Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1585145
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1440- 
4443. 
Iland. Auch ein Rad ist angebracht, und ein grosser Vogelflügel. 
Rechts unten in der Ecke ist der gegebene Initial M, und auf einem ein- 
gefassten Bande steht A MORTALIA FACTA PERIBVNT A H. 13 Z, 
Br. 9 Z. 2 L. 
Ob sich der Buchstabe M auf Michel Angele beziehe, bleibt zwei- 
felhaft. Die Zeichnung stimmt für ihn wenig, dass aber der Stich 
von einem Schüler des Agostino Veneziano herrühre, unterliegt keinem 
Zweifel. 
1449. Unbekannter Formschneider, welcher in der zweiten Hälfte 
w" des 16. Jahrhunderts thatig war. Er ist nicht eine Person 
,W mit dem Meister HA III. N0. 587, dessen Zeichen eben- 
falls einem umgekehrten M gleicht. 
i) Das Bildniss eines Gelehrten in halber Figur in 314 Ansieht 
nach links. Er sitzt vor dem Tische und legt die rechte Hand auf 
das Buch, während er mit der linken eine Rolle hält. Rechts in halber 
Höhe das zweite Zeichen. H. 3 Z. 10 L. Br. 3 Z. 
2) Die Anbetung der Könige, Nachahmung des Blattes von A. Dürer, 
B. N0. 3. Maria sitzt links vorn, grösser als im Originale. Joseph 
faltet hinter ihr die Hände. Ein König reicht dem Kinde das Käst- 
chen, letzteres greift aber nicht hinein, wie bei Dürer. Die Figuren 
der Könige weichen von dem Originalschnitte gänzlich ab. Hinter 
Joseph zieht sich ein altes Gebäude nach dem Mittelgrunde hin, und 
in Mitte des Blattes sieht man Mauern mit einem verfallenen Aus- 
gange. In der Landschaft rechts ist berittenes Gefolge der Könige. 
Diese Darstellung ist auf zwei Platten geschnitten, und zeigt 
überall den Compilatcr, welcher vielleicht in Niederdeutschland lebte. 
Das erste Zeichen bemerkt man an der beschatteten Stelle der Mauer 
hinter dem Sitze der Maria, zunächst der linken Einfassung. So wie 
es gegeben, kann man ein umgestürztes M vermuthen. Es scheint 
nicht durch Vertiefungen der Mauer zufällig entstanden zu seyn. 
1441. Unbekannter Formschneider, welcher in Italien thätig wmq 
 _ Blätter mit -M- ündet man in folgendem Werke: Hec sub- 
jecta in hoc continentur libello. Expositio mägri ßphete 
Joachim: in librä beati Cirilli de magnis tribulationibus et statu 
sancte mvTzis ecles-ie qc. Impressum Venetiis per L. de Soardis 1516, 
4. Der Zeichner gehört der lombardisch-venetianischen Schule an, 
und man könnte an Benedeto Montagna denken. 
Auch in einer Ausgabe von P. O-vidii 1VIetam01jp7msz's. Tusculani 
apud Benacum (Paganini) 1526 sollen Blätter mit M seyn. 
1442. Johann Ludwig Ernst Morgenstern, Architekturmaler in 
P  Frankfurt a. Ml, ist unter den Initialen I L E M es bereits 
v   ale eingeführt, und mit Bezugnahme auf jenen Artikel bemerken 
wir nur, dass auf Architekturbildern der Bilchstabe M mit dem Stern 
vorkomme. Auf Radirungen fügte er den Cursivbuchstaben mit dem 
Stern bei. 
1443. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der zweiten Hälfte 
" des 16. Jahrhunderts thätig war. Er kommt mit dem Mono- 
M grammisten HM VP III. N0. 1282 in Berührung, in dessen Artikel 
wir ein allegorisches Blatt beschrieben haben. Neben dem Monogramme 
kommt auch der Buchstabe M mit dem Sternchen vor, und er deutet 
wohl den Kupferstecher an. 
Ein zweites Blatt mit diesem Initial stellt Christus am Kreuze mit 
verschiedenen nackten und bekleideten Figuren vor. Links bemerkt
        

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