Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1581112
IOG. 
144- 
445. 
15) Die zwei liegenden Doggen. Links beim Brunnen I0 FyT. 
Die Copie ist von der Gegenseite. 
16) Der Hund bei der Flinte und Jagdtasche. Rechts auf dem 
Boden I0 FyT 1642. F. 7. Die Ziffer 6 verkehrt. 
144- Giovanni Andrea Vavassore, genannt Guadagnino, Metall- 
lo G Schneider von Venedig, behauptet unter I. A. III. No. 1775 
 ' einen ausführlichen Artikel, und wir verweisen auf denselben. 
Die Buchstaben I0. G., d. h. Johannes Guadagnino, ündet man auf 
Metallschnitten, welche die vier Alter der Welt vorstellen, in einer 
Ausgabe der Metamorphosen des P. Ovidius: Accipe Studiose Lector 
P. Ovidii Metammyzhosin cum luculenlissimis Baphaelis Regii enar- 
rationibus: quibus plurima adscripta sunt: que in exemplaribus 
antea impressis non inveniuntur etc. Venetiis G. de Husconibus 
1509, fol. Auch in einer späteren Ausgabe der Metamorphosen 
kommen die Holzschnitte des Meisters vor: P. Ovidii Metamorphasis, 
cum luculentissimis Iiaphaelzs Regie enarrationibus  Vgngtgljg 
1517, fol. Die Zeichnungen sind wahrscheinlich von Benedegto 
Moutagna. 
145. Johann Baptist Goossens, Kupferstccher und Kunsthändler 
I 9-  in Cöln, war um 1680-1700 thätig, und hinterliess 
9 21T. IQ viele Blatter, welche mehnFleiss als Geschicklichkeit 
10' "IJO-Gooßl" verrathen. Er wird zuweilen für einen Niederländer 
gehalten, worauf Malpe l. p. 292 zuerst verfiel. Andere nannten ihn 
daher Jan van Goossen, während der Künstler selbst Jo. und Jo. Ba, 
Goossens schreibt. Brulliot II. No. 1627 nennt ihn Joseph Goosens, 
und Merlo hätte daher sehen können, dass in NagleHs Küustler-Lexicon 
die Irrungen nicht vermehrt sind, wenn er behauptet," dass ein Joseph 
Goosseus und ein Johann van Goosen in demselben vorkomme. Man 
findet beide Namen vor, und Immerzeel behauptet geradezu, dass Jozef 
Goossens ein vlämischer Graveur, welcher 1680 nach Cöln gekommen 
sei. Ch. Kramm widerspricht ihm nicht, wir sind aber der Meinung, 
dass er seine Quelle nur in Naglerls Kiinstler-Lexicon gefunden habe. 
Merlo beschuldigt den J. Heller auch einer eigenmächtigen Erfindung 
wenn m- den IOHAZVNES VAN: auf dem Täfelchen der Copie vor; 
A. Dürer's Blatt mit Adam und Eva Johannes van Gaosen nennt. 
Heller vermuthet nur einen Copisten dieses Namens, und Merlo hätte 
sagen sollen, wer das Blatt copirt habe, nämlich  Johannes Laden- 
spelder van Essen. Daraus geht auch hervor, dass die sogenannte 
Irrung in Nagleüs Künstler-Lexicon schon vor ihm geschaffen war 
indem ein Johann van Goosen und ein Joseph van Goossens schon, 
früher vorkommen. Der Künstler heisst Johann Baptist GO0Ssens_ Auf 
einem Folioblatte mit St. Paulus steht deutlich Joannes Bap. Goossens 
sculp. Dieses Blatt erwähnt Merlo mit mehreren anderen Stichen in 
seinen Nachrichten von dem Leben und den Werken kölnischer 
Künstler 1850. 
1) Die Copien der kleinen Kupferstich-Passion von A. Dürer, in 
einer neuen Ausgabe der Platten des Wilhelm de Haen von 1611. 
Sie kommen in folgendem Gehetbuche vor: Preces [ ac l medilationes l 
piae In mysteria Passionis I ac Eesurrectionis l D.  Jesu Xpi 
collectae  per Georginm Scherer l Societatis Jesu l Fzgumlr (lüngis 
ab Alberto Durero olim I artificiose sculptis l ornatae. l Coloniae l 
Agrippinae Apud Wilhelmum Friessem l seniorem. Anno 1.613,0, 
Die Passion von Wilhelm de Haen, auf welche wir unter WDH zurück- 
kommen, besteht in 15 Blättern, in der Ausgabe von W. Friess wurden 
Monogrammisten es. IV. 4
        

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