Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1586037
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Scepter, Tiaren und andere Zeichen weltlicher Herrlichkeit. Engel 
schweben um sie, und unten macht eine weibliche Figur zwei schwarz 
gekleidete Männer auf die Erscheinung aufmerksam. Oben steht: Ego 
sapientia in altissimis leabita etc. etc. Auf Bandrollen sind viele 
Inschriften. Links unten: delin. m. D., rechts M. Ifüsell fec. H. 5 Z. 
8L.Br.äZ.5L.  
1740. Unbekannter Medailleur, welcher um 1095 in Sachsen 
bju-D arbeitete. Die Cnrsiven findet man auf den lteversen zweier 
Medaillen mit dem Bildnisse des Königs Friedrich August 
von Polen von 1697, deren Averse J. Luder gefertigt hat. Die Cursiven 
stehen am Arme des Bildnisses. Teutzel gibt die Medaillen auf Tab. 75 
N0. 4 und 5 in Abbildung, deutet aber die Initialen nicht. Auch 
Schlickeysen gibt keinen Anhaltspunkt. 
1741. Unbekannter Kupferstecher, welcher iii der ersten Hälfte 
o des 16. Jahrhunderts in Italien thatig war, und irrig Ese.- 
mius Adami genannt wurde. Er bediente sich auch des 
Zeichens 1. N0. 438, welches ebenfalls A D M zu lesen ist. 
Das gegebene Monogramm erscheint verkehrt, so dass also 
der Buchstabe M den Familien- oder Ortsnamen andeutet. 
Man findet dieses Zeichen auf der Copie des Blattes von A. Dürer, 
welches unter dem Namen des grossen Glückes oder der Fortuna be- 
kannt ist, B. N0. 77. Heller kannte diese Copie nicht. Die auf der 
Kugel stehende nackte geflügelte Frau mit dem Becher in der Hand 
ist nach rechts gewandt. Im Original ist Düreris Monogramm unten 
rechts auf einer Tafel, der Copist fügte links unten sein Monogramm 
bei. H. 12 Z. 5 L. Br. 8 Z. 6 L. Heller II. S. 469 N0. 840 er- 
wähnt einer gegenseitigen Copie, welche N. D. A. gezeichnet seyn soll. 
Er gibt dasselbe Mass an, kann aber das Blatt mit dem obigen Zeichen 
nicht im Sinne gehabt haben.  
1742. Unbekannter Maler, welcher um 1521 in Deutschland, 
- oder noch eher in den Niederlanden lebte. Im 
aä Real Museo zu Madrid ist die halbe Figur des 
hl. Hieronymus in Meditation über das jüngste Ge- 
richt auf Holz gemalt, und mit dem sonderbaren Namen nebst der 
Jahrzahl 1521 bezeichnet. H. 2 F. 10 Z. Br. 3 F. 10 Z. Der Ca- 
talog des Museums von Pedro de Madrazo beschreibt dieses Bild N 0. 977, 
wir finden aber keinen Anhaltspunkt, um den Namen zu deuten. 
1743. Marcus de Bye, Landschafts- und Thiermaler und Ra- 
direr, wurde zu Anfang des 17. Jahrhunderts im Haag 
M'D'B' ff" geboren, und von Jakob van der Does unterrichtet. 
Bartsch I. p. 73 1T. beschreibt 107 radirte Blätter von seiner Hand, 
und darunter 61 nach Zeichnungen von P. Potter. Der genannte Schritt- 
steller geht aber auf die Abdrucksgattungen nicht genau ein, und daher 
sind R. WeigePs Supplemente zum Peintre-graveur zu berücksichtigen. 
Die Initialen kommen nur auf ein paar Blättern im ersten Drucke vor, 
und wurden bald wieder weggemacht. Diese ist mit dem Blatte_B. 
N0. 103 der Fall, welches einen liegenden Bock vorstellt, welcher sich 
mit dem linken Hinterfusse den Kopf kratzt. In der Mitte unten nach 
links sind die Buchstaben M. D. B. fe. leicht geritzt. H. 2  9 L. 
Br. 5 Z. 7 L. Wir gehen hier auf die Abdrücke der Folgen ein, und 
machen zu R. Weigel auf den letzten Plattenzustand aufmerksam. Ein 
grosser Theil der Platten hat sich erhalten, und War Zuletzt im Be- 
sitze der Wittwe Jean in Paris, welche die Platten von P. Schenk juii. 
erhielt. Diese Handlung liess 92 Platten abdrucken, und überall die
        

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