Museum 
zu Antwerpen gilt dieses Gemälde nach dvr Tradition für 
ein Werk des Franz Pourbus. Dieser Meister starb aber 
1580, und das Gemälde trägt nPbPn dem Monogramm die Jahrzahl 
1588. Pourbus kann also nicht der Urheber seyn, sowie sich auch das 
Mouogramm nicht auf ihn deuten lässt. 
1854. Marcus Geerarts, auch Gerard und Gerardus, ist unter 
dem lllonovramm MAG N0. 157! ein- 
W F f"ht an  h b m1 1' h"ber 
gen r. un wir a enansu ric n 
   ihn gehandelt. Das gegebene Zeichen 
steht auf einemGemälde der Kreuzabnehmnng mit Flügeln im l-lötel 
du Franc zu Brügge. Ueber andere Werke siehe den angezeigten 
Artikel. 
1355.  Matthäus Greuteä, der hlllltelk defm MojnogrammstM G 
 N0. 1 33 erwä nte np erstec er von rass- 
jvl GF IIXIÜM bnrg, soll nach der gewöhnlichen Angabe die 
M' 6'111" I G F Blätter mit den Initialen M.G F. gestochen 
JVLG-F- [58 8 haben. Andere wollten den Michel Angele 
Guidi für den Urheber derselben hnltenwdxeser Melcfstgr 21115532119? zlä 
rück ewiesen werden. da er jünger ist. a s unser .    oc aur. 
Matäiäns Greuter kann keinen Antheil hnhen, da er zu der Zeit, _a.ls 
die Blätter mit diesen Initialen in Iltalien äschit-ääen, zu Stgassläurgssginle 
Künstlerlaufbahn kaum retreten atte. nseri eister ge ört er c ue 
von Mantna an, indem er mit Adam Mantnano in Berührung kommt. 
Bartsch XV. N0. 8 schreibt eines seiner Blätter dem genannten Man- 
tuaner zu, indem er die kleinen Buchstaben M.G.F nicht bemerkt 
hatte. Dieses Blatt. welches nicht in der Weise des Matthäus Greuter 
gestochen ist, stellt die hl. hJxmgfiän init (lileilxrgn nach gaZnccamlvtor, 
wie wir unten näher ange en. .s at 1e resse: am scupor 
mantuanus emcudebat und somit hat der Meister M. G. F. für Adam 
Mantuano gearbeitet. Die Jahrsahl steht nicht darauf, man knnn aber 
die Zeit errathexi. Dasselbe Bild, welches nach dem Escnrial kam, 
stach 1576 alu-h Cornel Coxgnkund lä77dniachteI Ilsorenxzo Yacczirg die? 
Stich des Orazio de Santis e annt. n IESGIIIJ) ire 'Öm1 e anc _a 
Blatt des Meisters M. G. F. erschienen seyn, und wenn Cop1e_, wenig- 
stens bald dnrnach. Adam Mantuano hatte auch das Blatt mit Apoll!) 
und Marsyas nach Mnrtinelli in Verlag: Adam sculplor Mantuanus 
0x0 158i. Ein drittes Blatt hat die Darstellung im Tempel zum 
Gegenstande. Unser Künstler stand also dem Adam von lilantllßjlahe, 
und er könnte sogar der Bruder desselben gewesen; seyn. Yasnrgöälgt 
im Leben des Hugo da Carpi dass Gio. Bnttista llantnano zwei. ne 
und eine 'l'0chter gehabt habe. nennt aber nnr letztere, nämlich die 
Diana Maxitnana. Einer der Söhne ist Adam lllnntnano: oder Adam 
-Ghisi. wie wir ihn sonst immer genannt finden. G10. ßyattistanMantuano 
gehört aber nicht der P'ainilie Ghisi an, W19 WIP Ul- 50-Ä99Q bemerkt 
haben, sowie Adam auch nicht Scnltore oder de' Scnltorl heisst. Der
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.