Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586145
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MER-MET. 
4773. 
alten holländischen Meistern aus dem Verlage des Hieronymus Cock. 
In dem angezeigten Artikel I. N0. 959 haben wir mehrere Blätter ver- 
zeichnet, und es dürften darunter auch solche mit dem einen oder 
dem anderen der gegebenen Monogramme seyn. Wir ergänzen hier 
das Verzeichniss. 
i) Christus beruft den Petrus zum Apostelamte, reiche Oomposition 
von Lombard Lombardus. Mit dem Monogramm, gr. qu. fol. 
2) Die 12 Apostel auf Wolken sitzend, in einer Folge von vier 
Blättern nach Martin de Vos. Schön und selten, qn. fol. 
3) Die Glaubensartikel, Folge von 12 Blättern nach M. de Vos, 
Mit dem Monogramm, qu. fol. 
4) Die sieben Todsünden in figurenreichen Compositionen mit latei- 
nischen Insehriften: Luz-uria, Superbia, Gula, Desidia, Invidia, 
Im, Aoaritia. Nach P. Breughel, Dazu als achtes Blatt das jüngste 
Gericht, und damit complet, qu. fol. 
Auf Blättern dieser Folge kommt das Monogramm vor. 
5) Die Versuchung des hl. Antonius. Reiche und bizarre Com- 
position von P. Breughel mit dem Zeichen und der Adresse: Cock 
earcud. 1558, qu. fol. 
6) Der Bauerntanz, oder die Brautleute. Mit dem Monogramme 
und der Adresse von H. Cock 1558, qu. fol. 
7) Der grosse Bauerntanz vor der Braut am Tische. Mit dem 
Monogramm und der Adresse: Auw qualre Vents. Nach P. Breughel, 
r. u. fol. 
g qS) Die fette Küche, reiche Gruppen in komischen Stellungen. 
Hors (Picy maigre cuisine  1563. Nach P. Breughel, qu. fol. 
9) Der Wunderdoktor, reiche Composition mit grösseren Figuren 
nach P. Breughel. Mit dem Monogramm und H. Cock excud. c. pric. 
1559, gr. qu. fol. 
10) Bewaifnete phantastische Leute von ihren Schätzen umgeben 
im Kampfe: Quid modo divitiae   Nach P. Breughel, mit der 
Adresse: Aum quatre Vents, qu. fol. 
11) Der neue Diogenes, oder der Nemo non. Das Gegenstück, 
mit dem Monogramme und H. Cock ezcurL, qu. fol. 
12) Das Schilf der Verderbniss. Ein Mann im Kahne zwischen 
Weibern und Narren: Die blau Schuyle. Nach H. Bos, mit dem 
Zeichen, und im zweiten Drucke mit der Adresse des H. Cock 1559, 
kl. n. fol. 
(113) Die Narrenstube, verkleidete Männer und Frauen in der Schenke; 
Masquers entrez   Nach H. Bos, aus (Jack's Verlag, qu. fol. 
14) Der grosse erlegte Walltisch mit seinen Insassen, komische 
Scene: Gandebus ewigui  Nach H. Bos, mit dem Zeichen und 
H. Cock ewcud. 1551, kl. qu. fol. 
Die gegenseitige Copie ist unter dem Namen des BBIIIGVSIlÜSGlIBII 
Ungeheuers bekannt. Unten mit deutschen Versen 1619, fol. 
1772. Martin Elias Ridinger, Kupferstecher, der Sohn des J. Elias 
M E Rz-d so Ridinger, hinterliess viele Blätter nach letzterem, 
'  ' ' nach G. A. Eger oder Egger, J. D. Wocher u. A. 
Auf Blättern nach Zeichnungen des J. E. Ridinger steht: M. E. Eid. sc. 
und Mart. "El. Bid. so. Er starb 1780 im 60. Jahre. 
1773. G. H. Fürst von Stolberg-Wernigerode hinterliess ein 
jßt M5 Jyt radirtes und in Aquatinta übergangenes Blatt nach der 
 Zeichnung von Mechau, welches einen Guckkasten- 
Bildermann vorstellt. M. et St. 1799, qu. 8. Ein zweites Blatt stellt
        

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