Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586376
1830- 
4833. 
575 
1839. Johann Martin Gensler, Genremaler, geb. zu Hamburg 
M 18H, machte seine Studien in Düsseldorf, und liess sich dann 
wieder in seiner Vaterstadt nieder. Er malt Scenen aus dem 
[842 Volksleben und Landschaften. Das Monogramm findet man auf 
Zeichnungen. Wie gegeben steht es auch auf einer Originalradirung 
im Album deutscher Künstler IX. Heft. Düsseldorf, J. Buddetxs 1842. 
Das Blatt mit demselben stellt einen Gelehrten im mittelalterlichen 
Gostüme in seinem Studierzimmer vor. Man bemerkt (las Zeichen 
unten rechts im Schatten. Eine zweite Radirung in demselben Hefte 
ist von J. Gensler, welcher wohl von unserm Künstler zu unter- 
scheiden ist. Dieses Blatt stellt müssiges Schiffsvollt vor, fol. Bline 
Radirung von 1851 stellt eine Dorfkirche mit Kirchhof vor, fol. 
1831. Unbekannter Formschneider, welchengegen Ende des. 
M; 16. Jahrhunderts thätig ivar. Man finden dieses Zeichen 9.111 
aß einem Blatte, welches die Hochzeit des biblischen Ifonrgssohnes, 
und die eingeladenen Gäste vorstellt. Das Bild erscheint in einem 
Passepartout. H. 4 Z. 6 L. Br. 5 Z. H L.  
Wir finden diesen Holzschnitt in M. Lntheids Conciones dzebus 
dominicis et festis Domini publiceque habzlae. Annabergae 1597, 
fol. Für dieses Werk lieferte auch der Monogrammist M1. Holzschnitte. 
Der Stock mit der genannten Darstellung wurde auch für die Postille 
des Christoph Schleupner, Nürnberg, W. Endter 1635, benützt. Das 
Monogramm erscheint in diesen Abdrücken kräftiger, und es könnte 
sich um eine Copie handeln. 
1832. Hans Georg Meinhart, hlünzlneister zu Winsen a. d. Luhe 
1620 und 1621, und dann in Moisburg 1622, fügte auf Ge- 
FGA prägen das Monogramm bei, zeichnete aber auch H. G. M. Vgl. 
Schlickeysen, Abkürzungen auf Münzen 8m. 
1833. Matthäus Greuter, Maler und Knpferstecher von Strass- 
M burg, trat gegen 1587 als Künstler auf, und daher ist 
1 W die Angabe bei Füssly, dass der Künstler 1584 geboren 
A156 sei, unrichtig. Von 1587 ist eine Ansicht von Strass- 
[49 burg. Rechts steht im Cartouczhe: Daniel Speclin fecit. 
M. Greuler sculpsit, qu. fol. Ein anderes Blatt aus der Zeit seines 
Aufenthaltes in Strassburg stellt die Himmelfahrt des Elias vor. W. Ditter- 
lein im). Matth. Greuther sc. Argent. 1589, fol. Von 1589 ist auch 
ein grosses Blatt mit dem Sturz des Phaäton, ebenfalls nach W. Ditter- 
lein. Malheus Greuter sculpsit Argentinae. Im Jahre 1595 hielt sich 
der Künstler in Lyon auf. Darauf deutet ein grosses Blatt, welches 
die Säule vorstellt, die unter Papst Clemens VIII. zu Ehren des Königs 
Heinrich IV. von Frankreich in Rom errichtet wurde: Colomze dressäe 
ä Bome en la Place S. Antoine et ä la memoire de [Jenry III]. 
Boy de France   XV. Ifal. CIJIJXCV. Mallz. Greuter Lugduny F., 
gr. fol. Inzwischen stach Greuter auch noch andere Blätter ohne Datum, 
wie die Auferstehung Christi nach H. Clerk, f0l., und eine F'olge_v0n 
sechs allegorischen Darstellungen unter dem Titel: 1) Anzornnncit 
omnia, 2) Pudicilia, 3) Mors, 4) Gloria, 5) Tempus, 6) Aelernztas, 4. 
Auf den Blättern: Tempus und Aeternitas kommt das Monogramxn vor, 
auf den übrigen der Name. Dann radirte Greuter auch Blätter mit 
vierfüssigen Thieren und Vögeln, und Muster für Goldschmiede in 
kleinem Formate. Auf solchen Blättern kommt ebenfalls das Mono- 
gramm vor, 12. Die Copien nach A. Dürer, auf welchen die Initialen 
MG und ein aus diesen Buchstaben gebildetes Monogramm N0, 1826
        

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