Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1585259
1483- 
4487. 
463 
1483. Jakob Matham wurde von Bartsch III. p. 133 ff. in den 
M Peintre-graveur aufgenommen, und N0. 55-58 beschreibt er eine 
fe' Folge von vier Blättern, welche die Folgen der Trunkenheit 
vorstellen. Auf dem Blatte mit der Buhldirne auf dem Schenkeln des 
Betrunkenen, und auf jenem mit der Scene des Mordes beim Spiele 
steht M. fe. H. 5 Z. 5 L. Br. 3 Z. 10 L. 
1434. Claas Molenaer von Amsterdam maltel gßllgäßhgftellllällld 
 Bauern esellschatten, un   rest at 
M' fecu am") 161a ein in gder Brabeckischen Gallerie beünd- 
liches Gemälde mit Gebäuden und bäuerlicher Staffage unter seinem 
Namen gestochen. Dieses Bild ist M. fecit anno 1616 bezeichnet, 
die Werke des Claas Molenaer sollen aber um 1649-1659 fallen, und 
somit wird das erwähnte Gemälde nicht von diesem Meister seyxi. 
1485. Carl van Mander bediente sich gewöhnlich eines aus K M 
M im Z D0 so bestehenden Monogramms, man findet abenanch 
 '    etliche Blatter mit Vorstellungen aus der Leidens- 
geschickte des Heilandes mit dieser Bezeichnung. Sie sind von Za- 
charias Dolendo gestochen. Die ganze Folge besteht aus wenigstens 
13 Blättern von Dolendo und J. de Gheyn. Letzterer verlegte das 
erk. 
1486. Milliere heisst ein französischer Formschneider, welcher 
M um 1770-1782 für Buchhändler Vignetten lieferte. Solche sind 
 in Histoire de la Vie Priväe des Frangois, pur le Grund 
d'Aussy. Paris 1782, 8. 
1487. Stempelschneider und Münzmeister, dann auch Münzstände 
und Münzstätten kann der Buchstabe M vertieft und er- 
ä {V1 haben andeuten. Die Signatur der Münzstände: der 
M; 1 Kaiser, Könige, Fürsten, Bischöfe, Städte 8m. gehört 
nicht in unser Bereich, und man wird darunter keinen Künstler oder 
Beamten vermuthen. Eher könnte man mit den Münzstätten irren. 
Auf merovingischen Münzen bedeutet M Mettfs (Mez), auf spanischen 
des 14. Jahrhunderts und später mit der Krone Madrid, auf Deutsch- 
Ordens-Münzen von 1393-1407 Marienburg, auf niederländischen des 
15. Jahrhunderts Mecheln, auf schlesisch-mittelalterlichen Münster- 
berg, auf französischen des Königs Carl VII. Montaigu, von 1539 bis 
1837 Toulouse, auf neapolitanischen des 15. und 16. Jahrhunderts 
Manfredonia, auf russischen des 15. und 16. Jahrhunderts Moskau, 
auf polnischen von 1584-1600 Marienburg und von 1601 Malberg, 
auf Münzen von Dombes zur Täuschung Toulouse, auf sachsen-alten- 
burgischen Kippermünzen Münsa, auf sachsen-weimarischen Mittel- 
hausen, auf pfälzischen Münzen von 1751 Mannheim, auf Münzen 
des Kaisers Napoleon als König von Italien Milano, auf lombardisch- 
venetianischen Münzen von 1822 Milano, auf mexicanischen Mexico, 
und auf brasilianischen Maranhao. Ueber dieses Verhältniss ist 
Schlickeysen zu befragen. 
Miliano, Münzmeister in Fnligno um 1460. Mit dem zweiten 
Zeichen.  
Morton, Erzbischof von Canterbury und Münzaufseher 1487-1501. 
Hieronymus Müller, Münzmeister in Augsburg 1494-1515- 
Michael Martens, Münzmeister der Stadt Wismar 1622-1623. 
Mit dem dritten Zeichen. 
Max Kienlen, Münzmeister in Ulm 1635-1639. 
b_ Iägltljann Christoph Müller, Stempelschxieider in Stuttgart 1670 
is . 
        

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