Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586208
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1785- 
deres, von Bartsch erwähntes Blatt mit dem zweiten Zeichen stellt 
nach RafaePs Zeichnung die von einem Rosendorn verwundete Venus 
vor. Nach Bartsch ist das Monogramm nur im ersten Drucke zu be- 
merken. Später wurde es ausgeklopft. 
1785. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1590 in Deutsch- 
flqp land gelebt zu haben scheint. Er copirte den Holzschnitt von 
A. Dürer, welcher unter dem Namen des Triumphwagens des 
Kaisers Maximilian I. bekannt ist. B. N0. 139. Die Vorstellung ist 
von der Originalseite genommen, aber mit einigen Veränderungen. 
Oben steht: QVOD IN COELIS SOL. HOC IN TERHA C1ESAH EST. 
H.2Z.4L. Br.6Z.1L. 
Dieses Blatt nennt Heller N0. 1914, und bemerkt, dass man Ab. 
drücke mit lateinischem Text auf der Rückseite finde. Wir sahen 
einen Abdruck auf altes Papier ohne Text. Dann bemerkte Heller 
das Monogramm nicht, oder es fehlt im späteren Drucke. Das Zeichen 
ist links unter dem Vordertheil des Wagens. Sehr selten. 
1736. Francois Mariette, Kuusthandler in Paris, gehört der Fa- 
rä milie des bekannten Pierre Mariette an, dessen Name auf alten 
Kupferstichen und Radirungen zur Empfehlung des Druckes ge- 
hört. Pierre bediente sich eines Stempels mit M im Kreise, und Fran- 
cois Mariette fügte auf Zeichnungen und Stiche dem gegebenen Stem- 
pel bei. 
1787- Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1536 in Deutsch- 
1536 land thätig war, und zu den sogenannten Kleinmeistern gehöre 
Bartsch IX. p. 14 beschreibt die ersten drei Blätter. 
W 1) Vignette mit einem Harnisch, unter welchem Blätter- 
werk nach links und rechts ausgeht. Zu den Seiten tritt die Hälfte 
einer Vase hervor. In der Mitte unten ist das Zeichen auf einem 
Täfelchen. H. 3 Z. 4 L. Br. i Z. 
2) Vignette mit drei Kindern und Laubwerk. Eines sitzt rechts, 
und das andere links mit dem Hunde zur Seite legt den Arm auf das 
Täfelchen mit dem Monogramme. H. 11 L. Br. 4 Z 1 L. 
3) Ein Zierblatt mit einem gefiügelten Genius, welcher stehend 
den Stock in der linken Hand halt, und die andere auf den Schild 
stützt. Hinter ihm schiesst eine Pfianze auf, über welcher das Tafel. 
chen mit dem Monogramme und der Jahrzahl 1536 ist. H. 3 Z. 4 L. 
Br. 1 Z. 1 L. 
Dieses Blatt ist schön gestochen, aber selten zu finden. 
4) Zierblatt mit einem Medaillen in der Mitte, in welchem die 
mit Lorbeer bekräuzte Büste eines Mannes sich zeigt. Ueber dem 
Medaillen ist eine Vase zwischen zwei Delphinen, und unten Harnisch, 
Helm und Schild. Rechts unten das Zeichen mit der Jahrzahl 1536. 
H. 3 Z. 5 L. Br.1'Z. i L. 
5) Aufsteigendes Ornament, in dessen Mitte ein Medaillen mit 
bärtigem Kopfe. Anscheinlich Muster zu einer Dolchschneide. Mit 
dem Monogremme. H. 3 Z. 4 L. Br. 1 Z. 1 L. 
1788. Nikolaus Christoph Mathes oder Matthes, Maler und 
Kupferstecher, geb. zu Hamburg 1729, kommt im zweiten 
[VFÄVY Bande mit einem aus CM bestehenden Monogramme No. 391 
vor, und wir verweisen auf jeneniArtikel. Bartsch IX. p. 520 schreibt 
die drei ersten radirten Blätter mit diesem Zeichen einem unbekannten 
Meister des 16. Jahrhunderts zu. Mathes copirte Kupferstiche von 
Albrecht Dürer von der Gegenseite, und Heller nennt sie irrig Prestel- 
sche Copien. Mathes war der Schwager des J. G. Prestel, welcher
        

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