Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586333
1824. 
571 
8) David im Gebete, mit der Harfe zu den Füssen. Mit dem 
Zeichen ohne Jahrzahl, fol.  
9) Missale secundum rilumAugustensis ecelesie diligenter emen- 
datum et locuplekztmn: ac in mcliorem ordinem (T. anlehac digestum. 
Mandato et impensis Beo: ac illust: Principis uc DmT. Domini Othonis 
tituli sancte Sabine praesbytcri Cardinalis, Episropz" Augustuni: 
pruepos-iti ac domimi in Elvcangezt: ad Dei honorelrn: Ecclesie sue 
sum-umqz clericorum prolecilztnt novis lypis q"; fieri potuit elegan- 
tissime emcusunz. Anno Sal: 1555. Am Schlussc steht: Earplicit 
Mlfssale  impressum vero es! Illiissule hoc Dilinge in edilrets Sebaldi 
Meyer Anno 1555 mense Julii, gr. fol. 
Dieses Werk ist prachtvoll roth und schwarz gedruckt, und ent- 
hält die Holzschnitte N0. 10-13. 
10) Die Titeleiufasstmg des Missale. Oben ist das bischöfliche 
mit dem Cardinalshtit bedeckte Wappen, ein quadrirter Schild mit 
drei Löwen und einer Infel. In der rechten Leiste ist der leidende 
Heiland vorgestellt, wie Blut aus seiner Seitenwunde in den Kelch 
iiiesst. Die linke Leiste zeigt die 'I'iara. und einen geistlichen Ornat 
über das Kreuz gehängt. Unten sind die Brustbilder der Heiligen 
Afra, Dionysius, Ililaria, Narcissns und Digna. 
H) Die hl. Jungfrau mit dem Kinde auf Wolken schwebend und 
in der Rechten ein Buch haltend zwischen zwei Engeln. Rechts von 
der hl. Maria stcht St. Afra im weitfaltigcn Gewande mit gebundenen 
Händen an den Baum gefesselt, links St. Ulrich in bischöflicher Tracht 
mit Buch und Stab. In der Mitte oben schwebt der hl. Geist, und 
links erscheint Gott Vater. Rechts oben in der Ecke bemerkt man 
das Monogramm mit 1555 darüber. Unten ist das Wappen des Cardinal- 
Bischofs Otto von Waldburg zwischen Engeln, welche ebenfalls Wappen- 
schilde halten. H. 12 Z. 5 L. Br. 8 Z. 4 L. 
Diese Vorstellung ist auf der Rückseite des Titels zum Missale. 
Im späteren Drucke fehlt unten das Wappen des Cardinal-Exizbischofs. 
An der Stelle desselben steht: Gegrüsst seyst du Maria etc. Auch 
die Jahrzahl ist oben weggenommen. Es wurden einzelne Abdrücke 
verbreitet, welche aber selten sind. 
12) Christus am Kreuze, rechts Johannes mit erhobenen Händen, 
links Maria mit an der Brust gekreuzten Händen. Im Hintergrunde 
ist Jerusalem, und die Darstellung der Kreuztragung. Ohne Mono- 
gramm. H. 12 Z. 1 L. Br. 8 Z. 3 L. 
Dieses Kreuzbild kommt im Missale vor dem Canon zu stehen. 
13) Ein reich im antiken Styl gebildeter, auf zwei Säulen ruhen- 
der Bogen. Im Bogeufelde ist die Krönung Maria vorgestellt, und in 
den Zwickcln schweben Engel. Auf den Säulen stehen die Figuren 
der Apostel Petrus und Paulus, und an den Sockeln ist das Wappen 
der Truchsess von Waldburg. Zwischen den Säulenfüssen sind ab- 
wechselnd Darstellungen aus dem Leben Jesu und aus der Legende. 
Dieser Bogen kommt zehnmal in dem erwähnten Missale vor. Nur auf 
dem ersten Blatte ist im Mittelfelde das Messopfer vorgestellt. Das 
Monogramm kommt immer vor. H. 12 Z. 3 L. Br. 8 Z. 10 L. 
Diese Bordüre beschreibt Bartsch N0. 8, ohne zu wissen, wo sie 
vorkommt. 
14) Die Kreuzabnehmung, grosse und schöne Composition. Drei 
Männer auf Leitern nehmen den Leichnam ab. Eine heilige Frau 
umsehlingt das Kreuz, und vorn rechts liegt Maria zweien Frauen in 
den Armen. Hinter dieser Gruppe bemerkt man Johannes, Magdalena 
und Nicodemus. Unten links steht das Zeichen. In acht Blättern. 
H. 37 Z. Br. 25 Z.
        

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