Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586213
1789- 
4791. 
559 
vielleicht die Blätter im Verlage hatte. Unser Copist war Maler. Georg 
Lichtensteger stach nach ihm das Bildniss des Ferdinand Jakob Baier, 
Senior des ärztlichen Collegiums in Nürnberg. 
i) St. Sebastian am Baumstamme von Pfeilen durchbohrt. Seine 
Hände sind über dem Kopfe an den Ast gebunden, und er ist nach 
rechts gewandt. An einem Aestchen hängt das Täfelchen mit dem 
Mouogramme Düreüs, und unten am Stamme ist das Zeichen MF. 
H.4Z.4L. Br.2Z.8L. 
Die ersten Abdrücke haben oben rechts N0. 5, und das Mono- 
gramm des Mathes fehlt. Den Stich von A. Dürer beschreibt Bartsch 
N0. 55. 
2) St. Sebastian an eine Säule gebunden und von Pfeilen durch- 
bohrt nach links. Rechts unten an der Schattenseite des Steines ist 
das Monogramm des Copisten und jenes des A. Dürer am Steinpfeiler 
rechts. B. No. 56. H. 4 Z. 2 L. Br. 2 Z. 7 L. 
Die ersten Abdrücke haben oben rechts N0. 11. Man findet auch 
Gegendrücke mit verkehrtem Mouogramm, wie von N0. 1. 
3) Der hl. Christoph mit dem Jesuskinde auf der Schulter durch 
den Fluss watend nach links. Das Monogramm des A. Dürer steht 
links am Steine im'Wasser, und an der beschatteten Seite desselben 
bemerkt man jenes von Mathes. B. N0. 51. H. 4 Z. 6 L. Br. 2 Z. 9L. 
Im Gegendrucke ist das Monogramm verkehrt. 
4) St. Christoph mit dem segnenden Jesuskinde auf der Schulter 
durch den Fluss watend nach links. Unten rechts am Steine Dürerls 
Zeichen, und auf diesem das Monogramm MF. B. N0. 52. H. 4 Z. 
 Br.2Z.9L. 
Die ersten Abdrücke haben oben rechts N0. 1. 
1789- Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte 
des 16. Jahrhunderts in Italien lebte. Man findet vier Blätter 
lv-F- mit den reich verzierten Ansichten del Santa Casa in Loretto, 
von vier Seiten vorgestellt. Sie haben die Adresse: Ang. Marchetli 
form. , gr. qu. fol. Das Monogramm bezieht sich vielleicht auf Mar- 
chetti, oder Marchedi, wie er sich auch nennt. Es ist uns aber kein 
Kupferstecher dieses Namens bekannt. 
179i]. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfte 
des 16. Jahrhunderts lebte. Er copirte Blätter von Marc 
MDÄVF Anton, und wollte vielleicht durch das Monogramm den Namen 
desselben andeuten. Bartsch kennt diese Copie nicht. 
1) Die hl. Anna im Begriffe das auf dem Schoosse der hl. J ung- 
frau stehende Jesuskind aufzunehmen. Gegenseitige Copie, St. Anna 
rechts sitzend, an ihrem Stuhlc das Zeichen. B. N0. 172. I-I. 3- Z. 11 L. 
Br. 2 Z. 5 L. 
2) Die Charitas. Eine weibliche Figur mit einem Kinde auf dem 
Rücken, und ein anderes an der Hand führend. H. 8 Z. Br. 4 Z. 
Dieses Blatt ist der Folge der Tugenden, B. N0. 386-392, ent- 
nommen. Bartsch spricht ebenfalls von einer Copie, er ündet aber das 
Monogramm jenem des Marc Anton gleich, was mit dem zweiten der 
obigen Zeichen nich der Fall ist. 
1791. Ludovico Mattioli oder Mathioli, Maler und Radirer, kommt 
bereits zu wiederholten Malen vor, da. er auch den BllßhStaben 
JVF L in das Monogramm fügte. Das Blatt mit dem gegebenen 
Zeichen gibt eine Landschaft, in welcher ein Mann _mit dem Bündel 
auf dem Rücken geht, B. N0. 46. Rund, 6 Z. 10 L. im Durchmesser.
        

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