Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1585870
MBI 
MBV. 
1687- 
4693. 
525 
kamen die Buchstaben A. C. IN. oder INV., wie wir im ersten Bande 
N0. 332 angegeben haben. Das obige Zeichen steht im ersten Drucke 
auf dem Blatte B. N0. 50. Es stellt einen Flussgott auf der Urne, 
und einen Faun vor, vor. welchem die Nymphe flieht, qu. 4. Als die 
Spekulation die Blätter für Annibale Carracci ausgeben wollte, wurde 
A. C. IN. und die Nummer VII. eingestochen. Im Uebrigen vgl. I. 
N0. 332. 
 ehört zu den weni bekannten Kupferstechern, 
1581 M 3'" änd scheint zu Anfäng des n. Jahrhunderts in 
Cöln gelebt zu haben, da das Werk, welches er in Kupfer stach, bei 
Johann Bussemacher daselbst erschien. Es hat den Titel: HOBTORVM 
VIRIDARIORVIIIQVE elegantes et nmltzplices formae ad arclzilec- 
tonicae artis normam ajfabre delineatae a Johavzne Vredmanno 
Frisio. Johan Bussemacher excudebat. Coloniae 1615, qu.4. Dieses 
Werk hat 15 Blätter in Copien nach Joh. und Lucas a Duetecum. 
1688. Balthasar Menz von Niemeck in Sachsen, Theolog und 
Historiker, wird, wenn nicht als Formschneider, doch als 
l Evh Zeichner unter die Künstler gezahlt. Wir haben ihm schon 
I. N0. 1969 einen Artikel geliefert, und verweisen auf den- 
selben. Das Monogramm findet man auf dem Bildnisse des Dr. Johannes 
Draconites, auf jenem des Herzogs Johann Wilhelm von Sachsen, auf 
dem Holzschnitte mit St. Christoph, und auf jenem mit den kämpfen- 
den Rittern. Alle diese Blätter sind I. N0. 1969 naher beschrieben. 
1689. Moriz Bodenehr erscheint oben unter den Cursiven M. B. 
M B d e N0. 1672, und wir knüpfen daher an jenen Artikel an. 
' O ' f 0' Die Abbreviatur findet man auf Blättern nach Samuel 
Botschild, darunter auch auf solchen des erwähnten Alphabets mit 
historischen und mythologischen Figuren, kl. qu. fcl. 
1590. Marianne Bovi, Kupferstecher und Kunsthandler, fügte 
auf seinen Verlagsartikeln einen Stempel bei, und 
N auch auf den von ihm selbst gestochenen Blättern. 
Ein solches stellt den Kaiser Tschien Long (or the 
W  I flower of Havendy Goodness) von China in ganzer 
 Figur sitzend vor. M. Boni sc. et ewc. 1795, 
O6 s. gr. fol. Es wurden auch colorirte Abdrücke 
ausgegeben. M. Bovi scheint in England gelebt 
zu haben. 
1691. Unbekannter Medailleur, welcher um 1575 in Rom lebte. 
M B R F Die Initialen stehen unten auf der Medaille mit dem 
    Bildnisse des Papstes Gregor XIII. bei Gelegenheit der 
Eröffnung der heiligen Pforte 1575. 
1692. Michel Burg-hers, Zeichiiler und Kupferstecher, bediente 
sich auc des aus MB b stehenden Mono- 
M" B1"? aca Oxom m10" gramms No.1656, und im verweisen auf 
jenen Artikel. Die Abbreviatur ündet man auf Blättern in Druck- 
werken, auf Bildnissen u. s. w. Der Beisatz bedeutet: Accadenziae 
owonianae calcographus. 
1693. Matthys van den Berg Maler von Ypern, geb. 1615, 
M. B. V, B gest. 1687, soll durch diese Buchstaben seinen Namen 
 angedeutet haben. Brulliot II. N0. 1969 sagt, man 
finde sie auf Gemälden im Geschmacke des D. Teniers. M. van den 
Berg war Schüler von Rubens, und die Buchstaben M. B. V. B. passen 
nicht wohl auf ihn.
        

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