Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586078
MDK 
MDP. 
17484 
543 
alle beschrieben. R. Weigel geht in den Supplenienten zu Bartsch auf 
die Abdrucksgattungen ein. Das von Bartsch nicht beschriebene Blatt 
mit M D Junge fecit stellt vier Reiter in Galopp nach rechts vor. Im 
Grunde sind zwei andere Reiter, deren einer die Pistole nach dem 
Infanteristen abfeuert. Dieses Blatt hat J. C. Visscheüs Adresse, und 
rechts unten N0. 4. H. 2 Z. 11 L. Br. 4 Z. 1 L. 
1748. Anna Maria de Koker, Kiipferstecherin, welche gegen 
 Ende des 17. Jahrhunderts in Holland thätig war, ist 
ßflg,ßg im ersten Bande N0. 957 eingeführt, und wir ver- 
weisen aäif jenen Artikel. H. Blary hat das von G. Terburg gemalte 
Bildniss ieser Künst erin gestoc en. 
1749. Maria Dorothea Maltherr, die Tochter eines Bauinspek- 
M D A 301i? in Iäürtiberg, raigiitetin dgr zweiten Fläälfäetdgs Vßälätzl; 
  B. 1' U11 01' S Qlnlge a 81'. 1G GPS 811 UC S 8. en Ü 
D man auf einem Blatte mit der Ansicht der Hallerwiese bei 
M Nürnberg. Sie brachte Figuren an, doch fast nur im Um- 
riss. Das Blatt erschien um 1792, kl. qu. 8. Eine andere Ansicht 
dieser Wiese ist mit dem Namen bezeichnet. Die Abdrücke wurden 
colorirt. 
Das zweite Zeichen ist im Hartlaublschen Gataloge angegeben, und 
man soll es ebenfalls auf Kiipferstichen finden. Ob sie von M. D. 
Maltherr herrühren, wissen wir nicht, da uns kein Blatt vorgekommen ist. 
175i). Martin Didier Pape, Emailinaler in Limogesnist obin 
 N0. 1733 eingeführt, und wir haben ausführlic e Nac  
MD richt über ihn gegeben. Der Künstler zeichnet auf Emaillen 
 M D., iind dann auch so, dass der senkrechte Strich in D 
ein I bildet. In alten Akten fand ihn Graf L. de Laborde nur Martin 
Didier, nicht Pape genannt. In der Collection Briinet Denon ist aber 
ein emaillirtes Kästchen mit MD PAPE, und man wird daher Martin 
Didier Pape lesen können. In der Collection Sauvageot ist eine email- 
lirte Platte mit der Madonna, einem Bischof und einer Aebtissin, auf 
welcher der Name   P4PE steht. Im Palais Manfrin ist ein Haupt- 
werk des M. Didier, ein Triptychon mit zwei Flügeln, welches geöffnet 
fünf Bilder zeigt. Auf den Flügeln ist die Taufe Christi, und die 
Enthauptung des Johannes vorgestellt. Unter dem letzteren Bilde steht 
MD mit I in D, wie oben gegeben. Das Mittelbild stellt in der Mitte 
die Predigt des Täufers in der Wüste, rechts und links Gruppen 
von Zuhörern vor. Unter dem Prediger sind die ersten Buchstaben 
mit I in D. Rechts ist das Monogramm MD mit I ohne PP. In der 
Sammlung Manfrin wird dieses Triptychon dem Pietro Perugino zuge- 
schrieben. Nach einer Mittheilung des Direktors Passavant soll die 
Jahrzahl 1501 darauf stehen. Mr. L. de Laborde (Notice des ämaua: 
p. 280) bemerkt nichts von der Jahrzahl, welche für M. Didier Pape 
eher 1561 statt 1501 seyn müsste. Die zweiten Buchstaben findet man 
auf einer Grisaille mit der Marter des hl. Stephan im Museum zu Lyon. 
Ueber den Charakter der Werke dieses berühmten Meisters s. N0. 1735. 
1751. Johann Jakolälllüller, iläggdschaätsmaler, äeb. zu läigaliüiä, 
est. zu tuttgart , wur e unter en ers en an  
gchaftern seiner Zeit genannt. Er hielt sich mehrere 
Jahre in Italien auf, und besuchte auch Griechenland. 
Er nahm den Claude Lorrain zum Vorbilde, die mo- 
ME "R derne Critik findet aber nicht jene Vorzüge,_ welche 
die Zeitgenossen schätzenswerth fanden. Seine Ge- 
malde sind zahlreich, und theils mit dem ersten Zeichen versehen. 
Monogrammisten Bd. IV. 35
        

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