Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1585407
478 
MAB- 
1548- 
4554. 
1548. Unbekannter Elfenbeinschneider, von welchem sich im 
 herzoglichen Cabinet zu Gotha eine treiflich aus. 
M" A'B' joßL geführte Statuette des Herkules befindet. Man 
könnte an Michel Angele Buonaroti denken, es wird aber an dessen 
Autorschaft gezweifelt. 
1549. Marc Antonio Bellavia, Maler und Radircr, war um 1609 
 2  h? '11. .   
zve. IN. E an 31.22.2 .13. 5.233.225, Wätifäct. ääitiäzt' .23 
Annibale Carracci radirt, nur etwas breiter behandelt sind. Auf einigen 
Blättern kommt ursprünglich das Monogramm vor, es wurde aber 
später weggenommen, da man diese Radirungen dem Annibale Carracci 
unterschob. Einige Spuren zeigen sich noch auf dem Blatte mit einem 
Flussgott auf der Urne, und Pan und Syrinx im Grunde. Dieses und 
andere Blätter wurden später A. C. IN gezeichnet, und mit römischen 
ZiEern versehen. Ueber die Manipulation des Vincenzo Belly, und 
dann des Venanzio Monaldini haben wir unter A. C. IN. I. No. 333 
gehandelt. 
1550. Marc Antonio Bellavia, Maler und Radirer, ist oben unter 
 M  A  B  I  dem Mouogramme MAB eingeführt, und wir bemerken 
daher nui, dass auf einem radirten Blatte, welches 
Bartsch N0. 33 beschreibt, die Initialen vorkommen. Es stellt einen 
Engel vor, welcher mit dem Kinde im himmlischen Lichte schwebt 
während links der Satan lauert. Rechts unten stehen die Buchstabeyi 
'M' A  B- I  , welche Bartsch übersehen hatte. I-I. 6 Z. 4 L. Br. 4 Z. 2 L_ 
1551. Michel Angele Buonaroti oder Bonaroti, der grosse Male;- 
ß Bildhauer und Architekt, hinterliess kein 
4M. ltätltätlältääteä Kupfe- 
, urch d1e 
ß CZ Bon  Lithographie vervielfältigt ist. Die Ab- 
    byrevßratur desNamjä-zlnsä säich die Inschrift; 
 onar. pznrv.   012,. e marm. M, 
  010- A. Bona pina, findet man auf Blättern 
von Johannes Episcopius nach Malereien und plastischen Arbeiten, 
theils nach den Zeichnungen, welche G. Vasari und Daniel da Volterra, 
oder Sebastian del Piombo gefertigt hatten. Darunter ist das jüngste 
Gericht in der Sixtina, das Grabmal der Mediceer in Florenz u. e, w_ 
1552. Michel Auge Gorneille jun., Maler und Radirer, geb. zu 
M Paris 1642, gest. 1708, machte seine Studien in Italien, und 
 nahm die Werke der Carracci zum Vorbilde. Robert-Dumesnil 
VI. p. 285 ü". beschreibt seine Radirungen. Darunter ist ein grosses, 
sehr seltenes Blatt mit der Anbetung der Hirten. Links und im Rande 
ist das Zeichen, sehr leicht geritzt, gr. fol. 
1553. Unbekannter Goldschmied, welcher in Nürnberg thätig 
war. Man findet ein Blättchen mit einer Landschaft, in 
 welcher vier kleine Häuser, und vorn ein Schädel auf 
"Vö-PÖW- ins Kreuz gelegten Knochen zu bemerken sind. Unten 
steht verkehrt: Mars Ultima Bergamt est finis. H. 1 Z. 3 L. mit 4 L. 
Rand, Br. 2 Z. Diese Landschaft 1st unbedeutend, aber selten. 
1554. Unbekannter Kupferstecher, welcher um die Mitte des 
 16. Jahrhunderts in Italien thätlg war. Er copirte das Blatt 
 von Marc Anton, welches Bartsch N0. 45 Notre-Dame ä 
ü  Pescalier beschreibt. Es stellt zwei Frauen vor, welche die 
 i Treppe zum Tempel hinansteigen, an dessen Eingang Christus
        

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