Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586284
566 
MF 
1816- 
4821. 
Der Meister des Werkes ist nicht bekannt. Auf Hans Memling 
ist wohl nicht zu denken, da dieser in Inschriften eines M sich be- 
dient, welches eher einem H gleicht, wie wir unter diesem Buchstaben 
gezeigt haben. 
1816. Maria. Anna Fischer, geb. zu Wien 1785, ist bereits unter 
dem Monogramm MA F N0. 1768 eingeführt, und wir Vgy- 
 weisen zunächst auf jenen Artikel. Sie radirte mehrere 
Blätter mit Landschaften nach Weirotter, Breenberg, Joseph Fischer 
u. A. Auf solchen Radirungen kommt das Monogramm vor, sie wech- 
selte aber mit den Cursiveu M: A: F: und M: F: 
 steht auf einer Medaille mit d 
lau M' Fätblo AV' AQV' Büste des Cäsar Adrianus, einig 
Priesters von Urbino, welcher auch Doctor und Ritter war. Die Me- 
daille ist von einem Goldschmied, und wir lesen: Magister Fabio 
Aurifex Aquinensis. Fabio lebte zu Anfang des 16. Jahrhunderts. 
und Cäsar Adrianus könnte der Cardinal Adrian seyn, welcher unter 
Papst Leo X. als Dichter berühmt war._ Im_ Tresor de Numismatique 
et Glyptique, Med. Ital. Tab. 34 N0. 1 1st die Medaille abgebildet, 
1813. Unbekannter Zeichner, welcher im 18. Jahrhundert in 
Böhmen thätig war. Anton Birkhart stach nach 'h 
M" F'  deL die Marter des hl. Antonius. Das Gemälde befiddgl. 
sich in der Kapuziner-Kirche zu Reichstadt in Böhmen. 
1819. Unbekannter Maler, welcher gegen Ende des 15. Jahr- 
hunderts in Deutschland lebte. Brulliot 
II. N0. 1993b- hatte Kunde von einer Zeich- 
nung mit diesen Buchstaben , welche aber 
noch grösser aufgetragen sind. Mit der 
51 aß s ß mit;    
gen egen schlagen. 
Eine Deutung der Buchstaben kann man 
nicht wagen, indem P ebensowohl Pictor, als den Geschlechtsnamen 
andeuten kann. 
132i). Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte 
des 16. Jahrhunderts in Italien lebte. Das Blatt mit diesem 
Zeichen stellt den Heiland vor, welcher in halber Figur 
nach links gewandt die linke Hand zum Segen erhebt, und 
die andere auf die Weltkugel legt. Links oben ist das 
Zeichen des Künstlers. H. 6 Z. 7 L. Br. 5 Z. 
Johann Grieninger, Buchdrucker in Strassburg, scheint 
durch dieses Zeichen seinen Namen angedeutet zu haben, 
Aus seiner Offizin gingen Werke mit Holzschnitten hervor, 
und mehrere haben auch Titelbordüren. In einer solchen 
kommt; das gegebene Zeichen vor. In der Einfassung sind 
spielende, kletternde, sitzende nackte Kinder und fabel- 
hafte Gestalten in Laubwerk mit Vasen 8m. Inkler unteren 
Leiste ist der von zwei Greifen gehaltene Schild mit dem 
Zeichen. Wir finden diese Bordüre in dem Werke von 
Johannes Cochlaeus: De Gralia Sacramentorum. Argen- 
torahf, Joh. Grieninger 1522, 4. Man muss "Magister 
Grieninger" lesen. Dieses Prädikat ist bei alten Druckern 
nicht ungewöhnlich.
        

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