Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1585572
MAL  MAP. Nr. 1589-1595. 495 
1589. Harman Muller, Zeichner und Kupferstecher von Amster. 
dam, entwickelte in der zweiten Hälfte des 16. Jahr- 
hunderts eine grosse Thätigkeit, variirte aber mit 
der Bezeichnung, so dass er uns zu wiederholten 
, Fe- Malen begegnet. Die gegebenen Zeichen, auch 
in schiefer Stellung mit f. und fecit, findet man auf Blättern nach 
Martin Heemskerk, Theodor Barentsen, Heinrich Goltzius, Johann 
Stradanus u. A. Nach Letzterem stach er eine Folge von 6 Blättern 
mit Jagden in verzierten Einfassungen. Mit dem Zeichen und Fe. 
Cock emc. 1570, qu. fol. 
1590. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten Hälfte 
55- des 16. Jahrhunderts thätig war. Er schnitt das Bild- 
nlss des Pastors Mathusalem Arnold, halbe Figur mit 
1.,  4, Bart,_Hut und_Handschuhen. Oben steht in Versalien: 
Effigzes Palrzs M. Malhusalemz Arnoldi Ecclesiae 
1585 Zuingenburgensis Pastoris Fidelissimi Aetatis Suae 
Anno 5-5. Links im Fenster ist das- Zeichen. H. u. Br. 3 Z. 1 L. 
Durch das Monogramnl ist vielleicht der Name des Pastors angedeutet: 
Matkusalem Arnold Magister. 
1591. Unbekannter Bildnissmaler, welcher der niederländischen 
M A M 1 Schule angehört. Brulliot, Appendix II. No. 179, 
- - -  erhielt Kunde von Bildern mit diesen Initialen, wir 
16-42 konnten aber den Meister so wenig herausfinden 
als er. 
1592. Michel Angele BuonarotPs Werke sind fast alle einen 
M. ANG. B. Pinx. den Grabstichel veröffentlicht, und auf 
M_ ANG_ B_ pinm-L l einigen Blättern des Chernbin Alherti ist 
M. An. n.   n  rage-ran 
M- Angel inuenlor- i sten Gericllfe steht: eAgglel iäilvltelivlllrdä. 
Der Stecher ist unbekannt, und nur Copist. 
1593- Giorgio Ghisi Mantuano, Kupferstecher, ist im dritten 
Bande N0. 185 und 194 eingeführt, und wir 
W verweisen zunächst auf den ersten Artikel. Die 
I  gegebenen Zeichen schreiben Florent le Comte, 
Orlandi, Christ, Strutt, Malpe, Huber und Heller dem G. Ghisi zu, 
sie kommen aber nur mit dem voranstehenden Buchstaben G, oder 
nach dem Geschlechtsnamen vor. Wir kennen wenigstens kein Blatt 
mit der Abbreviatnr als selbstständiger Bezeichnung. 
1594. Unbekannter Maler, welcher um 1550 in Frankreich ge- 
 lebt zu haben scheint. lieonard Gaultier stach nach ihm ein 
 Blatt, welches das Urthell des Paris vorstellt, 12. Nach der 
Adresse erschien dieses Blättchen in Paris, indem der Ortsname nach 
dem Monogramm folgt. Gaultier, oder Gautier, lebte ebenfalls in 
Jener Stadt. 
1595. Unbekannter Maler, welcher wahrscheinlich der alten 
Münchner Schule angehört. Brulliot, App. I. 
N0. 56, hatte Kunde von einem in München 
[j Ä 3 aufgefundenen Gemälde mit diesem Zeichen. Es 
'  stellt den leidenden Heiland vor, und gelangte 
durch den Kunsthandel in uns unbekannte Hände. Unter den Münchner
        

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