Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1585325
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1516- 
4520. 
1516. Andreas Meyer, Maler von Zürich, soll sich dieses Zeichens 
bedient haben. Christ spricht sich dafür bestimmt aus, 
und behauptet, dass man von diesem Künstler in Kupfer 
gestochene StädtesAnsichten habe. Auf solchen Blättern 
scheint nun das Monogramm vorzukommen, wir haben aber 
keines vorgefunden. 
1517. Maximin Wissheck erscheint unter dem Jahre 1535 im 
Buche der Zunft zum Himmel in Basel, und 
XX wir haben seiner im ersten Bande No. 93 
(M. Weisshöck) als mnthmassliehen Träger 
l dieser Zeichen eingeführt. Man wird nicht 
AA, sondern MA lesen müssen, so dass der Name hiaximin ange- 
deutet wäre. Auf einem Gemälde in München nennt sich der Künstler 
durch Abbreviatur Mazing, wenn der Name genau gegeben ist. 1m 
Zunftbuche ist Wissheck eingeschrieben, nicht Weissheck, wie wir 
durch Herrn His-Heusler genau wissen. Näheres s. I. No. 93. 
1518. Adolph Menzel, Maler und Zeichner, ist im ersten Bande 
unter A M No. 939 eingeführt, und wir haben über 
 I 8 50 diesen berühmten Künstler ausführlich gehandelt. 
Das gegebene Zeichen ändet man auf einem grosscn Holzschnitte von 
Unzelmann, welcher den Tod des Ritters Franz von Sickingen vor- 
stellt. Dieses Blatt vertheilte der Kunstverein in Berlin 1839 an Seine 
Mitglieder. Mehreres s. I. No. 939. 
1519,. Alexander Freiherr von Minutoli, Kunstliebhaber und 
 königl. preussischer Regierungsrath in Liegnitz, 
war auf dem Gebiete der Kunstgeschichte in 
M m 8 2 mannigfaltiger Weise thätig, und übte auch die 
, l l Zeichenkunst. Das Monogranim mit der Krone 
finden wir auf dem lithographirten Bildnisse eines jungen Mannes in 
3A Ansicht. Der Kopf ist mit einem Tuche nmwunden, dessen Ende 
links herabfällt. Im Grunde ist Landschaft mit Pyramiden. Rechts 
unten steht: 25 Juny 1824. Achteck. H. 8 Z. Br. 6 Z. 10 L. Das 
zweite Monogramm steht auf dem Bildnisse des Malers Raphael Menge 
in aß, Ansicht nach links. Rechts unten ist das Monogramiu mit der 
Jahrzahl 1812, gr. 8. Ausserdem erwähnen wir folgende Werke: 
Denkmäler mittelalterlicher Kunst in den Brandenburgischen lliarken. 
Mit lithographirteu, zum Thcil colorirten Abbildungen, und kunstge- 
schichtlichem Text. Berlin 1836 iiI, gr. fol. Dieses Werk wurde leider 
unterbrochen.  
Der Dom zu Drontheim und die mittelalterliche christliche Bau- 
kunst der Scandinavischen Normanen. Nebst 12 lithogr. Tafeln und 
168 Abbildungen. Berlin 1853, gr. fol. 
Vorbilder für Handwerker und Fabrikanten, herausgegeben von 
Alexander Freiherrn von Minutoli. Liegnitz 1854-1855, gr. fol. 
Der Freiherr von Minutoli hatte eine Sammlung von Industrie- 
Erzeugnissen der klassischen Vorzeit zusammengebracht, und eröifnete 
sie von 1845 an in Liegnitz zur Förderung des Zweckes _dem gewerb- 
treibenden Publikum. Das obige Werk enthält Abbildungen von solchen 
Industrie-Erzeugnissen. Im deutschen Kunstblatt 1851 No. 8 und 9 
ist eine ausführliche Anzeige. 
1529. Herman Muller, Kupferstecher von Amsterdam, hintcrliess 
eine bedeutende Anzahl von Blättern, auf welchen das Mono- 
ßäx gramm variirt. Das gegebene Zeichen findet man auf Kupfer- 
stichen nach lViartin Heemskerk, Theodor Barcntsen, H. Goltzius u. A.
        

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