Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1585592
MAP 
MAR. 
1600- 
1605. 
497 
Man kann in 1406 die Zeit des Beginnes des Werkes weniger ver- 
muthen, als die der Vollendung, und wenn diese in Wahrheit sich so 
verhält, dann ist der Anton Pilgram von 1459 ein jüngerer Meister 
dieses Namens. Pilgram's Bildniss ist in v. Hormayfs Geschichte von 
Wien abgebildet. L. Schnorr hat es 1820 lithographirt. Brustbild in 
Medaillen, fol. 
1600. M. Morel gründete 1773 in der Faubourg St. Antoine zu 
M A P Paris eine Porzellan-Manufaktur, deren Fabrikate M A P 
gezeichnet sind: Morel d Paris. 
1601. Unbekannter Maler oder Zeichner, welcher in der ersten 
AA P I Hälfte des 18. Jahrhunderts thätig war. Andreas 
  mfß  Matthäus WoliTgang Stach nach ihm 1730 das Bild- 
niss des Comes Aemilius de Aemilis Eqv. Hierx, fol. Auf diesem 
Blatte kommen die gegebenen Buchstaben vor. 
1602. Matten Piccioni, Maler und Radirer, geb. zu Ancona gegen 
 1620, behau tet im Peintre- raveur XXI. 11.158 eine 
Mm Pwcs E Stelle. Wirp haben nur eing einziges Blatt mit der 
Abbreviatur, die Anbetung der Hirten vorstellend. Links unten steht: 
Paulus Cals Veronensis pinwit, rechts: Ma. Piccs F. In der Dedi- 
cation von 1674 nennt sich der Meister. H. 16 Z. 9 L. Br. 10 Z. 
6 L. Der Rand ist 14 L. breit. 
l6Ü3. Unbekannter Kupferstecher, dessen Lebenszeit die bei- 
1 68 gefügte Jahrzahl bestimmt. Er copirte das Blatt von 
5' A. Dürer, welches einen mit dem Rücken an den Baum- 
stamm gelehnten Sackpfeifer vorstellt. A. Dürer brachte 
unten links sein Monogramm mit der Jahrzahl 1514 au, 
der Copist fügte statt dessen das gegebene Zeichen bei, 
und scheint dadurch den Martin Rota im Sinne gehabt zu haben. 
H. 4 Z. 2 L. Br. 2 Z. 8 L. Diese Copie beschreibt Heller N0. 899. 
1694- Marco di Pino, Maler von Siena, auch Mareus Senensis 
W genannt, genoss inder zweiten Hälfte des 16. Jahr- 
FBR, hunderts Ruf, und daher sind Zeichnungen und Ge- 
  mälde durch den Kupferstich veröffentlicht. Auf Blät- 
mßmmm tern von Cornel Cort, Marius Kartarus u. A. kommt 
das Monogramm einzeln und in Verbindung mit Senensis Inuent. vor. 
Diess ist mit einem Blatte von M. Kartarus der Fall, welches die Ver- 
kündigung Mariä vorstellt, fol. Auch auf einem Kupferstiche von C. Cort 
mit der Anbetung der Hirten steht das Monogramm mit demselben Bei- 
satze, fol. Dieselbe Darstellung von der Gegenseite hat die Adresse: 
G. B. Capelli formis, gr. fol. Die späteren Abdrücke stammen aus 
J. OrlandPs Verlag 1602. 
Auf Holzschnitten kommen die Buchstaben M S I. vor, sie sind 
aber von der Hand des Gio. Galle.  
IÖÜÖ. Adrian Manglard, Landschafts- und Seemaler und Radirer, 
geb. zu Lyon 1696, gest. zu Rom am 
31. August 1760, hinterliess in Rom viele 
Gemälde, welche zu seiner Zeit bewundert 
 wurden, während der Künstler in Frank- 
, reich keinen Beifall fand. Auf einigen 
Gemälden kommt das erste Monogramm vor, feiner gezogen ist aber 
das Zeichen auf radirten Blättern. Robert-Dumesnil II. p. 234 ff. be- 
schreibt 40 radirte Blätter, welche aber grösstentheils mit dem Namen 
Monogrammiaten Bd. IV. 32
        

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