Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1585418
MAE. 
1555-1556. 
479 
im Kreise seiner Jünger sitzt. In den Catalogen kommen verschie- 
dene Benennungen vor. Man glaubte, dass die hl. Jungfrau mit einer 
Begleiterin, allenfalls St. Elisabeth, zum Tempel gehe. Später wollte 
man in dieser Composition die Martha und Magdalena erkennen. Die 
Frauen gehören jedenfalls der Bekanntschaft des Heilandes an, indem 
er ihnen freundlich die Hand entgegen zu reichen scheint. Im Origi- 
nale ist links unten in der Ecke das leere Tafelchen des Marc Anton 
in unserer Copie obiges Zeichen. Rechts steht: Ant. Sal. ewc. Später 
wurde darunter die Adresse: Nico. van Aelst fort, beigefügt. H. 8 Z. 
7L. Br.12Z.9L.  
Unser Monogrammist copirte auch das Urtheil des Paris nach 
Marc Anton, B. N0. 245. Links unten steht. 
SORDENT. PRAE. FORMA. 
INGENIVJVI. VIRTVS. 
REGNA. AVRVM. 
In der Mitte nach rechts: RAPH. VRBI. 1NVEN., und dann 
darunter das Zeichen ohne Täfelchen. H. 10 Z. 10 L. Br. 16 Z. 2 L. 
1555. Cornelius Matsys oder Metsys, der Kupfersteeher, ist im 
m zweiten Bande N0. 432 und 439 eingeführt, und das gegebene 
Monogramm stimmt mit jenem N0. 439 nur in soferne, als es 
E enthält. Unter der vorhergehenden Nummer ist ein ähnliches Zei- 
chen eingereiht, der Träger desselben ist aber nicht C. Matsys. Das 
Monogramm findet man auf einem Blatte mit dem Kampfe des Abraham 
mit Keder Lahomer und dessen drei alliirten Königen. Er befreit 
seinen Bruder Loth aus der Gefangenschaft. Das Monogramm steht 
links oben mit der Jahrzahl 1545. Unten auf dem Täfelchen liest 
man: GENE. 14. H. 3 Z. 7 L. Br. 5 Z. l L. Dieses Blatt bildet 
das Gegenstück zu jenem bei Bartsch IX. p. 104 N0. 21, welches 
Abraham vor Melchisadech knieend vorstellt, unten mit dem Namen: 
CORNELI VS MATSYS. Vgl. auch II. S. 168 N0. 4, und Passavant 
III. p. 98 N0. 77. 
1556. Maria Ellenrieder, Historienmalerin, geb. zu Constanz 
m 1791, gest. zu Carlsruhe 1863, hinterliess eine bedeutende 
Anzahl von Bildern im gothisirenden Style, welche vorzugs- 
weise dem Kreise heiliger Frauen, und der frommen Kinderwelt ent- 
nommen sind. Zur Ergänzung des Artikels im Künstler-Lexicou geben 
wir ein Verzeichniss der nach ihren Gemälden vorhandenen Stiche und 
Lithographien. 
Die Madonna mit dem Kinde, lith. von G. Bodmer, gr. fol. 
Die Madonna mit dem Kinde in ganzer Figur, lith. von Schertle 
für den Oarlsruher Kunstverein gr. fol. 
Die Madonna mit dem Kinde, lith. von Melcher, gr. fol 
Die I-limmelskönigin, lith. von J. Maier, fol. 
Das Jesuskind in der Schule, lith. von S. Maier, fol. 
Das Jesuskind mit der Weltkugel, gest. von E. Schuler, qu. 8. 
Der hl. Joseph und das Jesuskind, lith. von Maier, fol. 
Ein Engelskopf, gest. von W. Hesslöhl, qu. 8. 
Glaube, Liebe und Hoffnung, gest. von G. Preise], gr. 8.  
Ein Engel trägt die Thränen der Unglücklichen in den Himmel, 
gest. von C. L. Schuler, fol.  ' 
Das lesende Kind, lithogr. von C. Scheuchzer, gr. fol. 
Dasselbe Bild, lithogr. von Hurter, fol. 
Das fromme Kind, gest. von W. Hesslöhl, 8. 
Eine lesende Heilige, lithogr. von H. J. Oeri, fol. 
Ein betendes Mädchen, gest. von G. L. Schuler, fol.
        

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