Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1585956
1713-1716. 
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rinnyen vor, welche dem Mars das flammende Gefäss entgegen hält. Es 
ist wahrscheinlich von Giacomo Piccini gestochen. 
1713. Michel Ange Gorneille, Historien- und Landschaftsmaler, 
M  C1 Cornezlle des Gobeltns genannt, geb. zu Paris 
 AM MIO 1642, gest. 1708, machte seine Studien in Ita- 
lien, und radirte auch mehrere Blätter nach den Carracci, Pietro da 
Cortona, Rafael Santi, Paul Veronese, Palma, Tizian, Andrea del Sarto 
u. A. Diese schönen, breit behandelten Radirungen beschreibt Robert- 
Dumesnil VI. p. 285 ff. Amt einigen Blättern kommt der Name vor 
auf anderen stehen nur die Initialen desselben. Wir nennen zuerst 
vier Blätter mit Darstellungen aus dem Leben des Abraham, angeblich 
nach Rafael, aber nur in theilweiser Benützung der Bilder desselben 
in den vatikanischen Loggien. Auf dem Blatte mit Isaak's Abschied 
von der Mutter beim Auszuge Abrahams zum Opfer steht unten rechts 
M C cum priuih, qn. fol. Ein anderes Blatt mit den Gursiven gibt 
die halbe Figur des Heilandes: Ego scm via veritas et vita. Ein 
drittes Blatt stellt den hl. Johannes vor: Joannes bocabitur nomen 
eius, Von zwei Blättern nach Paul Veronese mit den kleinen Cur- 
siven stellt das eine die Darstellung im Tempel, das andere die Mag- 
dalena vor, wie sie die Füsse des Heilandes salbt, qn. fol. Diese schön 
radirten Blätter werden wohl von M. Corneille herrühren, obgleich sie 
nicht ganz in dessen Weise behandelt sind. 
Dann findet man auch noch ein Blatt, welches einen Mann vor- 
stellt, wie er einer Frau den Korb mit Früchten reicht. Unten steht 
in Oursiven: M C1 sculp. M C in et pinm, qu. fol. Die Buchstaben 
M CI könnten M. Corneille Jun. bedenten, und dann müsste sich die 
Bezeichnung M C in et pinx. auf den älteren Michel Corneille be- 
ziehen. 
1714. Marco Carloni, Maler und Kupferstecher, geb. zu Rom 1742, 
gest. 1796, hinterliess eine bedeutende Anzahl von Blät- 
ß 6,714 Ctern, und darunter ein Werk mit Abbildungen der an- 
tiken Malereien in den Bädern des Titus nach den Zeichnungen des Ma- 
lers F. Smugliewicz, unter dem Titel: Le antiche camere Es uiline 
delle Terme di Tito.  Agli Amatori delle belle arti e delile An- 
tichitä. Smuglvfewicz Pittore Polaco digno 1730. Mit dem Titel 
61 Blätter, qu. roy. fol. Auf einigen Blättern kommen die Cursiven 
vor. Andere Kupferstiche sind in: Cancelliem" de secretis Basilicae 
Vaticatzae, und in der Iconologia del Cav. Cesare Ripa Perugino  
5 Voll. Perugia 1764, 4. 
1715. Mathias Christoph Hartmann, Maler, geb. zu Nürnberg 
C 179i, malte kleine Bildnisse in Oel und Miniatur, und dann 
M1?! auch Scenen aus dem Volksleben in Aquarell. Häufig mussten 
ihm die Juden den Stoff liefern, welchen er den Gedichten des Jtzig Veitel 
Stern entnahm. Auf solchen und anderen Bildern kommt das Mono- 
gramm vor. Später wurde Hartmann Zeichenlehrer an der höheren 
Bürgerschule in Nürnberg. 
1716. Garl Julius Milde Maler und Zeichner, geb. zu Hamburg 
1803, machte von 1826 an seine Studien in München, 
m {u und entwickelte Talent für die historische Compo- 
 1   sition. Milde befasste sich aber auch mit der Litho- 
graphie, und wurde dadurch von seinen ernsten Stu- 
dien abgezogen. Auf historischen Zeichnungen und 
 , Lithographien, dann auch auf Genrebildern, Land- 
schaften, Marinen und architektonischen Ansichten lll Oel findet man
        

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