Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1585092
LVS-LVV: 
1417- 
 1420. 
447 
Gemüsehändlerin vor, 
die Initialen vor. 
Zeichnungen 
Auf 
und 
Radirungen 
kommen 
1417. Lieve Versehuur, Seemaler von Rotterdam, blühte in der 
9 zweiten I-Iäfte des 17. Jahrhunderts. Er bereiste mit 
ugß V Jan van der Meer Italien, und daher erinnern einige 
seiner Bilder an die Seeküsten jenes Landes. Auch in 
Rotterdam hinterliess er eine bedeutende Anzahl von Gemälden, welche 
Seeschlachten, Schilfszüge und andere Expeditionen zur See vorstellen. 
Auf solchen Bildern kommen die Cursiven vor. Verschuur starb 
um 1690. 
Lucns van Uden zeichnete gewöhnlich L. V. V., und wir 
handeln daher unter diesen Initialen ausführlicher über 
diesen Meister. 
1419. Lutenbrug oder Lutenberger nennt Brulliot II. 858 einen 
Maler, dessen Lebenszeit die beigefügte Jahr- 
l N Ä m 6 zahl bestimmt. Brulliot fand die Abbreviatur 
l'- l 50- auf einer mit der Feder und in Tusch aus- 
geführten Zeichnung, welche das Urtheil Salomons vorstellt, qu. fo]. 
Das unbezeichnete Gegenstück schildert die Esther vor Ahasverus. 
Die Zeichnungen sind in der Weise des Joseph Heintz ausgeführt, 
und somit ist der Verfertiger ein Deutscher. Wir konnten das ihn 
umgebende Dunkel nicht lüften. 
1429. Lueas van Uden, Landscliaftsmaler und Radirer, zählte 
   zu den berühmtesten Meistern seiner Zeit, 
LV V  I  unlrä noch äitzt werden die Vßrdiälßliä (les- 
j IQ 7' se en v0 ommen anerkannt. ir a en 
 fao" ihm im Künstler-Lexieon einen ausführ- 
  ,  L liehen Artikel gewidmet, hier gehen wir 
VV aber auf seine Lebensgrenzen näher ein, 
da hierin widersprechende Angaben herrschen. Nach dem Gildeboek 
von St. Lucas zu Antwerpen wurde sein Vater Arnold von Uden 1587 
Meister, und starb 1628 als Maler in der genannten Stadt. Lucas van 
Uden der 501m erblickte nach de Bie den 18. Oktober 1595 das Lieht 
der Wen, man nimmt aber gewöhnlich 1696 an. Im Catalogue du 
Musee dlAnvers von 1857 wird sein TodesJahr als unbekannt hinge- 
stellt, während Heller den Künstler am 1_8. Oktober 1662 sterben lässt. 
Diese Angabe ist unrichtig. Nach dem _Gildeboek der Stadt Antwerpen 
wurde Lucas van Uden 1627 freier Meister und starb 1673. Im Oata- 
logue du Musee d'Anvers, welcher zu den treftliehsten Büchern dieser 
Art, gehört, wird der Vater unseres Meisters Lucas van Uden de Oude 
gänannt, utndkunser Ialäßüä vrlaIre_ demiilach Lulgas van Üdtääl dle Jrgigte; 
a ein es gi t einen ä eren eis er ieses amens, llIl er a er 
heisst Arnold van Uden. Jakob van Uden war der Bruder des Lucas, 
und malte wie dieser Landschaften. Er stand am 14. Februar 1627 
als Zeuge bei der VermählungUsleines Blrläders mit JfhallifrlßhTfüillälayl. 
Er ist wohl 'ener Jacobus van en, we c er unter tem ß rß 
in die St. Iaukasgilde eingeschrieben ist. Sein Sohn Adrian. wurde 
1665 freier Meister, und Peter van Uden kommt 1695 als Miniatur- 
maler vor. 
Die radirten Blätter dieses Meisters haben wir im Künstler-Lexicon 
beschrieben. Es sind immer die darauf vorlrommenden Initialen ange- 
eben, und wir gehen daher nicht weiter ein. Man findet aber auch 
äemlilde mit den Buchstaben L. V. V., und L V- U.
        

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