Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1585274
1489- 
4495. 
465 
1439. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte 
N des 16. Jahrhunderts in Deutschland lebte. Ein Blatt mit 
 diesem Buchstaben stellt zwei deutsche Landsknechte vor, 
welche in Profil nach links ziehen. Der eine halt die Hellebarde auf 
dem Boden, der andere tragt sie hoch. Links unten in der Ecke ist 
das Zeichen. H. 1 Z. 8 L. Br. 2 Z. 4 L. Der Stich ist Sorgfältig, 
es gebricht aber an der Zeichnung. Das Blatt scheint Copie zu seyn. 
1490. Pierre Jean Mariette, der berühmte Kunstgelehrte und 
w Besitzer grosser Kunstsammlungen in Paris, fügte auf Zeich- 
nungen seines Cabinets einen Stempel bei, welchen wir in Ab- 
bildung gegeben. Ueber die Thatigkeit dieses Mannes haben wir im 
Künstler-Lexicon gehandelt. Er starb 1774. 
1491. Anton Müller, wohl richtiger Moller, ist im ersten Bande 
 N0. 911 unterAM ein- 
 5 geführt, der Unkundige 
E? , wird aber eher M lesen. 
g 1600 Zu dem ersten, schon 
g 3     5 M QF ausführlichen Artikel 
J f  man bemerken wir nach der 
Mittheilnng des Herrn Pfarrer A. Mundt in Käsemark bei Danzig, 
dass A. Moller 1560 zu Königsberg geboren wurde, und in Danzig 
1620 starb. Im Artushofe der letzteren Stadt ist von ihm das schöne 
Gemälde mit dem jüngsten Gerichte, und auf dem Rathhause eine 
Ansicht von Danzig. Das jüngste Gericht ist mit dem Monogramme 
versehen. In den Sammlungen von Danziger Kunstfreunden findet man 
treifliche Zeichnungen. Solche sind auch in der Sammlung des Museums 
in Berlin. Dass der Künstler in Italien gewesen, geht hervor aus dem 
Buche: Uoggidi overo gllingegni non inferiori wpassatz", delüabbate 
D. Secondo Lancellotti du Peruyia. Parte seconda. In Venetia 1636, 
p. 457. Vgl. Beckmamüs Geschichte der Erfindungen I. S. 125. 
1492. Unbekannter Formschneider, welcher in der ersten Hälfte 
des 16. Jahrhunderts thatig war. Bartsch VII. p. 475 er- 
A. wähnt einen Holzschnitt, welcher einen Wappenherold vor- 
stellt. Er ist fast von vorn gesehen, und hält das Barett 
in der linken Hand, während er in der andern eine Art von Scepter 
trägt. Links unten ist der Buchstabe M. H. 11 Z. 3 L. Br. 7Z. 2 L. 
Heinecke glaubt, dass eine Zeichnung von L. Cranach zu Grunde liege. 
1493. Unbekannter Formschneider, welcher um die Mitte des 
M 16. Jahrhunderts thätig war. Bartsch VII. p. 474 beschreibt 
ein Blatt, welches einen Priester vorstellt, vor welchem ein 
knieender Mann die Beichte ablegt. Unten gegen links ist das Zeichen. 
H. 3 Z. 5 L. Br. 2 Z. 6 L. Das Monogramm kann aus MM bestehen, 
und es hat wohl Michael Müller seinen Namen angedeutet. Er lebte 
um 1552 in Augsburg, und gab Ansichten dieser Stadt heraus. Die 
Beichtscene ist nicht besser geschnitten, als die Prospekte. 
1494- Stempel einer Fayence-Manufaktur, welche vom 17. ins 
18. Jahrhundert bestand." Man findet ihn auf einem sphäroi- 
M 0 dalen emaillirten Kruge mit einer Landschaft in blauem Oamaieu. 
Dieser Krug verräth deutsches Fabrikat. 
1495. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1724 in Leipzig 
f! o gelebt zu haben scheint. Er stach das Bildniss des Bischofs 
  Franciscus Atterbury für folgendes Werk: Leben und Auf- 
slonogrnmmiaten Bd. IV. 30
        

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