Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1585568
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MAK. 
1 587- 
Suppleiiieiite zum Künstler-liexicoii. 
l) [P. 14.] Die Verkündigung Maria. Maria kniet links vor dem 
Betschemmel, und wendet den Kopf nach dem Engel, welcher links 
iäitsdär gegen BBanqcrirällel lflniet. Unten links in der Ecke der Name_ 
   r.   
 Die Anbetung der Könige. Maria sitzt in der Mitte, 
und halt das_ Jesuskind" stehend auf den Kiiieen. Links kiiiet der 
alte Konig mit BIDGIIIHKÄSßChGII, rechts hinten St. Joseph bemerkt man 
diet beitilirln 3gg1zr8ng02lgg. glliGflglrdeöeääCläelllllen zwei Hirten. Rechts 
uii en     .     
3)  Der in der Kapelle vor dem Altare betende Mann. Mit 
dem Namen und der Jahrzahl 1499. H. 9 Z. Br. 6 Z. 
Dieses Blatt haben wir schon im Küustler-Lexicon No. 1d be- 
schrieben. Es stellt wahrscheinlich den Herzog Georg den Reichen 
äon Niederbayern lll seinem Oratorium auf der Trausnitz zu Lands- 
ut vor. 
v 4) [P. 17.] Ein bärtiger _Greis" und ein" junger Mann in halben 
Figuren unter zwei durch eine Saule gestutzten _Arkaden. Oben ist 
(ä? JährzahlHiztgtli lällgl-l lirgis ämz Päulte des Greises der Name des 
uns ers.   r.   
5)  i8.]'Die junge Frau und der Jüngling in halben Figuren, 
durch einen Pilaster mit verzierter Nische getrennt. D1e Frau steht 
links, und Ndieh langen äiaage des Jängäiiiäs Siid vgn eänär Guirlande 
umgeien. sie un en er ame.    r.  
6)  Die Frau mit dem gewürfelten Schilde in einer kleinen 
Kapelle mit zwei Säulen und drei Fenstern. Auf den Pilastern zu den 
Seiten sieht man_zwei weibliche Figuren unter Baldacliinen, und unten 
kniet_ ein Mann in Arabesken. Unter deruViappenhalterin der Name 
auf einem Tafelchen. H 8 Z. 8 L. Br. o Z. 11 L. 
7) [B.  Die drei Bogenschützeii links vor der Tliüre des Hauses, 
wovon der einemach dem rechts an_ den_Baurn gebundenen todten Mann 
geil: Pfeil abäzhäisätr fqtechts igrnäisät dllä ETHlEIOlISlJC Zdesa llltllülllles, und 
in s un en e ame.    r.   
 Bartsch erkennt in dieser Vorstellung die Marter des hl. Sebastian, 
die Scene ist aber eher den Gestis Roinanorum Cap. 45 entnommen. 
Nach dem" Tode des Vaters melden sich drei Bastarden als Erben, 
und der Jungere, vierteeheliche Sohirtritt ihnen gegenüber auf. Der 
Richter entscheidet dahin, dass derjenige der Erbe seyn sollte, welcher 
mit dem Pfeile am tiefsten 1n_ das Herz des Vaters treffen wurde. Der 
Jüngere Sohn wendete sich mit Abscheu vor dieser Handlung ab, der 
Richter erkannte aber darin den wahren Sohn und Erben. 
1587. Maria. Angelica. Kaufmann, Historien- und Bildnissmalerin, 
M A K. f geb: zu Chur 1741, gest. zu Rom  hinterliess 32 
   radirte Blatter, worunter solche mit niannlichen Büsten 
M. A; K. f! gezeichnet sind. J. Boydell sammelte nach ihrem Tode die 
Platten, und vereinigte die Abdrücke zu einem Werke. 
1588. Giovaniiä FTEIIßGSGO däravani fertigte eine Medaille mit 
   -i em Bi nisse er Königin Christina. von Schweden 
MAI(EJI'?ZL' und dem anscheinlich griechischen Worte Makelos, 
welches aber im Schwedischen "unvergleichlich" bedeutet. Einige wollten 
darunter die Bezeichnung eines Künstlers finden, und Anderen machte 
die Erklärung viel zu schaffen, wie das Wort AATOM auf einer Me- 
daille Iiedlingeifs, welches ebenfalls 1m_ schwedischen liexicon zu suchen 
ist. Die Medaille mit obigem Worte ist aber von Giovanni Fraucesco 
Travani, einem römischen Zeitgenossen der Königin Christina.
        

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