Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1584724
410 
1254-1237. 
zahl 1598 besitzt R. Weigel in Leipzig. Sie stellt den Abraham vor, 
wie er den Sohn opfern will. Letzterer kniet mit gefalteten Händen, 
und der Engel hält den Arm des Patriarchen zurück. Auf bräun- 
lichem Grunde mit schwarzer Kreide ausgeführt und weiss gehöht, fol. 
Stiglitz sen. imitirte eine Zeichnung mit Abraham und Hagar, gr. 8. 
Radirte Blätter. 
i) Judas und Thamar in traulicher Umarmung unter dem Baums 
in einer Landschaft sitzend. Thamar hat den Schleier halb über das 
Gesicht gezogen, und Judas Iegt die linke Hand auf ihre Brust. Im 
Grunde rechts ist Landschaft, und vorne steht eine grossblätterige 
Pflanze. Links oben ist das kleinere Monogramm. Dieses Blatt ist 
trefflich radirt, und in guten Abdrücken sehr selten. Bartsch beschreibt 
ä länger 1den Radirungen im Geschmaoke Rembrandüs II. p. 133 No.'74. 
 .1L. Br.6Z.6L. 
Es existirt eine schöne und charaktervolle Copie von der Gegen- 
Seite, mit der Figurengruppe rechts. Diese Copie ist ohne Zeichen. 
P. Nolpe hat diesen Gegenstand im grossen Formate radirt und g. 
stechen. g 
2) Ein vornehmer Herr, welcher einem kleinen Knaben Almosen 
reicht. Im Grunde links sitzt eine Zigeunerin, ebenfalls in der Lage 
einer Bettlerin. Dieses Blatt erwähnt Brulliot I. N0. 2816 nach einer 
Notiz des Kunstammlers Shapshancks in London. Es kommen ausser 
dem Monogramm auch die Buchstaben M Svor, welche man auf M. Sorg 
deutet, welcher das Blatt radirt haben müsste. 
1254- Johann Peter von Langer, Historienmaler, ist unter den 
Buchstaben I. P. L. N0. 294 eingeführt, und wir verweisen auf 
jenen Artikel. Das gegebene Zeichen findet man auf Gemälden 
aus der früheren Zeit des Meisters. Sie enthalten Bilder in 
der Weise des Gerhard Dow und anderer holländischen Meister der 
früheren Perigde. Diese Bilder sind sehr schön, und theils auch 
I. P. L. bezeic net. 
1255. Unbekannter Kupferstecher, welcher gegen Ende des 
16. Jahrhunderts in Italien thätig war. Das Monogramm findet 
E man auf folgenden Blättern: 
i) St. Sebastian am Baume von drei Pfeilen durchbohrt. 
Links unten: B. Passeroto Inne, am Baumstamme das Monogramm, 11,1, 
2) Der hl. Rochus an einem Baume stehend. Den Hund bemerkt 
man hinter eiäem ZI-Iügel. Iitelchts unten: B. Passerolo Inua, und am 
Baumstamme as eic en, o. 
1256. Leonardo Norsini, genannt Parasole, Formschneider, geb. 
E E- tißiäieliiiatieäi-3335i?tiäliiiiiiiäiäißiiif äiäffä; 
I  
mit dem Monogramm, und dann auch mit den Initialen LP und  P. F. 
findet man im folgenden Werke: Teslamenlum noeum, Arabwe et 
Latine. Roma in Typographie Medzcea 1591. Dieses Prachtwerk 
enthält 150 Holzschnitte mit den Monogrammen des Leonardo Para- 
sole und Antonio Tempesta. Man findet aber auch noch andere Blätter 
von L. Parasole. Auf einem solchen mit der Ansicht des Triumph- 
bogens des Titus kommt auch das Monogramm der Geronlma Parasole 
II. N0. 2715 vor. 
1257. Unbekannter Maler, welcher in der ersten Hälfte des 
E 16. Jahrhunderts thätig war. In der Galleriezu Schleiss- 
ß heim ist eine Oopie des Gemäldes von A. Dürer mit den
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.