Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1584544
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1191-1196. 
signirt. Unter dem Kaiserreich 1811-1814 wurde der Adler mit der 
Krone gewählt, LudwigXVIII. liess aber wieder die beiden verschlungenen 
L einführen. In der Mitte ist eine Lilie, dann die Zahl 15 ff. bis 
1824. Die Manufaktur wurde 1740 von Ludwig XIV. in Vincennes 
gegründet, und 1753 in Sevres eingerichtet. 
1191. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfte 
LLDSC des 18. Jahrhunderts in Paris thätig war. Man findet diese 
 Buchstaben auf Blättern nach Edme Boucliarrlon. 
1192- Lorenzo Iiippi, Historiennialer, geb. zu Florenz 1606, gest, 
1664, wird von Lanzi als Dichter und Künstler gerühmt, 
m   und seine Zeitgenossen, besonders Rossclli liess ihm Lob 
angedeihen. In Florenz hinterliess er viele Gemälde, deren mit dem 
Monogramme bezeichnet sind. Auch in der Galleric des Belvedcre zu 
Wien ist ein Bild mit dem Monograinme. Es stellt in lebensgrossen 
Figuren Christus bei der Samariterin am Brunnen dar 1644. L Lippi 
hielt sich einige Zeit in Innsbruck auf, und da erwarb das genannte 
Gemälde die Erzherzogin Claudia de' Medici. 
1193- Lorenzo Iioli, Maler und Radirer, genannt Loreuzino del 
I2 Sig. Guido (Reni), hinterliess 31 radirte Blätter, welche Bartsch 
F. XIX. p. 163 11'. beschreibt. Das Monogramm steht auf dem 
schönen Blatte mit St. Sebastian, welcher am Fusse des Baumstammes 
angebunden ist. H. 4 Z. 11 L. Br. 3 Z. 8 L. B. N0. 12. Auf an- 
deren Blättern zeichnete der Künstler LLLF. L. Loli arbeitete in 
der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. 
1194. Lorenzo Iioli, der vorhergehende Meister. radirte nach G. 
L L L F A. Bivanr das Wappen des Guasta Villani, welches von 
 -  zwei Genieu und von Amor gehalten wird. Auf diesem 
Blatte kommen die gegebenen Buchstaben vor, und am Schlusso der 
Dedication an Vittorio Serena auch der Name. H. 7 Z. Br. 5 Z. 1 L, 
B. N0. 26. 
1195. Lorenzo Loli, Maler und Radirer. fügte auf etlichen der 
L_ LOL F 1 von ihm_ radirten Blätter die Ablireviatur des Namens 
L Ll  -bei. Wir erwähnen sie nur kurz, da Bartsch XIX. 
 0  f' l p. 163 ff. eine ausführlichere Beschreibung gibt: 
1)  Die halbe Figur der hl. Jungfrau mit einem Engel, welcher 
dem Jesnskinde einen Korb mit Blumen reicht. H.6Z. 6L. Br. ltZ 9L. 
2)  Die hl. Jungfrau, welche das auf ihrem Sclioosse schlaf- 
ende Kind anbetet, nach Elisa Sirani. H. 6 Z. 6 L. Br. 4 Z. 11 L. 
3)  Die das Kind anbetende lil. Jungfrau. oben mit drei 
Gherubimköpfen. nach Elisa Sirani. H. 6 Z. 6 L. Br. 5 Z. 
4) I-B. 7.] Die hl. Familie nach G.-Reni. H. 7 Z. 8L. Br. KZ. I0 L. 
 Herodias mit dem Haupte des Täufcrs, halbe Figur. 
   
6) [B. 27.] Ein Bacchanal von drei Kindern. H. 7 Z. 3 L. Br. 
5 Z. 9 L. 
7) [B. 28] Bacchanal von drei Kindern, das eine auf dem Bocke 
sitzend. H. 8 Z. Br. 5 Z. 10 L. 
1196. Iiambert Iiombardus, Historienmaler, ist oben N0. 1173 
L Lom eingeführt, und wir verweisen hinsichtlich des 
    E Namens und derLebenszeit des Meisters auf jenen 
I" Lomb-rßstibuit Artikel. Die erste Abbreviatui- findet man auf 
einem Kupferstiche ohne Namen des Stechers (Lanibert Suavius). Dieses 
Blatt stellt einen Fries vor, in welchem zwei Stiere zum Opfer geführt
        

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