Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1584374
LIM-LIU. 
1150-1151. 
373 
bisher nicht bekannt, und so kann man nicht sagen, ob allenfalls das 
erste Blatt den vollständigen Text des _Salve Begina enthält. Man 
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die unter Anleitung eines Bischofs (St. Nikolaus) das Salve singenden 
Jungfrauen vor. Rechts ist der Schrein der hl. Maria mit dem Kinde, 
links eini Bländer, Jvelcher geheiliil wird. Die: Ueberschriiä lautet: Die 
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hl. Jungfrau neben dem Sünder vor dem Altar knieend vor, wie sie 
für ihn das Jesuskind anfleht. Unten fast innerhalb der Randlinie 
steht:  lienhart. cw. regenspurck  Die Schrift des Namens ist 
dieselbe, wie jene des Textes, und somit kann man den Lienhart mit 
Sicherheit als Formschneider bezeichnen. Dem Zeichner hat es nicht 
än Geist gefehlt, untd wiä migssen gm als denselben eäkennlemf da älie 
0m ositionen nur ür as ave egina passen, un nic t rem en 
Miniaturen entnommen seyn können. Passavant, P. gr. III. p. 48 be- 
schreibt auch die anderen Holzschnitte dieses fast ganz verschwundenen 
äVeäkes. dJgdgs Blatt ist mit Einschluss der Einfassungslinie 8Z..'7L. 
0c , un  J. u 1. reit. 
115i). Laurenz Janss. Micker, von Brulliot u. A. irrig Micka 
 genannt, hinterliess als Goldschmied und Kuper- 
ß W stecher eine grosse Anzahl von schönen "Blät- 
1 tern mit Ornamenten, welche in Folgen er- 
schienen, und mit grossen Buchstaben bezeichnet 
wurden. Er war vermuthlich der Sohn des 
 Malers Jan Micker, welchen Immerzeel zu 
den mittelmässigen Künstlern zählt. Letzterer 
schreibt ihm Landschaften mit Gebäuden und vielen kleinen Figuren 
zu, Ch. Kramm spricht dagegen von einem grossen Gemälde, welches 
den Thurm von Babel mit einer Legion von Figuren vorstellt, und 
einen achtbaren Schüler des Bembraildt kundgibt. Eine Ansicht von 
lzllmätigmlam in Voägelscläau, sowü sitchsdiiesf ätadkunätlltgl präsentirite, 
a ramm gera ezu ur ein e1s er 1c er un  1e genann en 
Schriftsteller kennen aber den Laurenz Janss. Micker nicht. Eine 
Folge von 12 Blättern mit zart gestochenen Friesen hat den Titel: 
Sommige. oerscheyden. spitsen. dienstelick. ooor d' Ancomende. Goudt- 
smitz. Jeught : Louwä : Ja: M. fe. Im Rande steht N0. H. und die 
Adäess? voä J. 21 Visscher. dDals ziveitell-Blattdträglt dileiJahrzahl 1313 
un an an ern ättern sin ie nitia en o er as onogramm ei- 
gefügt. Der Titel ist in einem kleinen Cartouche eingestochen, qu. 12. 
Dann stach Micker auch eine Folge von 12 Blättern nach Zeichnungen von 
Adrian Muntinck. Sie bilden ebenfalls Friese aus Laubwerk und Früchten 
mit eingemischteu Vögeln, phantastischen Thieren u. s. w. Auf dem 
ersten Blatte steht mis Versalien: Ordenancien. van. A. Monlinch. 
Lovrenz. J. Micker. Sculp. A0. 1610. Im Rande liest man: n". F. 
J. C. Visscher emcudit, qu. 12. Micker stach wohl noch einige andere 
Folgen für Visscher's Verlag, seine Blätter sind aber selten geworden. 
Man findet nur einzelne, wohl äusserst selten ein vollständiges Heftchen. 
Auf solchen Blättern kommen die gegebenen Zeichen vor. 
1151. Livio Agresti von Forli, der Schülerlges Piärinzä gel Vage, 
   könnte Gemä. e au so c e Weise 
Lmms Forhuetanus Jnuentmx bezeichnet haben, wir kennen aber
        

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