Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1584284
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1122. 
1122. Lambert Hopfer, Kupferstecher von Augsburg, ist oben 
unter dem Monogramm LH N0. 1114 
 eingeführt, und wir verweisen auf jenen 
Artikel, zu welchem wir hier das Supple- 
l  X ment geben. Hopfer fügte auf einigen 
ä  Stichen und Radirungen das Monogramm, 
L H , L   auf anderen die Initialen des Namens mit 
und ohne Hopfensträusschen bei. Bartsch beschreibt 34 Blätter, und 
darunter ist nur ein einziges Ornament (B. N0. 32) mit dem Namen 
bezeichnet. Das erste 'l'ä.felchen mit den Initialen LH iindet man 
auf dem Blatte mit Adam und Eva in Copie nach A. Dürer B. N0. l. 
Auf etlichen Blättern der Dürefschen Passion B. N0. 2-16 kommen 
die Initialen mit dem sogenannten Hopfensträusschen vor. Ohne letz- 
teres stehen die Buchstaben LH auf Radirungen mit Ornamenten 
B. N0. 28 E. Das zweite Täfelclien mit L H ünden wir auf dem unten 
genannten Blatte mit dem Triton auf dem Seepferde. Verkehrt ist 
das L auf dem Blatte mit der Herodias, welche das Haupt des Johannes 
der Magd überreicht, in Gopie nach A. Dürer in einer Einfassung 
von Arabesken, B. N0. 20. Zani schreibt dieses Blatt dem Hans 
Lützelburger zu, woran nicht zu denken ist. 
Supplemente zum Peiutre-graveur.  
l) Die Messe des hl. Gregorius mit der Erscheinung des Heilandes 
Copie nach dem Holzschnitte des A. Dürer. Mit LH. H. 11 Z_ 
Br. 8 Z.  
Dieses Blatt ist sehr selten. 
2) Ein sitzender alter Mann, wie er einer jungen Frau den Ring 
an den Finger steckt. Anspielung auf die Geschichte des Berchtold 
Tucher und der Anna Piinzing 1308. Auch A. Dürer nahm einen 
Stoif aus dieser Geschichte. Oben links ist das Tucherlsche , rechts 
das Ptinzing'sche Wappen. Rechts nach der Mitte das Zeichen. Dieses 
Blatt ist geätzt und wenig vollendet. Es hat das Ansehen, als wäre 
es nach einem Bilde von Lucas Cranach gefertigt. H. '12 Z. 2 L_ 
Br. 7 Z. 7 L. 
Diese Radirung beschreibt nur R. Weigel, Kunstkatalog No.19,599. 
3) Ein Triton auf dem monströsen Seepferde, auf dessen Schwanz 
ein Genius mit Bnumzweig und Glutpfannc sitzt. Rechts am dürren 
Baume ist das zweite Ttifelchen mit L H. Diese Vorstellung ist stark 
geätzt und hat das Ansehen eines Holzschnittes. Die Einfassung be- 
steht aus phantastischen Thieren, Genien, Trophäen etc. H. 8 Z. 5 L. 
Br. 5 Z. 8 L. 
In W. Y. 0ttley's Collection of Facsimiles ofscarce und curious 
prinls. London 1828, ist eine Nachbildung. 
4) Die Enthauptung des hl. Johannes, gegenseitige Copie nach 
A. Düreüs Holzschnitt, B. N0. 125. Der Henker steht links, und 
reicht das Haupt der Herodias. In einer Einfassung von Arabesken, 
mit LH. H. 8 Z. 6 L. Br. 5 Z. 7L. 
5) Ornament mit drei Goldschmiedsmustern. In der Mitte unten 
Helm und Panzer zwischen zwei geflügelten Pferden. Mit LH. H. 8 Z]? 
Br. 5 Z. 7 L.? 
6) Muster zu Schmucksachen, und zwar zu vier grösseren Zierge- 
hängen, und zu vier kleineren Bandeletten. Unten gegen links das 
Zeichen. H. 4 Z. 4-5 L. Br. 6 Z. 3 L-
        

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