Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1585053
1400-1404. 
443 
1400- Unbekannter Goldschmied, welcher irgendwo _in Deutsch- 
land gelebt" hat. Er copirte das Zierblatt von Gllles Prager, 
Lv- welches Bartsch IX. p. 36 N0. 9 beschreibt. Es stellt ein 
nacktes Kind vor, welches in jeder Hand einen Zweig von einer Pflanze 
hält, deren Blätterwerk die obere Abtheilung des Blattes füllt. Zu 
den Seiten des stehenden Kindes liegen zwei andere Kinder auf dem 
Boden. Oval, H. 3 Z. 9 L. Br. 2 Z. 10 L. 
Diese (llxäipiegist V01? der Geäenseitmhaberhseär Säällsäiht gestäehen. 
Brulliot II. 0.1 27 sc reibt sie em vor erge en en e1s er zu essen 
Namen er aber nicht kennt. , 
1401. Ludwig Gustav Voltz, Thiermaler, geb. zu Augsburg 1825, 
war Schüler seines Bruders Friedrich Voltz, und übt 
L.  i seit einigen Jahren in München seine Kunst. Er malt 
' ' Jagdscenen, Viehmärkte. Schmieden und andere Bilfler 
aus dem Volksleben, wobei es sich um Thiere handelt. Auf Oelstudien 
mit solchen kommen die Initialen vor. 
1402. Lisette Viecher väm Blzäsel zeicäräete zu A3fanä_ äußere]: 
 Jahrhunderts Lan scha ten mit ieren un ra 1r e aus 
63V [(57044 ein Blatt, welches drei liegende Schafe, vorstellt. Rechts 
unten stehen die Cursiven mit 1804, qu. 12. L. Vischer war Dilettantin. 
1403. Der Träger dieses Zeichens ist der Verfertiger der mit 
Ä geätzten, tlueils vergoldeten, tbeils schwarzen Strichen und 
Wg Laubwerk gezierten Landsknechtsrüstung des Oourad von 
f? Bemelberg ("r 1567) in der Ambraser Sammlung zu Wien. 
Das Aetzwerk ist vortrefflich. Im oberen Querstreifen ist 
der Raub der Helene dargestellt, ähnlich dem Kupferstiche des Bar- 
tholomäus Beham. Den unteren Theil der Brust nimmt schwungvolles 
Laubwerk ein, verschiedene Thiere und Medaillons von Türkenköpfen 
enthaltend. Vgl. Baron von Sacken, die k. k. Ambraser Sammlung I. 
S. 199. Abgebildet bei Schrenk fol. LXXXV. 
In Augsburg lebte ein Plattner Namens Lorenz, welcher als 
Waffenschmied Ruf hatte. Doch war er bereits 1490 thätig, und es 
frägt sich daher, ob er die Rüstung noch habe fertigen können. Man 
könnte wohl Lorenz von Augsburg Gradirer lesen, wir wollen aber 
nur eine Vermuthung aussprechen. 
1494. Lambert van Noort, irrig L. van Ooort genannt, wurde 
i;  gegen 1520 zu Amersfoort geboren, und von seinem 
l  Vater Adam van Noort in der Malerei unterrichtet. 
In der St. Johanneskirche zu Gouda sind sechs Glas- 
gemälde nach seinen Zeichnungen, von Theodor van Zyl ausgeführt. 
Sie haben die Inschrift: Lambertus van Noort mm Amersfooirt in- 
venit et figuravit. Im Museum zu Antwerpen sind 16 historische 
Gemälde von seiner Hand, und darunter zwei mit dem Namen Lam- 
bertus a Novrt im). pmg. AQ 1560. Es ist also dargethan, dass der 
Künstler van Noort und nicht van Oort heisse. Auf den übrigen 
Gemälden des genannten Museums kommt das Monogramm mit der 
Jahrzahl 1565 vor. In der Sammlung des Erzherzogs Oarl sind histo- 
rische Zeichnungen von diesem Meister. 
L. van Noort starb zu Amsterdam 157i in Armuth. Seinen Kindern 
wurde der Hauszins um Gotteswillen geschenkt, wie Ch. Krumm aus 
den Rechnungen der Franenkirche ersah.
        

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