Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586257
1804- 
563 
2) Einestus D. G. Archiduw Austriae Dua- Burgundiae Comes 
Tirolis ZC Mazimil. I. F. MDLXXVI. Rechts unten ist das Zeichen. 
H.8Z. Br.5Z.6L. 
Dieses Blatt blieb Bartsch unbekannt. 
3) Alphonsus Carretus II. Sao. Rom. Imp. Prin. et Vic. Per- 
petuus Mar. Fimzr.  Brustbild im Harnisch. [Vlarlinus Ruota [I 
H.9Z.6L. Br.7Z.iL. 
Bartsch nennt dieses Bildniss nicht. 
1894. Peter Vischer, der berühmte Kunstgiesser in Nürnberg, 
kam 1840 zu der Ehre durch diese Buchstaben 
M P  75a seinen Namen angedeutet, zu haben. In jenem Jahre 
gab der herzoglich sächsische Landbaumeister A. Döbner folgendes 
Werk heraus? Die ehemen Denkmale Hennebergzfscher Grafen von 
Peter Vischer in der Sliftsk-irclie zu Römhild. München 1840, fol. 
Die Denkmale gab Döbner in Abbildung bei, und darunter ist auch 
jenes des Grafen Hermann VIII. und seiner Gemahlin Elisabeth, welches 
hier einzig in Betracht kommt. Am unteren Rande des Deckels findet 
sich an einer Stelle leicht eingravirt MF, und weiter nach rechts 
WS 1-5 C. Döbner liest aus MF „Mez'ster Fischer" heraus, und 
nimmt Wfür VV, so dass ihm die Lesart: "Nleister Fischer Vnd 
V Söhne, I5 Cenmer", gar nicht gewagt schien. Allein es ist noch 
gar nicht bewiesen, dass das Denkmal des Grafen Hermann und seiner 
1507 verstorbenen Gemahlin Elisabeth von Brandenburg von Peter Vischer 
gefertigt sei. Und dann fügte Viecher auf eigenen Gusswerken gewöhn- 
lich den Namen, oder die Initialen P V bei, und es ist kein Beispiel 
nachzuweisen, dass er MF signirt habef Er liess den Taufnamen weg, 
und bei kürzerer Bezeichnung schrieb er P statt desselben. Die Buch- 
staben MF können daher nicht für Vischer's Monogramm genommen 
werden, und wohl überhaupt nicht für die Bezeichnung des Meisters. 
Damit fällt auch die Auiiösung des W in VV, und mit den 5 Söhnen 
Vischer's ist es nichts. 
Unter P V kommen wir auf Peter Viseher zurück, und einstweilen 
verweisen wir auf Kuglefs Aufsatz über die Römhilder Monumente 
im Deutschen Kunstblatt 1851 N0. 41. 
1'805. Unbekannter Formschneider, welcher in Spanien thätig 
M F 1550 war. Er hat Theil an einem Schriftbuche unter dem 
   'I'itel: Arte de escrivir sublilissima, por la qual 
se enseüa perfectamente. Hecho, y esprimentado y agora nueva- 
mente afmdido por Juan de Yciar Vizcainp. Ympriose en Zaragoza 
en Casa de Pedro Bernuz, anno de 1550, gr. 8. Auf dem ersten 
Blatte nach dem Titel beginnt ein Gedicht zum Lobe des Autors, und 
im unteren Rande des Passepartout ist ein von Genien gehaltenes 
Medaillen, worin ein gekröntes Herz und verschiedene Werkzeuge zum 
Schreiben und Schneiden, mit der Umschrift: IVAN. DE. YCIAR.  
YIVAN. DE. VINGLES. Neben diesem Medaillen beündet sich auch 
das Zeichen M. F. 1550. Darunter deutete wohl der Formschneider 
seinen Namen an. 
1806. Unbekannter Emailmaler, welcher in der zweitf-m Hälfte 
M F des 15. Jahrhunderts in Italien gelebt zu higän Schelm. Graf 
' Läon de Laborde Notice des Emaux pag. nennt ein im 
Palazzo Pitti vorhandenes; Email mit M F. 3;:
        

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