Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
IMM - SH
Person:
Andresen, A. Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1580402
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1584278
1116-1121. 
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16) Ein heiliger Bote mit Strahlen um den spitzigen Hut, wie er 
zu den links sehenden Männern in altdeutscher Tracht spricht. Mit 
dem Monogramme LHF und der Jahrzahl 1565. H. 2 Z. 2 L. 
Br. 2 Z. ö L.  
17) Ein schreibender Greis im Zimmer mifdrei Fenstern. Unter 
dem Tische bemerkt man zwei Tauben. Rechts unten das Messer mit 
dem Monogramm LH. H. 1 Z. 9 L. Br. 2 Z. 4 L. 
18) Vier biblische Vorstellungen zu den Sonntagsevangelieil in 
Beusüs Orthodox-a enarratio Evangeliorum. 
1116. Lubert Haussmann, Münzmeister in Mühlhausen 1616, und 
o o in Cassel von 1635-1638 , fügte auf den unter seiner Leitung 
U geprägten Münzen das Monogramm bei. Auf anderen Geprägen 
stehen die Initialen L. H. 
1117. Leonhard Heberlein, Maler, arbeitete 11m1642 in Ulm, 
H  und liess sich dann in Nürnberg nieder, wo er n0ch'1679 
gmu. am Leben war. Das Monogramm findet man auf Zeich- 
nungen historischen und allegorischen Inhalts. Es kommt auch auf 
Kupferstichen von Johann Pfann vor. Unter den Initialen L. H. kom- 
men wir auf ihn zurück. 
1118. Haubold Lehener, Stempelschneider in Regensburg von 
EI 1598-1632 , schnitt die Stempel zu den städtischen Münzen aus 
der bezeichneten Periode, und erhielt auch von auswärtigen Münz- 
ständen Aufträge. Er fügte das gegebene Monogramm bei. 
1119. Jean Louis Hamon, Historien- und Genremaler von Plouha 
ü. Jmu LH (Cötes-du-Nord), genoss in Paris den Unterricht des 
, , Paul Delaroche und Gleyre. Man findet viele Genre- 
bilder.v0n_ seiner Hand, welche von 1846 an datiren. Im Museum zu 
Marsezlle ist 6'111 Gemälde mit der Grablegung Christi. Die gegebenen 
äIOUOgPQIIIgGFEIIÖGTSPiIIQH auf glolzschnitten in R. Töpfers Voyages au 
igzag. .6 J c't. an's 18 0.  
1120. Laux (Lucas) Herlein, Historienmaler von Nördlingen, ist 
schon unter dem Monogramm H L III. N0. 1197 ein- 
geführt, und wir verweisen auf jenen Artikel. Die 
gegebenen Initialen findet man auf Gemälden mit Dar- 
stellungen aus der heil. Geschichte, deren sich in 
Nördlingen und der Umgebung finden müssen. Wir haben keine 
Kunde davon. 
1121. Unbekannter Kupiifstecher, welcher in der frühen Zeit 
des 16. Jahrhunderp thätig war. Er lebte wahrscheinlich 
L I-t-I in der Abtei St.Trond (Trudo) beiLüttich. Auf der Biblio- 
thek dieser Stadt sind Manuscripte aus dem genannten 
Kloster, in welchen verschiedene Kupferstiche eingeklebt sind, deren 
wir bereits an verschiedenen Stellen erwähnt haben. Ein solcher ist 
mit den gegebenen Initialen versehen, durch welche wohl ein Mönßh 
oder Bruder der Abtei seinen Namen angedeutet hat. Das Blatt stellt 
die h]. Jungfrau mit dem Kinde auf dem Halbmonde in afiAIlslcht 
nach links vor. Sie schwebt im Rosenkranze über einer Stadt. H. 2 Z. 
3 L. Br. 3Z. 8 L. Dieses Blatt ist äusserst selten, und kommt 
vielleicht ausser Lüttich gar nicht vor.
        

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