Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1581078
IODM 
IOE. 
133-136. 
leicht jener Giovanni Francesco da Rimini, welcher nach einem Docu- 
mente bei Gaye (Oarteggio etc. I. 244) in S. Petronio gemalt hatte. 
Der Urkunde ist von späterer Hand die Jahrzahl 1471 beigefügt. 
Damit haben wir aber unsern Johannes de Arimino noch nicht ge- 
funden, welcher schon 1439 ein reifer Meister war. Moschini (Dell? 
origine e delle vicende della pittura in Padova 1826 p. 23) fand in 
den Malerstatuten unter dem Jahre 1441 ebenfalls eines Giovanni da. 
Rimini erwähnt, und C. Campori (Gli artisti Estensi. Modena 1855 
p. 408) macht auf ein Notariats-Instrument aufmerksam, nach welchem 
1463 für den Sohn eines in demselben Jahre zu Venedig verstorbenen 
Malers Namens Giovanni da Rimini ein Curator bestellt wird. Es 
fragt sich nun, ob der ßilliqDgt-Blig der ändere dieser Maler mit unserm 
Johannes de Arimino von 3 ine erson ist. 
133. Giovanni Domenico Zarpponi, lllitaler und Landschaftszeichner 
 von erona, am mit seinem Vater Johann 
2' 32x" gärgzrozh in; llägäliisghägään Ende hdes 116. Jahrhunderts 
    11, mac e a er s äter seine 
Studien in Italien. Der ältere Zapponi war einer der Gdhülfen" des 
Bildhauers und Architekten G10. Maria Nosseni, welcher in Dresden 
grossartige Werke hinterliess. In den _S0nelti di Gio. Maria Nosseni. 
Dresda 1602, ist ein Gedicht auf dieltückkehr des Gio. Domenico 
Zapponi aus Italien, und dadurch gewinnen wir einen Anhaltspunkt 
für die Zeit der Thätigkeitnnsers ausserdein wenig bekannten Meisters. 
Es handelt sich hier um eine Folge von vier Landschaften mit Scenen 
aus dem Leben des Tobias, und lateinischen Unterschriften, welche 
den Inhalt der Bilder angeben. Ein Blatt hat die Dedication: Orna- 
tissimo Spectatoq. Viro Joan Mar. Nasse: artium liberalium summus 
amator Joan Bara calcog. Dedicabat. Im Rande links steht: Io. Dom. 
Veron. m, Bechis: Io. B. äcvälp. et ex. hDie Dediclation kommt nur 
im zweiten ruc e vor, un araus erse eu wir, (ass unter I0." B. 
Johann IBÄTS). zu {erstehen istä auf dem Blatte mit der Abreise des 
Tobias iest man in s unten:  ominic) Za an Verones innen. 
und rechts: Joan Bara sculp. et ex. Auf einfrli aiigiieren Blatte steht: 
I0. Dom. ü Veron, und dann nennt sich der Kupferstecher J. Bard. 
H. 7 Z. 6 L. und 3 L. Rand. Br. 10 Z. 
134. Jodocus a Winghe, Historlignmaler, kommt IILl No. 1847 
[am a_ W_ in mi einem onogramme vor, we ches sich 
im a was a läsissilslieaümla   
    i au u ers ic en von ris in 
de Passe u. A. beigefügt. p p 
135. Giovanni DomenicorTieäiolo, djer Sohfn dels 11223211 Baäitist 
   iepo o, e  zu ene 1 2 ra irte 
10' Dommwus Fmus femt mehrere Bfätter nach Zeighiiungen "seines 
Vaters, und auf einigen steht: Io. Dominicus Filius fecit. Auf anderen 
Radirungen fügte er die Abbreviatur Dom. oder Domßw Filius del. 
et in. und fecit bei.  
136- Johann Oertl, Zeichner und Kupferstecher, war um 1696 
1.03: bis 1'718 in Breslau thätig. Er hinterliess Blätter in Linien- 
und Schabmanier, und darunter solche mit dem Monogramme. 
Äga- Das Bildniss des Christianus Herrmanus, sitzend mit dem 
Buche in der rechten Hand, ist bezeichnet: Joh. Oertl ad v. d. e. sc. 
Wrat. 1715. In Schabkunst. H. 11 Z. 7 L. Br. 8 Z. 4 L. Ein 
früheres Bildniss ist jenes des Anton Milich, "der Kayser- und König]. 
Stadt Liegnitz wohlverdienter Scabinus" 6m. Matthias Albrecht pinw. 
Johann Oertl sc. Wrat. A0. 1705, fol. Nach J. Jakob Eyblwisser
        

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