Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1585637
MARCUS 
MARIA. 
4619. 
501 
ihm auch einen Kupferstich zu, welcher die hl. Jungfrau mit dem 
Leichname des göttlichen Sohnes vorstellt. Magdalena küsst die linke 
Hand des Heilandes. Im Grunde rechts ist Johannes, links Nicodemus, 
lauter halbe Figuren. In der Mitte unten steht die Inschrift leicht 
geritzt. H. u. Br. 4 Z. 2 L. 
1614. Marco cPOggione oder 41' Ugg-ione, der Schüler und Copist 
MARCUS des Leonardo da Vinci, hinterliess mehrere Gemälde, 
' und darunter zwei Copien des Abendmahles, wie wir 
im Künstler-Lexicon angegeben haben. In der Pinakothek zu Mailand 
ist ein Bild des Engelsturzes mit dem Namen Marcus unten in der 
Mitte. Ein zweites Gemälde mit dieser Bezeichnung kennen wir nicht. 
1615. Marco Ferrerio, Bildhauer von Mailand, genannt Agrati, 
 ist jener Marco Gra welcher nach 
MARCVS FINXIT AGRATI" Vasari für den Doin in Mailand 
gearbeitet hat. Er führte die berühmte Statue des hl. Bartolomäus 
in Marmor aus, welche als anatomische Figur betrachtet werden kann, 
indem der Heilige geschunden dargestellt ist. Im Cabinet Praun zu 
Nürnberg war ein 2 Fnss hohes Modell dieser Statue, mit der Inschrift 
am Sockel: Non me Pramileles sed Marcus finarit Agrati. Man 
schrieb das Modell dem Michel Angelo zu, am Piedestal prahlt aber 
Agrati damit. 
1616. Marco Marcone, ein zu Anfang des 16. Jahrhunderäs blühen- 
MARCVS MARCH. VENETVS PINXIT M.D.VII. 83111131113; 
der gewöhnlichen Angabe aus Como stammen, das Gemälde im Museum 
zu Berlin lehrt aber anders. Dieses Bild stellt Christus bei den Jüngern 
in Emans vor, und ist. mit der obigen Inschrift versehen, in welcher sich 
der Meister einen Venediger nennt. Marcone's Werke sind sehr selten. 
1517. Maria. di Santagostino nennt Bartsbh XII. p. 83 N0. 34 
 ginetn Mälerä gäinz-nweälfäzrg lläcätiirämitng. MDie 
 an agos 1m e en im i. a r un er ll'l a1- 
PI   land, es ist aber kein Maler oder eine Malerin 
Santagostino bekannt. Die Inschrift kommt auf einem Holzschnitte 
von zwei Platten vor. Er stellt den hl. Lorenz in einer Nische mit 
Buch und Rost vor. Links unten am Pfeiler: MAR. D. S. AVG. 
PINXIT, rechts: IA. D. C. FECIT. H. 10 Z. 4 L. Br. 7 Z. 2 L. 
161a. MARGARIT DE ARITIO ME FECIT 2231;; gqfgä 
des hl. Franciscus in halber Figur von Margaritone gemalt. Dieses 
Bild hatte J. A. Ramboux in Aquarell copirt, und man ündet die Nach- 
bildung im Museum Ramhoux zu Düsseldorf. In dem grossen litho- 
graphischen Werke _von Rumboux ist das Bild im Umriss gegeben, 
Übät dem Kopfe elner be1 der Kreuzigung in Ohnmacht sinkenden 
a onna. 
1619. Maria. Gosway, Historienmalerin, geb. zu London 1745, 
Man-a C del behauptet im Künstler-Lexicou eine ausführliche 
' ' Stelle, indem sie zu ihrer Zeit bewundert wurde. 
Der Name Illaria C. steht nur auf einem Blatte in Crayonmanier, 
welches einen auf dem Felsen stehenden Barden mit der Leyer vor- 
stellt. Im Uebrigen verweisen wir auf das Künstler-Lexicon.
        

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