Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1585919
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Man scheint jetzt unter dem gegebenen Moiiogramme den Oonrad 
Merkel mit Sicherheit zu vermuthen, allein die Holzschnitte haben 
das Gepräge der elsässischen Schule. Auf einem Gemälde des Abend- 
mahles Christi in der Imhof'schen Capelle auf dem St. Rechne-Kirch- 
hofe in Nürnberg steht das aus den Cursiven CM gebildete Mono- 
grammIIIl.) Noä 40g, Brie obäi  ggielderholuug gegeben. Heller fügt 
es im Je en es  urer   ei. 
1791. Unbekannter Kupferstecher, welcher vermuthlich in einer 
4 - Klosterzelle thätig war, nämlich in der Abtei St. Trudo bei 
Lüttich. Auf der Bibliothek in letzter Stadt sind Manuscripte 
 aus dieser Abtei, in welchen verschiedene Kupferstiehe einge- 
älebt dsilldrü die ausäerczeän ndichtkoder D11; Stil]? selten gorkonimenr, äo 
ass ie atten je en a s em oster a. ge ie ert wur en. r.   
Weigel in Leipzig besitzt ebenfalls ein Manuscript, dessen Schreiber 
sich Frater Triido nennt. In diesem Werke ist das erste Blatt einlge- 
klebt, in einer Lütticher Handschrift das zweite. Der Kup erstec er 
leblte Hi. den lersten Decennien des 16. Jahrhunderts, lieferte aber ziem- 
lic ro e Ar eiten. 
1) Die Geburt Christi. Das Jesuskind liegt auf dem Boden von 
Strahlen umgeben, und rechts kniet die lil. Jungfrau in Anbetung nach 
ihm geneigt. Links vorn kniet ein Hirt vor einem jungen Menschen. 
Im Grunde rechts tragt Joseph eine brennende Kerze, und weiter zurück 
bemerkt man den Ochsen an der Krippe. Rechts oben neben der Säule 
hält der kleine Engel eine BZLIIÖYOIlS-Z NebISn dem knieendenHirten ist 
das Zeichen. H. 3 Z. 4 L. Br. 2  2  
2) Die Dornenkrönung. Christus sitzt an einer Mauer auf der 
Bank in 3A nach rechts gewandt. Zwei Henker drücken ihm mit dem 
Stocke die Krone auf das Haupt, und ein dritter schlägt darauf. Unten 
ist das Monogramm. Rund, Durchmesser 1 Z. 10 L. 
ÜÜZ. Christian Ernst Bernhard Morgenstern, Landschaftsmaler 
und Radirer, geb. zu Hamburg 1805, behauptet 
 M im Küustler-Lexicon eine würdige Stelle, und 
, 189181- wir bemerken daher nur, dass er zu den ersten 
915  Meistern in München zählt. Auf seinen frühe- 
13A Mlgjfgß ren Gemälden kommt meist das Monogramm 
' s: vor, in späteren Jahren schrieb er aber den 
Namen bei. Auch der abgekürzte Name Chr. Morgenr- kommt vor. 
Im Künstler-Lexicon fehlt dasyerzeichniss der schönen Radirungen 
des Künstlers, wir sind aber Jetzt in der Lage, dasselbe zu geben. 
Auch auf solchen Blättern ist das Monogramm beigefügt. 
1 Landschaft mit Baumen, oder vielmehr der Eingang in den 
Wald.) Links vorn ist ein Schlagbaum, und der entsprechende Theil 
rechts zeigt nur noch zwei stehende Balken. Vor diesen geht ein Weib 
mit dem Reisigbündel nach dem Walde zu. Oben links das Monogramm 
mit der Jahrzahl 1826. H. 5 Z. 1112 L. Br. 6 Z. 10 L. 
Dieses Blatt ist zart radirt, und sehr selten. Es wurden nur 
wenige Abdrücke gemacht. 
2) Der Schafstall von Eichen und Weiden umgeben. Links Zieht 
sich vor den Weiden ein Zaun am Hause hin, und vondemselben 
sieht man zwei Figuren. Rechts im Mittelgrunde stehen vier Eichen. 
Unten links das Zeichen. H. 3 Z. 3 L. Br. 4 Z. 9 L. 
Diess ist das erste Blatt des Künstlers, welches oft vorkommt. 
3) Ein Wald beim Karlstein in der Lünebiärger Häiitleixfätecäits 
am Wasser sind drei grosse Baume, und gegenü er In er 1 e es 
Monogrammisten Bd. IV.  34
        

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