Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1584927
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1337- 
4342. 
Raphael Schiamtrwsius. Burgi Sanctl Sepulcrl Fectt. Die Original- 
blätter sind 4 Z. 6--8 L. hoch, und 6 Z. breit. 
l) Joseph erzählt in Gegenwart des Vaters und der Brüder die 
Träume. 
2) Joseph von Pntiphars Frau zurückgehalten. 
3) Putiphars Frau klagt den Joseph an. 
4) Joseph im Gefängnisse erklärt die Träume. 
5) Joseph vor Pharao als Traumdenter. 
1337- Die Meister mit diesem nnd einem ähnlichen Zeichen 
sind nach unserm Systeme unter SL eingeweiht, und wir geben 
Ä daher nur einen Rückweis. Unter SL werden wir ausführlicher 
handeln. 
1338. Louis le Sueur, Laudschaftsmaler und Radirer, geb. zu 
Paris 1746, gest. zu Hamburg 1803, hinterliess Gemälde 
E, und eine grosse Anzahl von Zeichnungen, deren in Kupfer 
'72? gestochen sind. Darunter ist eine Folge von 6 Blättern 
mit Ansichten aus der Umgebung von Paris, auf welchen das gegebene 
Zeichen, und dann auch richtig gestellt vorkommt. 
1339. Unbekannter Radirer, welcher der französischen Schule 
des 16. Jahrhunderts angehört. Man findet ein radirtes Blatt, 
J welches Diana und Aktäon vorstellt. Erstere ist links im Bade 
mit ihren Nymphen, Aktäon hat bereits denJ-Iirschkopf, und wird 
rechts von den Hunden verfolgt. Im Grunde sind ltuinen, und in der 
Mitte unten am Wasser bemerkt man das Zeichen: H. 3Z. Br. 4Z 6L. 
 Dieses Blatt ist in der Weise des Leonard Thiry radirt, man kann 
aber wohl nicht Leonard Sculpslt lesen. Eher ist das Blatt von Si- 
mon le Roy, welcher unter Primaticcio im Sclilosse zu Fontainebleau 
arbeitete. Der Radirer gehört der Schule von Fontainebleau an. 
1340. Unbekannter Formschneider, welcher der Schule des Virgil 
L5 Solis angehört. Er arbeitete für das Heldenbucli darirm viel 
seltsamer Geschichten und kurtmveiliger Historien von den. 
yrossen Helden   Frankfurt, S. Feyeraliend 1560, 1590, fol. 
Das Zeichen kommt nur auf einem Holzschnitte nach _V. Solis vor, 
qu, 4. In der Ausgabe von 1590 sind die Stöcke bereits abgenutzt. 
Von Jobst Amman kamen neue Holzschnitte dazu. 
1341. Johann Fsebastianwfgieitnekr, Kupfersteclier; gellä.  Nni-n. 
berg 171.), gest. 5, ar eitcte meistens ür uc änd er 
(hfea und daher findet man seine Blätter in den Werken vor; 
Knorr, Joachim, Spies und Will. Naturalien und Münzen stach er 
mit grosser F'ertigkeit._ Auf mehreren Blättern kommt das Monogranim 
vor, wie in G. A. WllPS Nürnbergischen Münzbelustigungen. Altorf 
1764, 4. Darin ist die mit dem Monogramm bezeichnete Medaille mit 
dem Bildnisse des Albrecht Dürer gestochen. Dürer hat lange Haare, 
starken Bart und einen Pelzrock. Durchmesser 1 Z. 9 L. 
 1342. Louis Surugue, Kupferstecher, geb. zu Paris 1686, gest. 
1762, hinterliess viele Blätter, welche wir im Künstler- 
311710 Lexicoii verzeichnet haben. Hier handelt es sich um die 
B311" l7l0 Blätter folgenden Werkes: Voyage de Mr. le Chevalter 
Chardgn e", Perse. A Amsterdam 1711. Mit dem Monogramme be- 
zeichngt sind die Blätter mit dem_ grossen Saale des Cedernpalastes in 
Igpahan, mit den Säulen der Königsgräber in Persepolis, und mit der 
Ansicht von Bander-Abussi. Die Abbreviatur des Namens Endet man 
auf dem glatte mit der grosseniAllee in Ispahan, und mit dem Palaste 
daselbst.
        

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